Schulprogramm des Friedrich-Franz- Gymnasiums Parchim

Hier finden Sie die Präambel, Leitsätze und Leitziele unseres Schulprogramms.

Präambel
Das Schulprogramm des Friedrich-Franz-Gymnasiums Parchim formuliert hier sein Konzept, seine Ziele und Wege künftiger Entwicklungen.

 

Unsere Schulprogrammarbeit   ist als permanenter Prozess zu verstehen, der uns aktiviert und fordert. Die Grundsätze, die Wege der Umsetzung und die Ergebnisse sollen dazu beitragen, den Bildungs- und Erziehungsauftrag, der durch die Werteentscheidungen, niedergelegt im Grundgesetz der Bundesrepublik und des Landes Mecklenburg-Vorpommern, geprägt ist, zu erfüllen.

 

Das Friedrich- Franz-Gymnasium Parchim, 1827 durch Umbenennung der „Großen Stadtschule“ erstmals und 1994 erneut so benannt, trägt seinen Namen zu Ehren des Großherzogs Friedrich Franz I., welcher 1756 in Schwerin geboren wurde, 1837 in Doberan starb.

 

Das Friedrich- Franz-Gymnasium   versteht sich als selbstständige Bildungseinrichtung.

 

Am   FFG werden etwa 500 Schüler in einer entsprechenden Anzahl von Klassen der Stufen 7-12 von ca. 45 Lehrern in einzelnen Fächern unterrichtet. Ergänzt ist dieses wahlweise durch Chor, Telekommunikation, Textiles Gestalten, Mensch und Gesundheit, Jahrbuch und Jungunternehmer. Dazu gibt es jahrgangsübergreifende Förderkurse. Geprägt ist das Schulleben durch den Einzugsbereich. Etwa die Hälfte der Schüler kommt aus umliegenden Orten.

 

Das Friedrich- Franz-Gymnasium bietet allen Schülerinnen und Schülern, allen Lehrerinnen und Lehrern sehr gute Lern- und Arbeitsbedingungen.

 

Dafür steht unsere Leitvision:

 

F- fair

 

F- fordernd

 

G- ganzheitlich

 

Schüler, Eltern und Lehrer begleiten einander aktiv in die Zukunft.

 

Leitsätze –Leitziele
1.     Wir begreifen Schule als einen Ort, an dem wir uns wohl fühlen

 

 

–           Die atmosphärische Gestaltung von Unterrichträume und des A- und Btriums ist Grundlage für ein freudvolles lernen.

 

–           Stille Arbeitsräume für Lehrer und Schüler schaffen Voraussetzungen für persönliche Gespräche mit Eltern sowie für die Lehr- und Lernarbeit.

 

–           Schüler älterer Klassen arbeiten mit Schülern jüngerer Klassen in Klassenpartnerschaften.

 

–           Schulsozialarbeit stellt das Bindeglied zwischen Lehrern, Eltern und Schülern dar.

 

 

Maßnahmen

 

Ordnung, Sauberkeit und Pünktlichkeit liegen in der Verantwortung jedes Lehrers, jedes Schülers, jeden Tag. Lehrer und Schüler gestalten mit Unterstützung der Eltern in vorhandenen Bedingungsrahmen ihren Arbeitsplatz:

 

–           Sitzgelegenheiten Atrium, Btrium

 

–           Flurbereiche

 

–           ansprechende, deutlich ausgewiesene Aufenthaltsräume für Schüler

 

–           Möglichkeiten, um vertrauensvolle Elterngespräche führen zu können.

 

Schüler der Sekundarstufe II entscheiden am Anfang des Schuljahres über Klassenpatenschaften mit jüngeren Schülern.

 

 

2.     Wir gestalten Unterricht als Prozess, schüler- und lebensnah, sowie ergebnisorientiert

 

 

–           Der Einsatz vielseitiger Unterrichtsmethoden, besonders fachübergreifende Aspekte, wirkt fördernd und fordert auf das Leistungsvermögen aller Schüler.

 

–           Abgestimmte Richtlinien der Bewertung und Zensierung von mündlichen und schriftlichen Schülerleistungen sind für den Schüler und die Eltern transparent und nachvollziehbar.

 

 

Maßnahmen

 

Lehrerinnen und Lehrer planen im Schuljahr mit einem Kollegen eine fachübergreifende Unterrichtseinheit in einer Klasse.

 

Zu Beginn eines jeden Schuljahres informieren alle Lehrerinnen und Lehrer die Schüler und Eltern nachweisbar über geltende Richtlinien der Bewertung und Zensierung.

 

 

3.     Wir kommunizieren offen und zielgerichtet miteinander

 

 

–           Konferenz- und Fachschaftsarbeit sowie Gespräche zwischen Lehrern, Eltern und Schülern sind von gegenseitiger Achtung und Toleranz geprägt.

 

–           Kompromissbereitschaft und Ergebnisorientiertheit sind die Grundlage unserer gemeinsamen erfolgreichen Arbeit.

 

 

Maßnahmen

 

Von besonderer Bedeutung in unserem täglichen Schulalltag sind Höflichkeit, der respektvolle Umgang miteinander und die Achtung des anderen in Gesprächen sowie im Unterrichtsgeschehen.

 

Motivation, Anerkennung und Würdigung gehören zu den Grundprinzipien unserer täglichen Arbeit und werden durch geeignete Maßnahmen öffentlich gemacht:

 

–           Schaukästen

 

–           Schülerzeitung

 

–           Presse

 

–           Schulfunk

 

–           Im Rahmen von 1-2 Veranstaltungen des FFG

 

–           Homepage

 

 

4.     Wir erleben unseren Schulalltag vielseitig, durch gemeinsam geplantes Handeln

 

 

–           Basis für eine gelingende Bildungs- und Erziehungsarbeit sind langfristige Planungen.

 

–           Schüler, Eltern und Lehrer formulieren klar verbindliche Handlungsvereinbarungen.

 

 

Maßnahmen

 

Informationen in Bezug auf die Planungen zum Lehrereinsatz, zu Klassen- und Kursbildungen erfolgen aktuell, transparent und nachvollziehbar.

 

Verbindliche gemeinsame Handlungsvereinbarungen zwischen Lehrern und Eltern pro Schuljahr sind:

 

–           zwei Elternkontakte, darunter ein Elternsprechtag

 

–           ein konkretes Vorhaben pro Klasse unter Einbeziehung und Teilnahme der Eltern.

 

 

5.     Wir fördern und entwickeln durch unsere schulische Gesundheits- und Suchtprävention das Selbstwertgefühl und die Sensibilität unserer Schüler und erziehen zu einem gesundheitsbewussten Verhalten.

 

 

Alle Maßnahmen zur Schaffung eines positiven Schulklimas müssen auf die Stärkung der Lebenskompetenzen unserer Schüler gerichtet sein.

 

 

Maßnahmen

 

–           Erarbeitung eines Rahmenplanes zur Gesundheits-, Sucht- und Gewaltprävention mit jahrgangsspezifischen Themenschwerpunkten

 

–           Durch Fortbildungsveranstaltungen (z.B. Schilftage) sollen Lehrkräfte in hohem Maße pädagogisch und psychologisch geschult werden.

 

–           Schüler übernehmen bewusst persönliche Verantwortung bei der Planung und Gestaltung präventiver Arbeit

 

–           Erziehungsberechtigte, Klassenlehrer, Lehrkräfte sowie Beratungslehrer nutzen alle Möglichkeiten einer kooperativen Zusammenarbeit.

 

 

6.     Wir evaluieren regelmäßig, um die Qualität unserer Arbeit zu erhöhen

 

 

Durch regelmäßige interne und externe Sammlung, Interpretation und Bewertung von Erreichtem entwickelt sich unsere Schule im Interesse aller weiter.

 

 

Maßnahmen

 

Die Managementgruppe Schulprogramm stellt am Ende eines Schuljahres alle erreichten Ergebnisse zusammen und formuliert für das kommende neu zu fassende Vorschläge und Ziele.

 

 

7.     Wir zeigen uns und anderen, was wir wollen und können

 

 

–           Durch unseren Unterricht und darüber hinaus verdeutlichen wir unsere Initiative, Selbstverantwortung und Kompetenz.

 

–           Wir öffnen uns über unsere Traditionsbildung, Projekte, Aktionen, Wettbewerbe und Seminare.

 

 

Maßnahmen

 

Lehrer, Eltern und Schüler nutzen alle geeigneten Möglichkeiten um sich über die vielfältigen Aktivitäten am FFG zu informieren.

 

–           Traditionelle und aktuelle Präsentationen im Gebäude des FFG

 

–           Nutzung von Presse, Schülerzeitung, Schulfunk, Homepage.

 

  Evaluation
Das Schulprogramm verbindet die Unterrichts- und Erziehungsarbeit und die staatlichen Vorgaben zu einem einheitlichen Konzept.

 

Ableitend ist es wichtig, sich zu vergewissern, inwieweit Festlegungen umgesetzt wurden, ob sich diese bewährt haben bei der prozessualen Entwicklung, korrigiert werden müssen.

 

Dazu dienen unsere schulinternen Evaluationsverfahren.

 

Evaluation bedeutet, sich seiner Stärken bewusst zu sein, Verbesserungs- und Entwicklungsmöglichkeiten zu erkennen.

 

Evaluationsmaßnahmen am Friedrich-Franz-Gymnasium Parchim:

 

1.     Sämtliche Ergebnisse, aus Abschluss- und Versetzungsprüfungen, Vergleichsarbeiten, und sonstigen Lernerfolgskontrollen jeglicher Art, sind stets Grundlage für die weitere Arbeit, um die Schulqualität zu sichern.

 

2.     Ein hohes Maß an aktiver Lernzeit, eine wirksame Klassenführung und ein vertrauensvolles, produktives Unterrichtsklima, über Unterrichtsbeobachtungen erfassbar, fördern die   Konsolidierung unserer Unterrichtsqualität.

 

3.     Regelmäßige transparente Leistungserhebungen, abgeleitet von den Bildungsstandards zur kompetenzorientierten Unterrichtsentwicklung, über Kompetenzstufenmodelle, dienen der Unterrichtsentwicklung.

 

Dies zeigt sich in der Schwerpunktsetzung unseres Fortbildungsplanes.

 

4.     Das Stärken der Lesekompetenz und das selbständige bewusste Lernen stehen konsequent im Mittelpunkt.

 

5.     Hausaufgaben dienen der sinnvollen Unterrichtsergänzung.

 

6.     In Konferenzen, Beratungen wird regelmäßig, auch unter Einbeziehung der Eltern und Schüler, über die gemeinsame Umsetzung der Ziele gesprochen und entschieden.

 

7.     Grundlage für einen geregelten Ablauf des Schulalltages sind ein durch Akzeptanz und gegenseitiges Vertrauen geprägtes Leitungshandeln und ein effektives Verwaltungs- und Ressourcemanagement.

 

8.     Die vereinbarten Leitlinien im Schulprogramm des FFG werden regelmäßig überprüft, aktualisiert, fortgeschrieben. Wir verstehen unsere Arbeit als Prozess.

 

Fair, fordernd, ganzheitlich begleiten die Schüler, Lehrer und Eltern einander aktiv in die Zukunft.