19. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Von der Schule ins Labor – Friedrich-Franz-Gymnasium auf Reisen · Kategorien: Allgemein

Wir, 26 Schüler des Abiturjahrgangs Parchim, machten in der zweiten Schulwoche (11.-15.September) eine Studienfahrt nach Göttingen. Nach der Anreise mit dem Zug wurde in der Freizeit die Stadt erkundet. Wir stellten fest, dass sie schön und modern ist und viele Cafés sowie Geschäfte besitzt. Außerdem wurde schnell deutlich, dass es sich um eine Studentenstadt handelt, da wir überwiegend junge Leute antrafen. Unser eigentliches Ziel der Reise war das X-Lab, das Labor der Universität. Im X-Lab teilten wir uns in die Bereiche Chemie, Physik und Biologie auf. Zuerst wurden wir von Professoren und Doktoren der Universität ins Thema eingeführt und über den Ablauf der Experimente in Kenntnis gesetzt. Im Anschluss setzten wir dies in die Tat um. Beispielsweise wurde das Immunsystem erforscht, in dem die ELISA-Technik am Beispiel einer SARS-Epidemie angewandt wurde. Darüber hinaus experimentierten wir im Stoffgebiet der Radioaktivität und stellten Aspirin her. Mittags wurde in der Mensa gegessen. Alles in allem erhielten wir einen kleinen Einblick in das Studentenleben. Es war ein spannender und spaßiger Ausflug nach Göttingen, wobei sich jeder ein Bild davon machen konnte, ob ein Studium in diese Richtung das Richtige für ihn ist.

 

Johanna Brückner & Gina Röhl

19. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Schwitzen für den guten Zweck · Kategorien: Allgemein

Am vergangenen Montag war es wieder soweit. 445 Gymnasiasten gaben auf dem Sportplatz der Schule ihr Bestes. Die von den Wetterfröschen versprochenen Regengüsse blieben aus und die Jugendlichen konnten bei angenehmen Temperaturen ins Schwitzen kommen. Für die richtige Stimmung sorgten zudem einige ausgewählte Instrumentalisten von SAMBAtucada unter der Leitung von Udo Bensler. Das Ziel der Sponsorenlauf-Teilnehmer war es, in 30 Minuten so viele Stadionrunden wie möglich zurückzulegen, um nicht „nur“ etwas für die Gesundheit zu tun, sondern auch für den potentiellen Sponsor ein gutes Ergebnis zu erreichen. So vereinbarten viele Athleten einen bestimmten Geldbetrag pro Runde und steigerten den Erlös somit mit jeder geschafften Stadionumrundung. Mit 17 Runden in einer Zeit von 30 Minuten war Chiara Gehrmann die schnellste Läuferin und Luca Sacklowski mit 19 Umrundungen der schnellste Läufer. Insgesamt erliefen alle Schüler gemeinsam sogar 4698 Runden. Der Erlös kommt dem Förderverein des Friedrich-Franz-Gymnasiums zu, welcher zahlreiche Vorhaben wie Wettbewerbsteilnahmen, Olympiaden oder die Anschaffung technischer Geräte fördert. Ein Dank gebührt den zahlreichen Sponsoren, welche mit ihren Spenden einen vielfältigen Schulbetrieb am Friedrich-Franz-Gymnsaium in Parchim ermöglichen.

Autor: Max Zawadzki

Die Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Franz-Gymnasiums beim 12. Sponsorenlauf.

SAMBAtucada sorgte mit rhythmischer Musik für eine ausgelassene Atmosphäre.

09. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Klassenfahrt Dresden 2017 · Kategorien: Allgemein

Eine Klassenfahrt mit tollen Erlebnissen

 

Die Klassen 8 b und 8 d des Friedrich-Franz Gymnasiums starteten am 11.09.2017 ihre Reise nach Dresden. Mit einem voll beladenen Bus begann für 48 Schüler und Schülerinnen sowie drei Lehrer eine aufregende Fahrt. Nach einigen Verkehrsbehinderungen kamen wir nach dem Mittag in Meißen an. Hier besichtigten wir die Porzellanmanufaktur. Man konnte sich bei einem Rundgang die Fertigung von Porzellan vom Ton bis zum Endprodukt ansehen. Nach der Besichtigung fuhren wir nach Bautzen. In dieser Stadt befand sich unsere schöne Jugendherberge. Alle Schüler bezogen ihre gemütlichen Unterkünfte und konnten dann, erschöpft vom ersten Tag, das Abendessen genießen. Die Altstadt wurde nach der Stärkung auch gleich erkundet. Der zweite Tag bot ein volles Programm. Nach unserem Frühstück fuhren wir Richtung Dresden. Hier holten wir unsere Reiseleiterin ab. Diese stellte uns bei einer Stadtrundfahrt die Sehenswürdigkeiten der Stadt vor. Besonders schön war die Besichtigung der Gartenanlage des Dresdner Zwingers. Danach folgte ausgiebiges Shoppen in der Altmarkt-Galerie. Am Nachmittag teilten wir uns auf. Ein Teil der Klassen besuchte mit Herrn Max Zawadzki und Herrn Kevin Kalert das Hygienemuseum, der andere Teil mit Frau Bärbel Lüdke das Dresdner Fußballstadion. Die Führung im Stadion ließ keine Wünsche offen.  Einige Schüler übten sich im Abhalten einer Pressekonferenz. Wir durften Mannschaftskabinen und Logen der Besucher besichtigen und uns wie Sportreporter fühlen. Die Schüler, die nach dem Abendessen noch Lust dazu hatten, besuchten das städtische Hallenbad. Am dritten Tag ging unser Ausflug in das Elbsandsteingebirge. Zuerst fuhren wir mit dem gläsernen Aufzug auf die Festung Königstein. Die Schüler konnten die Festung in Gruppen allein erkunden. Beeindruckend war der Brunnenschacht, der in Handarbeit vor ca. 150 Jahren gebohrt wurde. Am Nachmittag stand ein weiteres Ziel auf unserem Plan. Die Bastei ist die berühmteste Felsformation der Sächsischen Schweiz. Die Überquerung der Basteibrücke war für uns alle ein schönes Erlebnis, denn der Ausblick war einmalig. Mit vielen Eindrücken ging es am Abend zurück in die Herberge. Als Überraschung stand nach dem Essen ein Kinobesuch auf dem Programm. Nach drei erlebnisreichen Tagen fuhren wir am 14.09.2017 wieder nach Parchim zurück. Wir bedanken uns bei unseren Lehrern, die es als Begleitung sicher nicht immer leicht hatten, denn nicht nur für uns, sondern auch für sie waren die Nächte kurz.

 

Autorin: Nele Brasch

09. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Studienfahrt 2017 · Kategorien: Allgemein

Zu Besuch bei Mozart, Hundertwasser und Co.

 

Am Morgen des 11. September 2017 konnte man in die verschlafenen Gesichter der zukünftigen Abiturienten des Friedrich- Franz- Gymnasiums Parchim blicken. Um sechs Uhr in der Früh ging die Fahrt in die österreichische Hauptstadt los: Wien – wir kommen!

Angekommen im Hotel, freuten sich die Schüler auf das Abendessen und den Bezug ihrer Zimmer nach einer Fahrt von über 14 Stunden. Am nächsten Tag ging es wieder früh los, nach dem Frühstück um sieben Uhr folgte das erste Kennenlernen der Stadt durch eine Rundfahrt. Mit dem Bus und einem Tourguide wurden die bekanntesten Sehenswürdigkeiten anvisiert. Danach konnten sich die Zwölftklässler einen Eindruck der Arbeit des berühmten Wiener Künstlers „ Hundertwasser“ machen, indem man dem Hundertwasserhaus einen Besuch abstattete. Dabei erfuhren sie interessante Fakten, wie zum Beispiel, dass das Haus ursprünglich der Stadt Wien gehörte und für jeden zugänglich war. Durch die Umgestaltung des Künstlers zog es jedoch immer mehr Besucher an, sodass ein neues Gesetz, welches dem großen Touristenansturm Einhalt gebot, erlassen werden musste. Am darauffolgenden Tag wurde sogar „Hundertwassers“ Werkstadt besichtigt und man konnte spannende Infos über das Schaffen des Malers von seinen ehemaligen Mitarbeitern erfahren. Am Donnerstag war Ausschlafen angesagt. Nach dem Frühstück konnten die Schüler ihre Freizeit individuell gestalten. Angebote waren der Prater, ein kleiner Freizeitpark, der botanische Garten oder ein Besuch der Innenstadt. Dabei konnten die Kunstkursler ihren Auftrag, die Architektur der Stadt zu dokumentieren, wahrnehmen. Interaktiv wurde es dann am Nachmittag im Musikhaus mit Mozart und Co., wo sich alle selbstständig an vielen verschiedenen Stationen ausprobieren konnten. Auf der Studienfahrt waren natürlich auch die Habsburger ein Thema, denn die Jugendlichen konnten ihre verschiedenen Residenzen wie die Hofburg und Schloss Schönbrunn besuchen und ihr Wissen über das höfische Leben ausbauen. Beim Spaziergang durch den Schlossgarten konnte man einen wunderschönen Panoramablick über ganz Wien erhaschen.

Nach dieser erlebnisreichen zweiten Schulwoche ging es dann zurück in die Heimat und die Abituranwärter waren froh über die kleine Pause zwischen Klausur- und Schulstress.

Autorinnen: Elaine Gerth, Annkatrin Lange

25. September 2017 · Kommentare deaktiviert für Klassenfahrt in den Harz · Kategorien: Allgemein

Am Montag, dem 11.09.2017, fuhren wir, die Klassen 8a/c des Friedrich-Franz-Gymnasiums zur Klassenfahrt in den Harz in Begleitung von Ute Gröger, Regina Cords und Hajo Frank.

Nach einer vierstündigen Busfahrt erreichten wir Goslar, unser erstes Ziel. Jede Klasse nahm an einer Führung durch die Kaiserpfalz teil und danach erkundeten wir die Altstadt Goslars. Am späteren Nachmittag hieß uns die Leiterin unserer Jugendherberge in Torfhaus willkommen.

Am zweiten Tag erwartete uns ein vielfältiges Tagesprogramm. Wir begannen mit der Besichtigung der „Baumannshöhle“. Danach fuhren wir zur Rappbodetalsperre. Ein besonderer Höhepunkt war die Überquerung der erst im Mai 2017 fertiggestellten Hängebrücke, die die längste ihrer Art in der Welt ist. Später wanderten wir zur sagenumwobenen Rosstrappe und fuhren dann mit der Seilbahn hinauf zum Hexentanzplatz, wo viele interessante Fotos entstanden. Zum Abend erwartete uns wie jeden Abend ein umfangreiches Buffet in der Jugendherberge.

Am Mittwoch fuhren wir in die Westernstadt „Pullman City“. Hier verfolgten wir verschiedene Shows von Comedy bis zur Kultur des Wilden Westens.

Am Donnerstag fuhren wir nach dem Frühstück zurück nach Parchim.

An dieser Stelle möchten wir uns recht herzlich bei unserer Busfahrerin Marion und unseren Lehrern Ute Gröger, Regina Cords und Hajo Frank für drei wunderschöne Tage im Harz bedanken.

 

 

 

 

 

Autoren: Nedjmije Bayrami, Jill Köhler, Joline Apsel und Maxim Tittel

 

25. September 2017 · Kommentare deaktiviert für Sponsoren gesucht · Kategorien: Allgemein

„Leistung wird belohnt“ – unter diesem Motto findet am 25.09.2017 der alljährliche Sponsorenlauf des Friedrich-Franz-Gymnasiums Parchim statt. In zwei Durchgängen geben die Schülerinnen und Schüler ihr Bestes und laufen jeweils 30 Minuten für den guten Zweck. Pro Runde erhalten die Läufer einen bestimmten Geldbetrag, welcher in der Summe dem Förderverein des Friedrich-Franz-Gymnasiums zugutekommt. Läuft eine Schülerin beispielsweise in 30 Minuten insgesamt 11 Runden, und hat mit ihrem Sponsor einen Euro pro Runde vereinbart, so erhält der Förderverein 11 Euro. Diese und seine weiteren Einnahmen verwendet der Verein für vielfältige Zwecke rund um Schule und Schüler, so z.B. für die Projektfahrt nach Lommel in Belgien in Zusammenarbeit mit der Kriegsgräberfürsorge, für bestimmte technische Hilfsmittel wie Beamer in Unterrichtsräumen oder für einheitliche Chorkleidung.

Grundsätzlich können sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen als Sponsor fungieren. Da Eltern und Großeltern ohnehin oft ihre Schützlinge finanziell unterstützen, freut sich der Förderverein auch besonders, wenn Unternehmen und Unternehmer der Region sich als Sponsoren engagieren. Als Kassenwart des Vereins übernimmt Wilfried Lüders gerne das Ausstellen eventuell benötigter Spendenbescheinigungen. Wer sich das sportliche Highlight nicht entgehen lassen oder Läufer anfeuern möchte, ist am 25.09.2017 herzlich auf den Sportplatz am Gymnasium eingeladen, wenn dort um 12 Uhr der Startschuss für die Läufer und Läuferinnen fällt.

 

Autor: Max Zawadzki

18. September 2017 · Kommentare deaktiviert für Neues Schuljahr, neue Wege – Friedrich-Franz-Gymnasium startet wieder in den Schulalltag und setzt frische Akzente · Kategorien: Allgemein

„Durch Deutschland muß ein Ruck gehen.“ Mit diesen Worten verschaffte sich der damalige Bundespräsident Roman Herzog in seiner „Berliner Rede“ von 1997 einen Platz in den heutigen Geschichtsbüchern und appellierte an die Reformfähigkeit der deutschen Gesellschaft. Auch das Friedrich-Franz-Gymnasium in Parchim zeigt sich offen für Neues und verknüpft es mit Altbewährtem, um sich stetig zu verbessern. Neue Klassen, neue Lehrer und eine neue stellvertretende Schulleiterin stellen die Zeichen auf Wandel.

Am 04. September fiel der Startschuss für das Schuljahr 2017/2018, zu dem der Schulleiter Volkhard Merzsch insgesamt 79 neue Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 7 am Gymnasium begrüßen durfte. Die Schüler verteilen sich auf drei siebte Klassen, die zukünftig von Franciska Hagen, Dorothea Brinkmann und Kristin Pösel als Klassenlehrerinnen betreut werden. Freude und Erwartungen sowohl von Schülern als auch von den Lehrkräften sind groß. Emilie Busch aus der 7a hofft auf „gute Lehrer und anspruchsvollen Unterricht.“ Die Klassenlehrerin von Emilie, Franciska Hagen, hingegen wünscht sich von ihren Schützlingen vor allem, dass sie zu einer „Klassengemeinschaft zusammen wachsen, die mit viel Spaß bei der Sache ist und einen kühlen Kopf bewahrt, auch, wenn es mal schwierig wird.“ In diesem Sinne nutzten die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen den ersten Tag am Friedrich-Franz-Gymnasium, um sich gegenseitig bekannt zu machen, das Schulhaus zu erkunden sowie in Kontakt mit der Patenklasse zu treten. Dabei gestalteten die Schüler der 10. Klassen als „alte Hasen“ an der Schule auf spielerische Weise eine Unterrichtsstunde für die „Küken“ des Gymnasiums.

Der Wandel zeigt sich jedoch nicht nur durch die Neuzugänge, zu denen in diesem Jahr auch zwei Austauschschüler aus Chile und Thailand gehören, sondern er ist auch in der „Chefetage“ angekommen. Seit Beginn des Schuljahres übernimmt Michaela Lüders, die seit 1991 an der Schule arbeitet und die Fächer Geografie und Mathe unterrichtet, die Rolle der stellvertretenden Schulleiterin. Sie ersetzt Matthias Schwank, der diesen Posten in den letzten Jahren stets engagiert und zuverlässig ausgefüllt und für eine reibungslose Organisation der schulischen Abläufe gesorgt hat und der Schule auch weiterhin als Lehrkraft erhalten bleibt. Ihre neugewonnene Funktion möchte Frau Lüders mit einer persönlichen Note füllen und dabei als Ansprechpartnerin und Schnittstelle zwischen Kollegen und Schulleitung dienen.

Auch innerhalb des Lehrkörpers des Gymnasiums gab es in den vergangenen zwei Jahren einen Wechsel. Insgesamt acht neue Lehrer und Referendare unter 31 Jahren sind mit an Bord und bringen sich mit neuen Ideen, Projekten und Engagement an der Schule ein. Dabei profitieren sie in besonderem Maße von der Gewandtheit und dem Know-how erfahrener Kollegen und sind froh, in ein so freundliches und kommunikatives Arbeitsklima aufgenommen worden zu sein.

Abschließend gilt es, Cornelia Flörke für ihre in den letzten Jahren geleistete, exzellente Öffentlichkeitsarbeit im Dienste des Friedrich-Franz-Gymnasiums zu danken. Mit einer Vielzahl an eloquenten Zeitungsartikeln, einer hervorragenden Zusammenarbeit mit dem Theater Parchim sowie den unterschiedlichen weiteren Aufgaben hat sie einen bedeutenden Anteil am positiven Bild des Gymnasiums.

Um auf die Worte Roman Herzogs zurückzukommen, ist ein „Ruck“ durch das Gymnasium in Parchim gegangen. Die Verbindung aus Erfahrung und frischem Wind lässt erwartungsfroh in die Zukunft blicken.

 

 

 

 

 

Autor: M. Zawadzki

20. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Abiturfeier am FFG · Kategorien: Allgemein

Mit einer bewegenden, nachdenklichen, aber auch humorvollen Feierstunde wurde  am Freitag der diesjährige Abiturjahrgang des Parchimer Friedrich-Franz-Gymnasiums verabschiedet.

Bereits die Lieder des Chores unter Leitung von Grit Stark und Tobias Müller, u.a. „Irgendwas bleibt“ und „You´ve got a friend“  zeigten die Emotionalität des Anlasses, die sich auch in den Instrumentalstücken, dargeboten von Annabel Fischer und Martha Kloss und den Rezitationen von Anna-Lena Spotke und Johanna Meißner widerspiegelten, die z.B. deutlich machte, dass es im Leben immer ein „Entweder-oder“ gibt.

In aller erster Linie sollte jedoch spürbar werden, dass es ein Tag des Feierns ist und so wurden die Abiturienten mit den Liedern „Auf uns“ , der grandiosen Flötendarbietung „A due“ von Bianca Schubert und Paul Gerling und zu guter Letzt mit „Celebration“  auf den bevorstehenden Ball eingestimmt.

Davor galt es jedoch zu resümieren, zu danken, zu ehren und natürlich gut gemeinte Hinweise zu geben. Dieses taten dann auch Günter Matschoß, der stellvertretend für den Landrat die Grußworte sprach und Schulleiter Volkhard Merzsch. Er verdeutlichte den Jugendlichen, dass nichts selbstverständlich sei und es vor allem darum gehe, seine Souveränität zu entwickeln. „Wechseln Sie immer einmal die Perspektive und überprüfen Sie Standpunkte!“ Stolz auf das Erbrachte dürfe niemals Stillstand bedeuten. Ein Dank ging an die drei Tutorinnen Birgit Völz, Grit Klink und Marion Schwichtenberg. Mit einem Durchschnitt von 2,4 haben insgesamt 67 Abiturientinnen und Abiturienten ihre Reifeprüfung am FFG absolviert. Die Beste des Jahrgangs ist Catharina Buhl, die mit der Note 1,2 abschloss. Für sie selber ist ihr Erfolg neben der intensiven Vorbereitung auf die Prüfungen auch dem Umstand geschuldet, dass sie einfach Glück mit den Themen hatte, sagt sie ganz bescheiden. Sowohl in Physik als auch in Philosophie habe sie sich mit den Abi-Aufgaben sehr wohl gefühlt. Catharina schaut mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück auf ihre Zeit am Gymnasium. Die Struktur des Alltags, die Freunde werden fehlen, aber sie freut sich auf alles, was kommt. Während sie das Medizinstudium lange Zeit für sich ausgeschlossen hat, weil es in Anbetracht ihrer „Mediziner-Familie“ viele von ihr erwartet hätten, ist sie jetzt dann doch gar nicht so abgeneigt. „Ich muss es aber nicht auf Biegen und Brechen und will vor allem keine große Karriere machen, sondern unbedingt ein geregeltes Leben führen. Mit Familie und gerne vielen Kindern.“ Dankbar ist sie für die Unterstützung ihrer Eltern, aber auch der „katholischen Oma, die das eine oder andere Gebet vor Klausuren und Prüfungen gesprochen hat“, sagt Catharina augenzwinkernd. Offensichtlich hat es geholfen. Den Gedanken des Dankes an die Eltern nahm auch Volkhard Merzsch in seiner Rede auf. So würdigte er insbesondere langjährige Elternvertreter des Jahrgangs, wie Frau Dr. Karin Buhl, Anett Zschoche, Antje Fischer, Ines Meißner und Olaf Beck. Letztgenannter hatte zudem die Ehre, sich in das „Goldene Buch“ des Gymnasiums einzutragen für seine unermüdliche Unterstützung während der letzten sechs Jahre. Diese Ehre teilte er sich mit Edona Bajrami aus der Klasse 12 a. Als Schülersprecherin engagierte sich Edona in besonderer Weise für das FFG. Und so war es auch kein Zufall, dass sie gemeinsam mit ihrer Mitschülerin Raja Kurze auch die Schlussworte der Abiturfeier hielt. Mit einem humoristischen Rückblick weckten die Mädchen noch einmal Erinnerungen. Manche Träne floss sicherlich beim emotionalen Dank an die Eltern.

Am Abend wurde dann in der Tennishalle unter den Motto WannAbi-die letzten 90-er verlassen das Friedrich-Franz-Gymnasium“ kräftig weitergefeiert.

Cornelia Flörke

Catharina Buhl ist mit einem Durchschnitt von 1,2 die Jahrgangsbeste des FFG.

Feierliche Zeugnisübergabe im Gymnasium.

(Flörke)

03. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Projektfahrt nach Penzlin · Kategorien: Allgemein

Am 23.05.2017 fuhren wir, der Religionskurs 9c/d des Friedrich-Franz-Gymnasiums, anlässlich unseres Unterrichtsthemas „Hexen und Hexenwahn – Eine Spurensuche“ zur Burg nach Penzlin. Nach der zweistündigen Busfahrt kamen wir bei bestem Wetter an. Vor Ort erwartete uns bereits unsere Museumsführerin Frau Hanke. Zuerst gingen wir in einen Ausstellungsraum, in dem wir die von unserer Religionslehrerin Frau Schlüter-Beck erteilten Aufgaben bearbeiteten. Diese konnten wir dank der ausführlichen Erläuterungen sehr gut bewältigen.

Anschließend startete unsere Führung, welche im Rittersaal begann. Hier erfuhren wir von den unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten des Raumes in der Vergangenheit. So wurden dort z. B. Hexenprozesse abgehalten. Das Highlight für die meisten war der Besuch des Folterkellers. In diesem standen originalgetreue Nachbildungen von den damaligen Folterwerkzeugen, die zur peinlichen Befragung genutzt wurden. Das regte einige Schüler dazu an, den Hexenstuhl unter Aufsicht auszuprobieren. Nach der Besichtigung des Folterkellers ging es noch weiter hinunter in die Hexenkeller. Die Hexenverliese liegen mit ihrem Fußboden 7 m tief unter der Burghoffläche. Sie besitzen in die Wände eingelassene Nischen, in die die vermeintlichen Hexen angekettet wurden. Ohne Verbindung mit dem Erdboden sollten sie ihre magischen Kräfte verlieren. In Mecklenburg gab es zwischen 1336 und 1777 etwa 4000 Hexenprozesse. Den Abschluss bildete die „Schwarze Küche“. Dort konnten wir nachempfinden, wie die Menschen damals gekocht haben und wir wurden an zahlreiche Redewendungen erinnert, die im Mittelalter ihren Ursprung haben. Nach diesem gelungenen Tag wurden noch Gruppenfotos vor der Burg gemacht und zur Stärkung für die Rückfahrt gab es noch ein Eis.

Unser Dank geht an Frau Hanke für die tolle Führung. Ein großes Dankeschön gilt Frau Hoffmann und dem Busfahrer, die uns den Tag über begleiteten. Ganz herzlich bedanken wir uns auch bei Frau Schlüter-Beck für die hervorragende Planung und Durchführung.

Die Projektfahrt konnten wir von dem Preisgeld vom Schülerwettbewerb zur politischen Bildung 2015 finanzieren. Dort hatten wir mit dem Thema „An Tagen wie diesen…“ einen dritten Platz erzielt. Auch in diesem Jahr nahmen wir erfolgreich teil. Die gewonnenen Buchpreise wurden an diesem Tag überreicht.

 

Marle und Taira Rühe (Kl. 9d)

03. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Sommergefühle zwischen Bach und Brahms · Kategorien: Allgemein

Während es in ganz Norddeutschland am vergangenen Freitag „Land unter“ bei Dauerregen hieß, versetzte Tobias Müller, Lehrer am Friedrich-Franz-Gymnasium, sein Publikum in sommerliche Euphorie.

Der junge Mann, selbst begnadeter Künstler, hatte unter dem Titel „…in der prächtigen Sommernacht“ zu einem Klassik-Konzert geladen und zu seiner großen Freude waren nicht nur Familie, Freunde, Kollegen und musikbegeisterte Parchimer, sondern auch etliche seiner Schüler gekommen. Was alle erleben durften, war Kunstgenuss auf höchstem Niveau. Der von Schulleiter Volkhard Merzsch eingangs versprochene sommerliche „Windhauch“ „wehte“ bereits bei der ersten Darbietung, dem Walzer A-Moll von Chopin, durch das Atrium des Gymnasiums.

Mit großer Intensität, mal lauter, mal leiser, präsentierte Tobias Müller anschließend Auszüge aus der Klaviersonate A-Dur KV 331 und nahm sein Publikum sprichwörtlich gefangen. Tosender Applaus war der verdiente Lohn. In charmanter und launiger Art moderierte der junge Lehrer und lud zu weiteren Highlights ein, die dann auch Schlag auf Schlag folgten. Benjamin Volk, seit einiger Zeit Mathematik- und Physiklehrer am FFG, musizierte mit seiner Schwester Miriam König und Tobias Müller. Gemeinsam brachten sie den 1. Satz des Vivaldi-Konzertes A-Moll Op.3/8 für zwei Violinen und Streicher, hier durch das Klavier „ersetzt“, zu Gehör.

Berührend erklang dann das Stück „Tanti Anni Prima“ von Astor Piazzolla, der eigentlich für seine argentinischen Tangos bekannt ist. Martha Kloss aus der Klasse 11a und Manja Edert aus der 10b interpretierten auf dem Akkordeon in grandioser Art und Weise.

Ein weiteres großes musikalisches Talent am Friedrich-Franz-Gymnasium ist Paul Gerling aus der Klasse 11a. Auch ihm wollte Tobias Müller die Bühne geben. Mit Elena Zuchtmann am Klavier spielte er den 1. Satz des 4. Konzerts für Cello und Orchester G-Dur Op. 65 von Georg Goltermann virtuos. Auch das anschließend vom Gastgeber vorgetragene Intermezzo A-Dur Op.116/2 passte wunderbar in das Thema des Abends.

Die Breite seines musikalischen Talentes zeigte Tobias Müller dann in einem toll arrangierten und auf dem Flügel präsentierten Medley zahlreicher Lieder, in denen Vögel, die ja sehr sinnbildlich für den Sommer stehen, eine Rolle spielen. Das Publikum regierte mit großer Freude bei jedem erkannten Lied und wäre wohl am liebsten mit eingestimmt. Jeder, der Tobias Müller kennt, wusste, dass es eigentlich keinen Konzertabend von ihm ohne Bach geben kann. Und so hob er sich einen seiner Lieblingskomponisten für die Zugabe auf und brillierte noch einmal mit dem Präludium C- Dur am Flügel.

 

 

Den Titel des Abends hatte eine Verszeile des bekannten romantischen Gedichtes „Sehnsucht“ von Joseph von Eichendorff geliefert. Anna-Lena Spotke aus der Klasse 8a rezitierte diesen wunderbaren Text während des Konzertes.

Mit diesem Gefühl der „prächtigen Sommernacht“ und dem gemeinsamen Gesang des Liedes „Der Mond ist aufgegangen“ ging ein fantastischer Konzertabend zu Ende, dem unbedingt weitere folgen sollten.

Ein Dankeschön geht an alle Beteiligten vor und hinter den Kulissen.

 

Cornelia Flörke

Bildunterschrift: Tobias Müller am Flügel, hier mit Lehrer Benjamin Volk und Violinistin Miriam König, hatte zu einem sommerlichen Klassik-Abend ins Gymnasium geladen. (Flörke)