03. Februar 2020 · Kommentare deaktiviert für FFG Teams lösen Fahrkarte zum Volleyball-Landesfinale · Kategorien: Allgemein

Nur wenige Tage zählt das neue Kalenderjahr, schon gab es für die Schülerinnen am Friedrich-Franz-Gymnasium ein sportliches Highlight. Am Netz entschied sich, welches Team sich im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ durchsetzt. Das Parchimer Gymnasium fuhr mit einer Auswahl aus den Wettkampfklassen II und III der Mädchen zum Regionalfinale nach Grevesmühlen. Mit sportlichen Tipps und Tricks unterstützten die Sportlehrerin Inge Zühlsdorf sowie die angehende Abiturientin Frieda Siemoneit die jungen Athletinnen der Schule. Ergänzt wurde das Betreuerteam durch Julia Behring und Leonie Dieckemann, die, wie Frieda selbst, noch aktiv beim VCP spielen und als Schiedsrichterinnen mitreisten. Alle drei Schülerinnen engagieren sich seit der 7. Klasse bei diesem Wettkampf und vertraten das FFG immer zuverlässig und erfolgreich.

In beiden Wettkampfklassen waren 5 Teams vertreten, die sich als Kreissieger für das Regionalfinale qualifiziert hatten. Im Vorfeld absolvierten die Sportlerinnen noch eine Trainingseinheit, um vor allem die WK II auf das Regionalfinale vorzubereiten, die lediglich 2 aktive Volleyballerinnen im Team hat. Hochmotiviert gingen beide Teams in ihre Wettkämpfe. Jede Schule hatte 4 Spiele mit je 2 Gewinnsätzen zu absolvieren, wobei bei Gleichstand der gewonnenen Sätze 1:1 ein Tie-Break bis 15 Punkte gespielt wurde.

In der WK III gelang den Parchimern um Spielführerin Emilie Busch ein Paradedurchgang mit 8:0 Punkten und 8:0 Sätzen. Frieda Siemoneit konnte in jedem Spiel alle Schülerinnen einsetzen. So konnten sich die erfahrenen Spielerinnen Nika Reddin und Tara Stenzel ebenso wie die Neulinge und Siebtklässler Merle Gläser, Lina Deiken und Obelina Manykyan über ihren Sieg freuen.

In der WK II ging es da schon spannender und ausgeglichener zu. Hier mussten die Mädchen des FFG ihr ganzes Leistungsvermögen abrufen. Es galt, drei Spiele mit je einer kurzen Pause durchzustehen. Dabei waren gleich die ersten beiden Spiele ein harter Brocken und die ersten Sätze reiner Nervenkitzel. Sowohl das Spiel gegen das Goethe Gymnasium Ludwigslust als auch gegen die Neumühler Schule wurde mit 2:0 Sätzen gewonnen. Hier waren es vor allem Mannschaftskapitän Marie Schultz, die mit  harten Angriffen und präzisen Aufschlägen erfolgreich punkten konnte sowie Jolin Apsel, die sich immer wieder engagierte und die Mitspielerinnen mit ihrer motivierenden Art mitreißen konnte.  Auch gegen das Gymnasium Wismar waren die Mädchen mit 2:0 Sätzen erfolgreich. Somit qualifizierte sich auch dieses Team des FFG bereits für das Landesfinale in Schwerin. Ungeachtet dessen wollten die Parchimer Schülerinnen auch im letzten Spiel gegen das Gymnasium Grevesmühlen ihr Können unter Beweis stellen. Hier erwies sich, wie in der WK III, eine Überlegenheit des Gegners durch viele Vereinsspielerinnen in ihren Reihen. Obwohl Grevesmühlen mit 2:0 gewann, boten die Parchimerinnen eine starke Gegenwehr und versuchten, eine gute Teamleistung zu zeigen. Daumen drücken heißt es dann wieder am 3. und 4. März in Schwerin, wenn die Parchimer Teams gegen die Favoriten aus den Sportgymnasien Schwerin und Neubrandenburg antreten.

WK II            Marie Schultz, Hanna Kegler, Jolin Apsel, Swantje Krause, Jill Köhler,                                    Anne Uphaus, Gina Gräbs

WK III           Emilie Busch, Nika Reddin, Tara Stenzel, Lina Deiken, Merle Gläser,                          Obelina Manykyan

WK II         1. Gymnasium Grevesmühlen           WK III     1. FFG Parchim

                   2. FFG Parchim                                                     2. Gymnasium                                                                                                                            Grevesmühlen

                   3. Neumühler Schule                                           3. Goethe-Gymnasium                            Schwerin

                   4. Goethe- Gymnasium Ludwigslust                 4. Gymnasium Gadebusch

                   5. Gymnasium Wismar                                        5. Gymnasiales                                                                                                                                      Schulzentrum

                                                                                                        Stralendorf

Max Zawadzki, Inge Zühlsdorf

03. Februar 2020 · Kommentare deaktiviert für Französisch aus Leidenschaft · Kategorien: Allgemein

Wen es zum Eiffelturm zieht, wer die historische Landung der Alliierten in der Normandie nachvollziehen will oder an der Côte d’Azur am Strand auf die Wellen blicken möchte, dem hilft die französische Sprache entscheidend weiter. Vergangenes Jahr machten es sich 18 Schülerinnen und Schüler zur Aufgabe, ihre Fremdsprachenkenntnisse über den normalen Französischunterricht hinaus zu erweitern. Französischlehrerin Helga Süß bietet seit über 10 Jahren regelmäßig Montagnachmittag nach dem regulären Unterricht ein zusätzliches Lernangebot an, welches das Ziel verfolgt, sich bestmöglich auf die DELF-Prüfung vorzubereiten. Zahlreiche Schülerinnen und Schülern hat sie damit bereits zu den begehrten DELF-Zertifikaten verholfen, die sowohl bei Bewerbungen für Auslandsaufenthalte als auch für die Jobsuche einen Pluspunkt darstellen. Verteilt auf mehrere Niveaustufen von A1 bis B2 gilt es umfangreiche Leistungen in den Bereichen Hörverstehen, Leseverstehen sowie Ausdruck zu erbringen. Alle 18 Parchimer Gymnasiasten haben die Prüfung erfolgreich bestanden und vergangene Woche ihre Zertifikate aus Frankreich überreicht bekommen. Auf dem Niveau A1 erreichte Jan Niemann 96 von 100 Punkten, was ein hervorragendes Ergebnis darstellt. Gleichermaßen talentiert, aber auf einer Niveaustufe höher, zeigte sich Julia Lubrich, die ebenfalls ein Ergebnis über der 90 Punkte-Hürde auf der Zertifikatsstufe A2 erreichte. Zum damaligen Zeitpunkt die jüngste Teilnehmerin war Estelle Stüwe, welche schon mit erworbenen Kenntnissen aus Klasse 8 fähig war, die Prüfung abzulegen, die üblicherweise erst ab der 9. Klasse absolviert wird. Eine besondere Herausforderung war das Erschließen einer unbekannten Lexik ohne die Hilfe eines Wörterbuches. Allein mit Konzentration, analytischem Geschick und erlernten Erschließungsstrategien war dieses Problemfeld zu lösen. Die ebenfalls in allen Niveaustufen enthaltene mündliche Prüfung mit einem französischen Muttersprachler bereitet besonderen Nervenkitzel. In einer Art Rollenspiel steht vor allem die Reaktionsfähigkeit der Lernenden auf dem Prüfstand. Ende Januar ist bereits die nächste DELF-Prüfung im Kalender vermerkt. Dieses Jahr stellen sich 14 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums freiwillig der Herausforderung. Unter Ihnen sind Altbekannte wie Zelal Bilmez und Tom Harbrecht, die sich nun an der nächsthöheren Niveaustufe versuchen. Vanessa Ratke wagt sich an die überaus anspruchsvolle B2 Prüfung.

Max Zawadzki



03. Februar 2020 · Kommentare deaktiviert für Gymnasium begrüßt seine Gäste mit Gitarre und Schlagzeug · Kategorien: Allgemein

Eine Begrüßung der besonderen Art erwartete kürzlich die Besucher des Tages der offenen Tür am Parchimer Friedrich-Franz-Gymnasium. Das Trio aus den beiden Lehrern Tobias Müller und Kevin Kallert sowie dem Schulsozialarbeiter Eric Bielohradsky empfing die interessierten Schüler und Schülerinnen und ihre Eltern mit Radiohits wie „High Hopes“ und zeigte auf diese Weise, dass auch das pädagogische Personal weiß, wie man ein Opening in Szene setzt. Hannah Sauer aus der Klasse 9a stellte sodann einen von Schülern in der AG Öffentlichkeitsarbeit erarbeiteten Kurzfilm vor, der erste Eindrücke in den Schulalltag gewährte. Abseits der Bühne nutzten die Gäste die Gelegenheit, das FFG besser kennenzulernen. Die anstehende Fächerwahl der zweiten Fremdsprache bildete für viele Besucher einen besonderen Schwerpunkt. Das Fach Russisch präsentierte kurze Sequenzen aus dem Unterrichtsalltag und machte deutlich, wie schnell die slawische Fremdsprache zu erlernen ist. Einen Ausflug in die frankophone Welt erlebte man im obersten Stockwerk der Schule. Hier galt es, spielerisch die ersten sprachlichen Gehversuche im Französischen zu unternehmen. Nach so vielen Informationen konnte man bei einer englischen „Teatime“ entspannen oder seine Sinne auf eine biologische Erlebnisreise schicken. Der Logik konnte man in den Räumen der Mathematik folgen und dort zeigen was bei der Lösung mathematischer Rätsel in einem steckt. Wem der Sinn mehr nach frische Luft stand, konnte zusammen mit der Chemielehrerin Bärbel Lüdke vor dem Schulgebäude lebensgroße Seifenblasen erzeugen und sich über chemische Zusammenhänge aufklären lassen. Einen fulminanten Abschluss des Tages bildete die noch junge Schülerband. Überraschend stimmgewaltig zeigte sich Sophia Schmidt, die mit ihrer Stimme anspruchsvollen Liedern wie „I See Fire“ oder „Hallelujah“ Leben einhauchte. Dabei gab Tjark Geerts am Schlagzeug den Takt vor, während Lukas Männel  für den nötigen Bass sorgte und Samantha Sandmann das Ensemble mit der Akustikgitarre begleitete. Das Publikum dankte es ihnen mit tosendem Applaus und dem Ruf nach Zugabe.

Autor: Max Zawadzki


Bilder: Cherise Flor, Hannah Sauer

03. Februar 2020 · Kommentare deaktiviert für Abitur in der Tasche, und dann? – Schüler der 10. Klassen bereiten sich auf die Kurswahl im nächsten Schuljahr vor · Kategorien: Allgemein

Wie soll es nach dem Abitur weitergehen? Soll es eine Ausbildung oder ein Studium sein? Oder soll ich den Mittelweg beschreiten und ein duales Studium aufnehmen? Kann ich meinen Berufswunsch in der Region erfüllen oder muss ich dafür in die Ferne schweifen? Diese wichtigen Zukunftsfragen bedürfen einer Antwort. Oftmals werden sie allerdings erst gestellt, wenn es eigentlich schon 5 vor 12 ist und die Abschlussprüfungen vor der Tür stehen. Um nach dem Abitur nicht ratlos dazustehen, haben 69 Zehntklässler und -klässlerinnen am FFG den Geva-Test absolviert. Drei Stunden waren bei diesem formalen Test streng durchgetaktet. Zum Einen galt es, sich selbst einzuschätzen, zum Anderen sollte man bei Leistungsaufgaben sein Können unter Beweis stellen. Überprüft wurden zum Beispiel logisches Denken, technisches Verständnis und die Konzentrationsfähigkeit. Ziel des Tests war es, ein erste Orientierung für den Weg nach dem Abitur zu erhalten und für die Leistungskurswahl im nächsten Schuljahr gerüstet zu sein. Die Fächerwahl ist teilweise wegweisend für das Bewerbungsverfahren um den möglichen Traumjob. Umso gespannter waren die Lernenden, als Schulleiter Volkhard Merzsch zusammen mit dem verantwortlichen Lehrer Hajo Frank sowie den Sponsorenvertretern Anett Küster von der Sparkasse Parchim-Lübz und Herbert Barnk von der Barmer Krankenkasse die Ergebnisse überreichten. Neben einer detaillierten Auswertung der Stärken und Schwächen jedes Einzelnen standen auch Berufsvorschläge auf dem Auswertungsbogen. Neben klassischen Berufen wie Tierärztin oder Betriebswirt standen auch spezielle Berufe wie Bootsbauer oder Fluggerätemechanikerin auf dem Zettel. Noch hat jeder Schüler Zeit, um sich zu überlegen, ob die Empfehlung des Tests in seine berufliche Entscheidungsfindung einfließt oder ob ein ganz anderer Berufsweg eingeschlagen wird.

Max Zawadzki

10. Dezember 2019 · Kommentare deaktiviert für Weltberühmter Mädchenchor zu Gast am Friedrich-Franz-Gymnasium · Kategorien: Allgemein

Wohlklingende, kristallklare Töne umschmeichelten kürzlich die Ohren des Publikums im Atrium des Friedrich-Franz-Gymnasiums. Der berühmte belgische Scala Chor, geleitet von den Brüdern Stijn und Steven Kolacny, war zu Gast und brillierte auf der Bühne. Bekannt ist er nicht nur durch zahlreiche Konzerte auf dem gesamten Globus, sondern auch durch die musikalische Umrahmung einiger Fernsehserien wie „Downton Abbey“ oder „Homeland“ sowie aus dem Trailer zum Oscar-nominierten Hollywoodfilm „The Social Netwerk“. Die Sängerinnen befanden sich gerade auf Deutschlandtour und hielten zwischen ihren Auftritten in Lübeck und Salzwedel in Parchim. Den Kontakt stellte Marcus Müller her und zusammen mit Burkhard Neels, Tobias Müller und Jenny Busse gelang es, diesen Überraschungsauftritt anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des FFG-Chores zu realisieren. Finanzielle Unterstützung erhielt das Organisationsteam durch den Landkreis Ludwigslust-Parchim, die Parchimer Stadtwerke, die Sparkasse Parchim-Lübz und das Kino Movie Star Parchim. Über eine Stunde zog der Chor die Zuschauer in seinen Bann, indem er ehemalige Charthits wie „Cordula Grün“ oder „Schrei nach Liebe“ als Chorvarianten interpretierte. Es war ein besonderes Highlight, da der berühmte Chor seit langer Zeit dem Parchimer Schulchor als Vorbild und Inspirationsquelle dient. Neben dem Chor hatten sich noch weitere Gäste aus Belgien auf die lange Reise nach Parchim gemacht. Das Ehepaar Heidi und Robert Tack Van Dingenen überreichte Präsente stellvertretend für die belgische Partnerschule in Peer.

Der Scala Chor sang im Atrium des Friedrich-Franz-Gymnasiums.

25. November 2019 · Kommentare deaktiviert für Das Friedrich-Franz-Gymnasium lädt die Eltern der 6. Klassen ein · Kategorien: Allgemein

Wenngleich bald der Winter wieder Einzug hält, so ist man am Friedrich-Franz-Gymnasium gedanklich schon im Sommer des nächsten Jahres, wenn sich am 03. August wieder für eine Vielzahl neuer Schüler die Türen des Schulgebäudes zum ersten Mal öffnen. Die Schulleitung lädt die Eltern der Schülerinnen und Schüler, die gegenwärtig die sechste Klasse der Regionalen Schulen besuchen, herzlich zu einer ersten Informationsveranstaltung in die Ziegendorfer Chaussee 71-74 ein. Ziel des Zusammentreffens ist es, den Eltern die Entscheidung zu erleichtern, an welcher Schulform sich ihr Kind im nächsten Schuljahr wiederfinden wird. Die Türen des Gymnasiums stehen am Dienstag, den 3. Dezember 2019 allen interessierten Eltern offen. Die Informationsveranstaltung beginnt um 19:00 Uhr im Atrium der Schule. Das Friedrich-Franz-Gymnasium wird sich vorstellen und Themen wie z.B. die Digitalisierung der Unterrichtsinhalte, die Anmeldung am Gymnasium sowie die Arbeitsweise in der Jahrgangsstufe 7 ansprechen. Besondere Bedeutung hat dabei selbstverständlich auch die anstehende Fächerwahl. Die jeweiligen Fachlehrerinnen werden die Fächer Französisch bzw. Russisch sowie evangelische Religion und Philosophieren mit Kindern vorstellen und den Eltern beratend zur Seite stehen.

Wer die Schule selbst einmal von oben bis unten erkunden möchte, kann dies gerne am „Tag der offenen Tür“ tun, der am Samstag, den 11. Januar 2020 stattfindet. Experimentieren und Fragen stellen können an diesem Tag besonders alle Schülerinnen und Schüler, die ab dem Schuljahr 2020/2021 das Gymnasium besuchen möchten. Eltern wie Kinder können bei vielfältigen Aktionen in den Schulalltag am FFG hereinschnuppern und erste Bekanntschaften mit den Lehrerinnen und Lehrern sowie einigen Schülerinnen und Schülern machen.

Autor: Max Zawadzki

Bild: Das FFG öffnete seine Türen für interessierte Eltern

04. November 2019 · Kommentare deaktiviert für Eine grüne Lunge rund um’s FFG · Kategorien: Allgemein

Bei wunderbarem Herbstwetter trafen sich die Schülerinnen und Schüler der 7c und 8c mit ihren Klassenlehrern Benjamin Volk und Matthias Schwank im „Grünen Klassenzimmer“ des Friedrich-Franz-Gymnasiums Parchim. Jede Schülergruppe hatte sich vorgenommen, ein Projekt ganz im Sinne des Naturerlebens auf dem Schulhof durchzuführen. Die Mädchen und Jungen der 7. Klasse bauten ein Hochbeet in Form eines Regentropfens aus Pflastersteinen. Im nächsten Jahr sollen dort viele Blumen Insekten zum Verweilen und zur Nahrungssuche einladen. Natürlich ließen es sich die Schülerinnen und Schüler nicht nehmen, gleich die ersten Frühblüher einzusetzen. Der ein oder andere Lernende bemerkte, dass die Gartenarbeit seine ganz eigenen Herausforderungen birgt und dass man dabei so richtig ins Schwitzen kommen kann. Frische Erde aufzuwühlen und aktiv etwas für die Natur zu tun, verschaffte manch einem Genugtuung. Die Mädchen und Jungen der Klasse 8c zeigten ihr handwerkliches Geschick, indem sie zwei weitere Rastbankplätze als Sitzgelegenheit für das „Grüne Klassenzimmer“ zusammenbauten. Auch die gefiederten Freunde der Schule sollten nicht leer ausgehen, einige Schülerinnen bauten extra noch ein Vogelhaus für die Wintergäste auf. Sichtlich stolz blickten alle Beteiligten am Ende auf die in der Freizeit geleistete Arbeit zurück. Das FFG setzt so seine langjährige Tradition fort, eine nachhaltige, artgerechte Umwelt mitzugestalten, in der sich Mensch und Tier wohlfühlen können. Die Schülerschaft und die Klassenlehrer bedanken sich bei dem Schulförderverein sowie der Chemie- und Biologielehrerin Bärbel Lüdke für die Bereitstellung der Materialien.

Bärbel Lüdke

Foto: Bärbel Lüdke

21. Oktober 2019 · Kommentare deaktiviert für Auf den Spuren der Geschichte in Belgien unterwegs · Kategorien: Allgemein

Den Horizont erweitern, internationale Freundschaften schließen, andere Kulturen entdecken und sich nebenbei noch an die eigene Geschichte erinnern. Geht das alles zusammen in weniger als einer Woche? Sicher. Das Friedrich-Franz-Gymnasium Parchim war, wie alle zwei Jahre, fünf Tage in Belgien. Grund für die Reise war größtenteils die Partnerschule, das Agnetencollege in Peer. Bevor die 44 Schüler des FFGs jedoch auf die belgischen Schüler trafen, sind noch so manch andere Dinge passiert. Neben der Begegnungsstätte in Lommel, in der wir untergebracht waren, liegt ein riesiger Soldatenfriedhof vom Zweiten Weltkrieg. “Arbeit für den Frieden – für ein friedliches Haus Europa” ist ein Projekt, welches uns ermöglicht hat, einen Teil der Geschichte hinter den 39.000 Gräbern zu erfahren. Damit die Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät und um Respekt zu zeigen, haben wir einige der vielen Gräber gepflegt. Ein konkretes Beispiel hat uns Ursula Neumann persönlich erzählt. Ihr Vater ist im Krieg gefallen und liegt nun auf dem Soldatenfriedhof begraben. Der emotionale Abend hat uns Schülern viel bedeutet, da wir jetzt ein wenig anders auf die Geschehnisse blicken und auch für Ursula Neumann ist es wichtig, dass die Geschichte ihres Vaters nicht vergessen wird. Dort anknüpfend, sind wir am nächsten Tag in das Konzentrationslager Breendonk gefahren. Unfassbar, zu was Menschen fähig sind, ist einer der Gedanken, der uns durch die ganze Führung begleitet.

An unserem Nachmittag in Antwerpen haben wir uns die Harfenstadt mit den vielen kunstvollen Häusern angesehen und sind durch einige Geschäfte gebummelt. Natürlich durfte auch die Hauptstadt Brüssel nicht fehlen, in der wir erst das Europäische Parlament besichtigten und uns dann die Stadt angeschaut haben.

Den letzten Tag, bevor wir unsere 9 stündige Busfahrt nach Hause angetreten haben, verbrachten wir mit unserer Partnerschule. Zur Vertiefung der Partnerschaft mit der Schule und mit der Stadt Peer, sind wir in kleinen Gruppen durch Peer gezogen und haben uns mit den belgischen Schülern ausgetauscht. Alles in allem war das nochmal das Highlight der Woche. So kann man diese Reise definitiv als sehr gelungen bezeichnen und es ist auf jeden Fall ein Erlebnis, an das wir uns auch in Zukunft noch gerne erinnern werden.

Möglich gemacht wurde diese Fahrt dankenswerterweise durch die Förderung des Landkreises Ludwigslust-Parchim Fachbereich Jugend mit dem Projekt „Demokratie leben“ und dem Land MV-Ministerium für Inneres und Europa. Natürlich gilt auch ein besonderer Dank Ursula Neumann und ihrer Tochter für ihre persönliche Geschichte. Vielen Dank auch unseren Lehrern Burkhard Neels, Wilfried Lüders, Bärbel Lüdke und Ines Opitz, die uns die ganzen Tage begleitet und diese Erlebnisse mitgestaltet haben.

Autor: Jule Kühn

Die Schüler des Friedrich-Franz-Gymnasiums vor den Kriegsgräbern in Lommel mit ihren Lehrern Burkhard Neels und Wilfried Lüders. (Bärbel Lüdke)

16. September 2019 · Kommentare deaktiviert für Chorjubiläum · Kategorien: Allgemein

Wenn vielstimmige Klänge das Atrium des Friedrich-Franz-Gymnasiums erfüllen und den Gästen und Sängern ein Lächeln auf den Lippen liegt, dann ist der Chor des FFG dafür verantwortlich – und das schon seit 25 Jahren. Eine außergewöhnlich Konstante in diesem Vierteljahrhundert ist die charismatische Chorleiterin Grit Stark. Mit viel Herzblut, einer außergewöhnlichen Leidenschaft für Musik und Gemeinschaft und einem Quäntchen Humor zu jeder Zeit leitet sie den Chor, in den ersten Jahren gemeinsam mit den Musiklehrerinnen Gabriele Zwerschke und Gilda Engelhard, heute zusammen mit Tobias Müller. Zu Ehren des Chorjubiläums lädt die Schulleitung nun alle ehemaligen Chorsänger und –sängerinnen ein, am Samstag, den 21.09.2019, an ihre alte Wirkungsstätte zurückzukehren. Ab 15:00 Uhr begrüßt der aktuelle Chor mit einigen mitreißenden Titeln aus dem aktuellen Repertoire seine ehemaligen Mitglieder. Im Anschluss können die Ehemaligen noch einmal bei kleinen Snacks in Erinnerungen schwelgen und sich Schnappschüsse aus der eigenen Zeit im Chor ansehen. Den ein oder anderen wird es sicherlich auch interessieren, was aus seinem oder ihrem ehemaligen Nachbarn aus dem Sopran, Alt oder Bass geworden ist. Auch hier bleibt Gelegenheit, sich über die neuesten Entwicklungen auszutauschen. Bislang haben sich über 120 Ehemalige seit dem Abiturjahrgang 2001/02 für das Treffen vorab angemeldet. Aber auch ohne Anmeldung stehen die Türen des FFG dem spontan Entschlossenen offen. Wem die Gesangseinlage des gegenwärtigen Chores gefallen hat, der kann auch gerne selbst wieder in den Reihen des Chores Aufstellung nehmen. Von 17:00 bis 18:30 Uhr findet unter der Leitung von Grit Stark eine freiwillige Probe speziell für ehemalige Chorsängerinnen und –sänger statt. Das Ziel der Probe ist es, gemeinsam Stücke einzustudieren und diese dann bei dem diesjährigen Weihnachtskonzert des FFG am 30.11.2019 vor Publikum zu präsentieren. Aufgrund des großen Andrangs auf die insgesamt 500 Plätze stehen in diesem Jahr keine Karten im freien Vorverkauf für das Weihnachtsprogramm zur Verfügung. Wer keine Plätze ergattern kann, aber trotzdem die weihnachtlichen Klänge des Chores nicht verpassen möchte, kann sich das zweite Adventswochenende, genauer den 7. Dezember, vormerken. Dort steht das traditionelle Vorweihnachtskonzert in der Sankt Marienkirche allen Interessierten offen.

Autor: Max Zawadzki

Bild: Der aktuelle Chor des Friedrich-Franz-Gymnasiums nimmt Aufstellung im Atrium. (Jenny Busse)

02. September 2019 · Kommentare deaktiviert für In Wien steht die Hitze – und wir auch! · Kategorien: Allgemein

In der vergangenen Woche unternahm der 12er Jahrgang des ParchimerFriedrich-Franz- Gymnasiums seine letzte Studienfahrt. Mitsamt den drei Tutoren Conny Riehl, Birgit Wenzel und Hajo Frank sowie der Geschichtslehrerin Silke Danneberg ging es für uns von Montag, den 19.08.bis Donnerstag, den 22.08. in die österreichische Hauptstadt.

Unsere Reise begann am Montagmorgen zunächst mit einer sehr langen Busfahrt, bei der wir versuchten, die Zeit mit Musik und Kartenspielen schneller verstreichen zu lassen. Später am Abend checkten wir dann im Meininger Hotel ein und gingen nach dem Abendessen und etwas Aufenthalt in der Lobby zu Bett.

 Der nächste Tag war vollgepackt mit Programm, sodass wir auch so viel wie möglich von Wien kennenlernen konnten. Er startete mit einer Stadtrundfahrt, bei welcher uns die örtliche Touristenführerin Lydia die schönsten Plätze der Stadt zeigte, darunter die Oper, das Theater und den Rosengarten. Wien punktete vor allem mit seiner atemberaubend schönen Architektur. Ein Gebäude war schöner als das andere und sogar Pferdekutschen fuhren regelmäßig durch die ganze Stadt. Wir machten auch einen kleinen Zwischenstopp am Hundertwasser-Haus, wo wir Zeit hatten, dieses zu bestaunen und die Souvenirshops zu durchstöbern. Der letzte Halt an diesem Tag war die Hofburg, in der wir mit einem Guide die Silberkammer, das Sisi Museum und die Kaiserappartements besichtigten.

 Der Mittwoch begann mit einem Rundgang über den Wiener Naschmarkt, wo auch die ein oder andere Köstlichkeit probiert bzw. gekauft wurde, und ging weiter mit einer Fahrt zum Schloss Schönbrunn. Dort erkundeten wir in 2 Gruppen mit Audioguides die verschiedenen Räume, von denen vor allem der Spiegelsaal mit seinen barocken Verzierungen Eindruck hinterließ. Während einer kurzen Mittagspause probierte ich im nebenan liegenden Restaurant die hochberühmte (und wirklich leckere) österreichische Sachertorte. Hinterher besuchten wir das „Kunst Haus Wien“, in dem wir in einer einstündigen Führung noch mehr über Friedrich Hundertwasser lernten. Aufgrund der extremen Hitze am Vortag mussten wir den Spaziergang durch den Botanischen Garten an der Universität Wien auf den Mittwochnachmittag verschieben. Wir genossen dort eine Weile die Natur, bevor wir dann am Abend wieder zum Hotel zurückkehrten.

 An unserem letzten Tag in Wien war der erste Programmpunkt eine Führung durch den Stephansdom, den die Einheimischen auch „Steffl“ nennen. Hier wurde uns erklärt, dass die katholische Kirche durch ihre lange Bauzeit drei verschiedene Baustile, nämlich die Romanik, die Gotik und die Renaissance in sich vereint. Anschließend hatten wir eine Führung durch das Haus der Musik, bei der wir nicht nur von berühmten Wiener Klassikern wie Mozart und Beethoven hörten, sondern mithilfe von modernster Technik Musik regelrecht erleben durften. Beispielsweise gab es eine Treppe, deren Stufen echte Klaviertasten waren und ein ganzes Stockwerk, in dem man Geräusche wie ein Baby im Mutterleib wahrnahm. Ganz zum Schluss hatten wir ein letztes Mal die Chance, durch die Wiener Innenstadt zu laufen, bevor wir am Abend unsere Heimreise mit Nachtfahrt antraten.

 Alles in allem kann man sagen, dass es zwar durch das volle Programm und die hohen Temperaturen eine sehr anstrengende, allerdings aber eine äußerst gelungene letzte Studienreise gewesen ist. An dieser Stelle geht ein riesengroßes Dankeschön an Hajo Frank und „Becker Strelitz Reisen“ für die tolle Organisation der Fahrt und auch einen Dank an unseren Busfahrer Steffen, der uns sicher nach, durch und von Wien nach Hause gebracht hat.

Foto: Die Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen des FFG in Wien. (Conny Riehl)

Autorin: Vanessa Dann