12. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für Ganden Tashi Choeling · Kategorien: Allgemein

Mit Hilfe des Preisgeldes des Wettbewerbs zur politischen Bildung konnten wir, die Klasse 10c des Friedrich-Franz-Gymnasiums, einen Teil des Projekttages, der uns nach Päwesin führen sollte, finanzieren und uns des Themas Buddhismus widmen. Am 02.Mai 2017 fuhren wir, zusammen mit unserer Religionslehrerin Frau Schlüter- Beck sowie Frau Oeser, der Schulsozialarbeiterin unserer Schule, in die buddhistische Klosterschule „Ganden Tashi Choeling“, in der wir von dem  Mönch und Lehrreferenten, Gelong Losang Jamyang, begrüßt wurden.

 

Der bereits seit 14 Jahren im Kloster lebende Mönch beantwortete zunächst unsere Fragen. Auf diese Art und Weise konnten wir erfahren, dass die Klosterschule im Jahr 2002 mit dem Ziel gegründet wurde, die reine Lehre des Buddhismus zu leben und zu bewahren. Die Klosterschule besitzt einen Verlag, einen Backshop, einen Friseurladen sowie den Kleinkunst- und Ritualienladen „Potala Arts & Crafts“. Sie umfassen den  Versuch, Arbeitsplätze für die Gemeinde zu schaffen, um von Geldmitteln Dritter unabhängig zu sein.

Des Weiteren wurden wir  über den Tagesablauf der Mönche und Nonnen, welcher u.a. gemeinsame Andachten, Meditationen und eigenes Studium verschiedener Schriften beinhaltet, informiert. Die vier tibetischen Schulen, das formelle Bekenntnis zum Buddhimus und der „Zuflucht zu den drei Juwelen“ waren weitere Themen in unserem Begrüßungsgespräch.

Aber auch ganz persönliche Ansichten teilte der Mönch mit uns, wie etwa, dass er auf der Suche nach einem spirituellen, neuen Weg gewesen war und erkannt habe, dass intellektuelles Wissen als Basis nicht ausreiche und er so zu der Religion Buddhismus gekommen sei.  So glaube  Gelong Losang Jamyang an das Weiterleben des Bewusstseins und betonte die Präsenz buddhistischer Lehren in der Praxis und im Alltag.

 

Im Anschluss an diese Begrüßung folgte eine angeleitete Meditaion zum Thema Liebe, in Bezug auf den Wunsch nach Glück aller Lebewesen.

Zur Mittagszeit aßen wir gemeinsam mit den Mönchen und Nonnen der Klosterschule, begleitet von Gesängen und Gebeten, was für alle zu einem neuen Erlebnis wurde.

Wir nutzten die Möglichkeit durch den angrenzenden buddhistischen Garten geführt zu werden, in dem man Buddhastatuen und Figuren, darunter auch den liegenden Buddha, welcher den Einzug Buddhas ins Nirwana symbolisiert sowie kleinere Tempel, Pavillions und Gebetsfahnen, auch Gebetsmühlen, die gedreht werden durften um Glück zu bringen, sehen konnte.

 

Nach diesem Tag im Reich einer fernen Religion konnte uns der Buddhismus näher gebracht und auf ein Art und Weise fassbar gemacht werden, die uns zunächst nicht möglich erschien. Dieses wohl bei allen in Erinnerung bleibende Erlebnis konnte vor allem durch unsere Religionslehrerin, Frau Schlüter-Beck, realisiert werden, bei der wir uns für diesen einmaligen Projekttag bedanken möchten.

Julia Hinnerichs, Lea Zaske; 10c


12. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für PaNak: Exkursion in den tropischen Regenwald · Kategorien: Allgemein

Fast noch bei Sonnenaufgang haben sich 38 Schüler und ihre Betreuer – der Leiter der Parchimer Nachwuchsakademie Prof. Dr. Klausch, Frau Bärbel Lüdke, Herr Kevin Kallert, Herr Quade, Herr Kampke und Eltern einiger jüngerer Expeditionsteilnehmer- am 27. Mai auf den Weg in die Biosphäre Potsdam gemacht, um 20000 Pflanzen, das Klima des besonderen Biotops und viele Tiere in ihm kennenzulernen. Eigentlich war es ja ein Ferientag eines verlängerten Wochenendes und der lud zum Ausschlafen ein. Aber der Einladung der PaNak konnten wir Schüler verschiedener Parchimer Schulen( des Gymnasiums, der Goetheregionalschule und der angegliederten Grundschule) und der Regionalschulen in Lübz und Marnitz nicht widerstehen. Schon sehr gespannt, wie man einen Ausschnitt des Regenwaldes in Potsdam gestaltet, so dass es den Anschein hat, als wäre man mittendrin, erreichten wir dank unseres Busfahrers Herrn Kosan pünktlich das Reiseziel. Drei kompetente Guides in einer sehr großen Tropenhalle erwarteten uns. Schnell teilten wir uns in drei Gruppen ganz unterschiedlicher Alterszusammensetzung(von 8 bis 77) ein und los gingen die ca. 1,5 Stunden währenden Führungen. Bananenstauden, Palmen, Bromelien, Hibiskuspflanzen und Bambus säumten unseren Weg. Viele Pflanzen wie Ingwer, Kaffee, Kakao kannte man dem Namen nach, aber in der Größe hatten wir sie noch nicht gesehen. Orchideen und Goldähre blühten um die Wette. Im Dschungel hatte man zeitweilig auch das Gefühl in einer Sauna zu sein. War es an diesem Maitag mit 25 Grad Celsius draußen schon vormittags warm, schwitzten wir beim Rundgang bei gefühlten 35 Grad Celsius. Den Schmetterlingen, Leguanen, Agamen, Kornnattern, Geckos, Gespenstschrecken und vielen Tieren war es gerade recht. Denn dieses Klima ist das ihres natürlichen Lebensraumes und der ist extrem bedroht weltweit. So erfuhren wir, welche Rohstoffe als Nahrung oder Medizin aus dem Regenwald dem Menschen dienlich sind. Geruchsproben und kleine Rateaufgaben luden ein, Wissen zu erneuern, anzuwenden oder zu erwerben. Na, und wer wusste schon, dass man erst die Blausäure aus der Maniokwurzel waschen muss, bevor man sie gerieben brät oder zu Fladen verarbeiten kann. Eine Stabschrecke auf dem Arm oder Kopf balancieren zu lassen oder einen tropischen Himmelsfalter oder Bananenfalter 2cm vor der Nasenspitze zu haben, waren für uns besondere Momente, die unvergesslich sein werden. Die Biosphäre- ein besonderer Lernort, der unbedingt erhalten werden muss, wie wir mit Nachdruck feststellen, dient nicht nur zum Erwerb von Wissen über die Tropen und Subtropen, sondern es gibt dort auch viel zu erfahren über den angrenzenden Lebensraum Wasser und die Gefahren, die von der Umweltverschmutzung durch den Menschen und der Klimaerwärmung ausgehen. Zum Schluss reisten wir per Simulationsflug nach Malaysia. Dann posierten wir noch für ein Gruppenfoto und ließen uns von der PaNak zu einem leckeren Mittagsmahl einladen. Da wir schon mal in der Stadt weilten, in der Friedrich der Zweite seine Sommerresidenz Schloss Sanssouci erbauen ließ, lud uns Herr Prof. Dr. Klausch überraschend noch zu einem Abstecher in den Park und zum Schloss ein. Draußen herrschten jetzt schon ähnliche Temperaturen wie in der Biosphäre. Aber das Schloss, das Teehäuschen und Friedrichs Grab, geschmückt mit Kartoffeln, haben wir uns dann doch angesehen. Springbrunnen und Badewannen luden unter riesigen Bäumen zum Abkühlen ein. Manch einer wäre gern noch geblieben, um wie Florian Rogmann – einer der jüngsten Teilnehmer-seinen besonders großen Wissensdurst zu stillen, aber um 15.00 Uhr ging es heimwärts nach Parchim. Im Bus herrschte ausgelassene Stimmung. Da wir Schüler der Klasse 7b des FFG die größte Gruppe unter allen Teilnehmern bildeten, danken wir im Namen aller Schüler den Organisatoren, Herrn Prof. Dr. Klausch und besonders Frau Klausch, sowie unserer Klassenlehrerin Frau Bärbel Lüdke und dem Referendar Herrn Kevin Kallert, allen anderen gut gelaunten,freundlichen Betreuern und unserm Busfahrer für den gelungenen Ausflug.

20 Schüler der 7b des FFG

12. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für Ein Weidentor für den Schulpark des Friedrich-Franz-Gymnasium Parchim · Kategorien: Allgemein

Am 26.04.2017 verbrachten einige Schüler der Klasse 7b, unter der Leitung der Klassenlehrerin Frau Lüdke, einen Nachmittag im Schulpark des Friedrich-Franz-Gymnasiums.
Unter der Planung von Frau Lüdke sollte der Bau eines Weidentores erfolgen. Hierfür holten wir uns professionelle Hilfe des Mitarbeiters Michael aus dem Wangeliner Garten. Er erklärte uns, wie man die Weidenäste zusammenbindet, stabilisiert und in der Erde verankert. Danach machten wir uns voller Euphorie an die Arbeit. Einige schachteten Löcher für die Weidenäste aus, andere dagegen banden unter der Aufsicht von Michael die Äste zusammen. Am Ende unseres Nachmittages war unser Werk vollbracht. Ein großes Tor aus kahlen Ästen ziert derzeit unseren Park. Michael fügte noch hinzu, dass das Weidentor regelmäßig gegossen werden muss, damit es vollständig begrünen und zuwachsen kann. Ein Dankeschön geht auch an unseren Mathelehrer Herrn Benjamin Volk, der uns tatkräftig unterstützte.
Es war eine sehr schöne Erfahrung zu sehen, was man aus natürlichen Materialien alles erschaffen kann. Da Frau Lüdke das Weidentor extra für unseren Abiturabschluss in fünf Jahren geplant hat, dürfte sich die ganze Klasse über wunderschöne Abiturfotos freuen.

Nele Brasch


12. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für Schüler für Schüler! · Kategorien: Allgemein

Am Donnerstag, den 1. Juni 2017 wurde die Tradition des Nichtraucherwettbewerbs zum bereits 19. Mal vom Friedrich-Franz-Gymnasium vertreten. Dieses Jahr waren es sechs Schüler der Klasse 7a, die sich etwas ganz Besonderes überlegt haben. Sie bereiteten eine Unterrichtsstunde für eine 4. Klasse der Paulo-Freire-Schule vor. Dabei hatten die sechs nur ein Ziel vor Augen: Die Kinder vor dem Rauchen abzuschrecken! Reichlich unterstützt wurden sie dabei von ihrer Biologielehrerin Frau Zühlsdorf. Begonnen hat die Stunde mit einem Morgenkreis, wobei sich die 6 vorstellten und ihr Vorhaben vortrugen. Dann folgte die lang geplante Stationsarbeit, wo die Kinder ihren Gruppen zugeteilt wurden. In den drei Stationen, die sich die Schüler überlegten, ging es um Folgendes: Bei Jill Köhler und Leonie Lauk sollten die Schüler aus einem Text Informationen sammeln, wobei es hauptsächlich ums Passiv- und Aktivrauchen ging. Jan Renner und Simon Klimpke hingegen, brachten die Kinder tüchtig ins Grübeln und ließen sie Rechenaufgaben lösen, wie viel Geld man zum Beispiel als Raucher für Zigaretten ausgibt, wenn man täglich eine Schachtel raucht. Das Ergebnis ist verblüffend, ca. 7200€! Die Kinder erkannten nun eine weitere negative Eigenschaft. Anna Reuter und Kornelia Mazik bereiteten einen Grabbelsack zu Inhalten der Zigarette vor. Enthalten waren zum Beispiel Rattengift und Nagellackentferner (Aceton) . Die Kinder waren verblüfft, was Raucher täglich einatmen. Nachdem die Kinder die Stationen prima gemeistert haben, fand ein Quiz statt, bei dem die Kinder ihr neu dazu gekommenes Wissen anwenden sollten; dies hat noch einmal für eine Menge Freude gesorgt. Im Abschiedskreis wurde dann auch der Gewinner der Stationsarbeit, der die meisten Punkte hatte, mit einem Kinogutschein ausgezeichnet. Jonas Taut hieß der glückliche Sieger. Da am 1. Juni ja bekanntlich Kindertag ist, hat jedes Kind noch zusätzlich in die Süßigkeitentüte langen dürfen! Zum Abschied wurde noch ein Foto geschossen.
„Die Unterrichtsstunde sorgte für viel Spaß und Freude, sowohl bei uns, als auch bei den Kleinen, was uns natürlich sehr freut! Wir: Anna, Jill, Leonie, Kornelia, Jan und Simon, wollen uns herzlich bei Christian Reuter bedanken, der dies alles filmte und wir es nächstes Jahr zum Kreativwettbewerb des Nichtraucherwettbewerbs einschicken können! Zudem geht auch noch ein großes Dankeschön an unsere Lehrerin Frau Zühlsdorf hinaus, die uns bei allem sehr unterstützte und half!“
Anna Reuter&Jill Köhler

29. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für Erste politische Beobachtungen im Landtag · Kategorien: Allgemein

Unser gesellschaftliches Leben beruht auf Rechten und Gesetzen. Wie solche debattiert und ausgefochten werden, durften wir, die Klasse 9a des Friedrich- Franz- Gymnasiums Parchim, auf eine persönliche Einladung von Herrn Wolfgang Waldmüller hin im Landtag Schwerin miterleben. Nach einer fröhlichen Busfahrt wurden wir von Frau Holzhüter, einer Mitarbeiterin im Bürgerbüro von Herrn Waldmüller, in Empfang genommen. Im Schweriner Schloss angekommen führte uns Frau Richter in die Tagesordnungspunkte und Gepflogenheiten ein, und dann durften wir eine Debatte live mitverfolgen. Zu unserer Überraschung stellten wir fest, dass die Streitgespräche zwischen den einzelnen Parteien nicht unähnlich denen sind, die wir auf unserer Ebene führen. Danach hatten auch wir viele persönliche Fragen an die Politik, zum Beispiel wie unsere Zukunft aussehen könnte. Welche Hoffnungen und Chancen werden wir haben? So entstand unsere eigene kleine Debatte, der sich Herr Waldmüller mit Geduld und Humor stellte. Einige Antworten machten Mut, andere regten zum Nachdenken an, woraufhin eine Diskussionsgrundlage entstand. Gestärkt durch die vielen Antworten und ein leckeres Mittagessen traten wir den Heimweg an. Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei dem Landtag Schwerin und bei Herrn Wolfgang Waldmüller, die uns diesen tollen Tag ermöglicht haben. Ein weiteres Dankeschön gilt außerdem Frau Holzhüter, Frau Richter, Frau Liermann und unserer Klassenlehrerin Frau Riehl sowie dem lustigen Busfahrer, die uns den Tag über begleitet haben.
Rieke Mareile Prüßing, Klasse 9a


29. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „… in der prächtigen Sommernacht!“ · Kategorien: Allgemein

Mit einem wunderbaren musikalischen Sommer-Highlight will sich das Friedrich-Franz-Gymnasium in diesem Jahr vielen Parchimern und Gästen präsentieren.
Unter dem Titel „…in der prächtigen Sommernacht!“ lädt Tobias Müller, selbst einstiger Schüler des Gymnasiums und inzwischen hier als Musiklehrer tätig, zu einem sommerlichen Konzertabend ein.
Dieser findet am Freitag, den 30.06.2017 um 19 Uhr im Atrium des FFG in der Ziegendorfer Chaussee statt.
Vielen Parchimern dürfte Tobias Müller auch als Chorleiter und großartiger Sänger und Instrumentalist bekannt sein.
Schon lange reifte in ihm die Idee, neben dem stets sehr beliebten Weihnachtsprogramm am FFG noch ein Sommer-Konzert zu gestalten, um sich und jungen Künstlern des Gymnasiums eine Bühne zu geben. Vor allem richtet sich der Abend an die Klassik-Fans. Auf dem Programm stehen u.a. Werke von Mozart, Chopin und Brahms sowie eine musikalische Überraschung aus dem Musiklehrer-Alltag. Anna-Lena Spotke, Gewinnerin des diesjährigen Rezitationswettbewerbes, wird den Abend lyrisch mitgestalten.
Unterstützung findet Tobias Müller bei der Schülerfirma Rainbow Power Design, wo die logistischen Fäden zusammenlaufen. Der Kartenvorverkauf findet am Dienstag, den 20.06.2017 um 11.30 Uhr im Gymnasium statt. Darüber hinaus werden aber auch Tickets, die fünf Euro kosten, in den Buchhandlungen „Fette“ und „Tabula“ sowie in der Firma Müller, Mühlenstraße 53 erhältlich sein.

Cornelia Flörke

 

 

 

 

 

Bildunterschrift: Tobias Müller freut sich mit seinen Schülern Paul Gerling (Kl.11a) und Anna-Lena Spotke (Kl.8a) auf den Konzertabend im Gymnasium. (Flörke)

22. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für Unterstützung für Judith in ,,4. Generation“ · Kategorien: Allgemein

Am 9. April 2010 berichtete die SVZ von einer beeindruckenden Geschichtsstunde der damaligen Klasse 10a am Friedrich-Franz-Gymnasium. Nach einem Referat über die „Dritte Welt“ analysierten die Gymnasiasten das Pulitzer-Preis-gekrönte Foto „Mädchen mit Geier“ von Kevin Carter. Es ging um Afrika, Armut, aber auch Medienkritik. Am Ende der Stunde stand der Entschluss, nicht nur zu reden, sondern etwas zu tun. Und so übernahm die Klasse die Patenschaft für ein afrikanisches Kind. Judith Kariithi Moses war damals acht Jahre alt und Dank der monatlichen Spende der Schüler konnte das Mädchen aus Kenia ein besseres Leben führen. Ende 2011 bereitete sich dann -die inzwischen- 12a auf das Abitur vor und fragte in der Patenklasse 9a an, ob sie bereit wäre, das Projekt weiterzuführen. Schnell schloss sich eine große Gruppe zusammen, für die es Herzenssache war, Judith zu unterstützen. Neben dem monatlichen Geld, das gesammelt wurde, entstand auch ein Briefwechsel. Besonders engagiert zeigte sich in all den Jahren Pauline Thielert, die den regelmäßigen Kontakt aufrecht hielt. Dank ihrer Eltern, die jetzt offiziell die Patenschaft führen, ist auch die bürokratische Hürde genommen worden. Als dann auch Pauline vor zwei Jahren vor dem Abitur stand, übernahm die Klasse 9a mit Klassenlehrerin Inge Zühlsdorf die Patenschaft und sammelte zwei Jahre lang Spenden für Judith. Inzwischen ist Judith fast so alt, wie ihre Paten am FFG. Doch für die Gymnasiasten war klar, dass das Mädchen aus Kenia auch auf ihrem Weg zum Schulabschluss und vielleicht in ein Studium unterstützt werden soll. Und so lag es nahe, dass die Klasse 11a bei ihrer Patenklasse im FFG, der 8a, und Klassenlehrer Burkhard Neels nachfragte, ob man bereit wäre, Judith weiter zu fördern. Ailyne Schwanz und Robert Janisch warben bei den Achtklässlern für das Projekt und stießen u.a. bei Klassensprecherin Anna-Lena Spotke, die sehr ergriffen von den Filmaufnahmen aus Kenia war, auf offene Ohren. In der Klasse wollen sich jetzt besonders Jule Tabea Kühn, Tara Zoe Lemke und Anna Ulrike Meyn um die Umsetzung und die Kontaktpflege kümmern.
Familie Thielert, bei der alle Fäden zusammenlaufen, brachte es passend auf den Punkt. „Judith möchte studieren, sie hat Träume und wir werden ihr helfen, groß zu werden und das zu realisieren.“ Es ist schön, dass dieses in der „4. Generation“ am FFG funktioniert.

 

 

 

 

 

 

Cornelia Flörke
Bildunterschrift: Eine kleine Abordnung der 11a übergibt den Paten-Staffelstab für Judith an die Klasse 8a. (privat)

15. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für Energetische Messung 2017 · Kategorien: Allgemein

Am Mittwoch, den 10. Mai, wurden die energetischen Messungen am FFG aus dem Jahr 2017 von den Achtklässlern ausgewertet. Ein tiefgründiger Text folgt demnächst. Zunächst gibt es hier ein paar Impressionen.

Tim Siegmund

15. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für Klasse 7b des FFG Parchim erfolgreich beim Klimaschutzwettbewerb 2017 · Kategorien: Allgemein

Die Klasse 7b beschäftigt sich zusammen mit der Klassenlehrerin Frau Lüdke
und dem Lehrer Herrn Seidel mit dem Energiesparen an unserer Schule. In
diesem Zusammenhang erfolgte eine Teilnahme am Ideenwettbewerb der
Naturwind Schwerin GmbH zum Tag der erneuerbaren Energien 2016/2017. Das
Thema: Unser Klima braucht uns-jeder kann Energie sparen beinhaltete
Teilprojekte, die momentan an unserer Schule unter Beteiligung der Klasse
7b stattfinden. Innovativ wird eine Energiespar-App vorbereitet und
getestet, bei der es Klimapunkte zu gewinnen gibt. Jeder Schüler soll
dadurch angeregt werden, das Licht in unbenutzten Räumen, Fluren und in den
Toiletten auszuschalten und somit dafür zu sorgen, dass nicht unnötig
Energie vergeudet wird. Desweiteren soll auf dem Dach des „Grünen
Klassenzimmers mit alten Solarmodulen Strom erzeugt werden, der einen
Rasenmähroboter antreibt. Die Menge des erzeugten Stroms kann stets draußen
an einem Stromzähler alter Bauart abgelesen werden. Beide Projekte dienen
dem Klimaschutz, denn der Ausstoß des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid wird
dadurch verringert.

Völlig unerwartet traf vor einigen Wochen eine Einladung zur Teilnahme an
der Preisverleihung bei den Schülern per Post ein. Mit einer großen
Erwartungshaltung führte die Reise mit dem Bus nach Neustrelitz. Im Leea
(Landeszentrum für erneuerbare Energien MV) fand die diesjährige
Festveranstaltung statt. Etwa 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz
Mecklenburg-Vorpommern reisten zur Bekanntgabe der Preisträger an. Zur
Freude aller Schüler wurde die Klasse 7b für ihren Wettbewerbsbeitrag mit
einem zweiten Platz ausgezeichnet. Das Preisgeld von 1500 Euro wird zum
größten Teil für die Realisierung der Energiesparprojekte am Friedrich-
Franz-Gymnasium eingesetzt. Ein kleiner Teil kommt aber ausschließlich den
Jungen und Mädchen der 7b zu Gute.

Die Veranstalter haben eine gelungene Preisverleihung organisiert. Neben
der Prämierung der Besten konnten verschiedene Workshops zum Thema
erneuerbare Energien besucht werden. Eine Ausstellung mit vielen
Informationen direkt zum Thema Energie wurde von vielen interessierten
Schülern angeschaut. Auch an das leibliche Wohl haben die Durchführenden
gedacht. Ein leckeres Stehbankett und das Mittagessen rundeten den
aufregenden und erlebnisreichen Tag ab.

Vielen Dank an alle Organisatoren des Klimawettbewerbs für die
interessanten Stunden im Leea in Neustrelitz.

Danke auch für die gesponsorte Fahrt, denn so konnten alle Schüler der 7b
teilnehmen.

R.Seidel


08. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für Gymnasiasten begeistern mit Rezitationsfähigkeiten · Kategorien: Allgemein

Gleich am ersten Schultag nach den Osterferien fand im Parchimer Friedrich-Franz-Gymnasium traditionell und nun schon zum zwölften Mal der große Rezitationswettbewerb der achten Klassen statt. Im Vorfeld hatten sich auch in diesem Jahr in Klassenausscheiden die jeweils zwei Besten gegen ihre Mitschüler durchgesetzt. Nun galt es, den Schulsieger zu küren. Dazu hatte sich der gesamte Jahrgang im würdig hergerichteten kleinen Atrium versammelt. Eine Fachjury bestehend aus drei Deutschlehrerinnen hatte Wertungspunkte z.B. in den Kategorien Intonation, Schwierigkeitsgrad, Interpretation etc. zu vergeben. Leicht war dieses zu keinem Zeitpunkt, denn in diesem Jahr zeigte sich neben einer Tiefgründigkeit in der Interpretation auch eine große Vielfalt in der Textauswahl.  Einer eher unbekannten Lyrikerin, Lydia Hecker, verlieh Johanna Meißner aus der 8b mit dem Gedicht „Die Lilie“  ihre Stimme. Nachdenkliche Töne schlugen Stefanie Homann (8c) mit Detlev Liliencrons „Wer weiß wo“ und Saskia Kiecksee (8d) mit Erich Kästners bekanntem Gedicht „Der Blinde an der Mauer“ an. Entsprechend der Jahreszeit hatten sich Eva Rambow aus der 8c für „Sehnsucht nach dem Frühling“ von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben und Hanna Sosnowski (8b) für Goethes berühmtes Gedicht „Gefunden“ entschieden. Julia Lubrich aus der Klasse 8d machte aus ihrer Rezitation der „Traurigen Geschichte mit dem Feuerzeug“ aus dem „Struwwelpeter“ von Heinrich Hoffmann ein kleines Schauspiel. Mit großer Reife interpretierte Anna-Lena Spotke (8a) das sehr anspruchsvolle Gedicht „Die Begegnung“ von Friedrich Schiller. Als einziger Junge hatte sich der 13-jährige Tom Harbrecht aus der 8a für das Finale qualifiziert. In sehr launiger und humorvoller Art brachte er den „Blusenkauf“ von Otto Reutter zu Gehör, was das Publikum mit großem Applaus honorierte.

Nach dem Absolvieren der Kür sollte sich in der folgenden Pflichtrunde entscheiden, wer die größten Rezitationsfähigkeiten besitzt.  Alle acht Akteure erhielten einen für sie völlig unbekannten Text und mussten innerhalb von 15 Minuten eine Rezitation vorbereiten. Es galt, dem Gedicht „Entweder-oder“ von Renate Eggert-Schwarten Leben einzuhauchen. Dabei gelang es jedem, diesen Text zu seinem eigenen zu machen. Mal lauter, mal leiser, mal mit starker Gestik, mal zurückhaltend, aber stets besonders wurde hier Lyrik umgesetzt. Während die Jury zu beraten hatte, durften alle Schüler der 8. Klasse einen Publikumspreis vergeben. Diesen erhielt Tom Harbrecht aus der Klasse 8a. Die Jury sah auf dem ersten Platz  Anna-Lena Spotke, vor Johanna Meißner und Julia Lubrich. Alle drei Podiumskandidaten wurden von ihren Klassen  gefeiert. Doch Verlierer gab es an diesem Tag nicht, schließlich waren alle Beteiligten bereits Klassensieger und erhielten Dank des Schulfördervereins einen Büchergutschein.

 

 

 

 

 

Cornelia Flörke Bildunterschrift: Die acht besten Rezitatoren der achten Klassen des FFG. (Flörke)