01. Oktober 2018 · Kommentare deaktiviert für Tag der offenen Unternehmen · Kategorien: Allgemein

„Runter von der Schulbank und hinein in die Welt der Wirtschaft“ hieß es am vergangenen Freitag für die Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Franz-Gymnasiums sowie für zahlreiche weitere regionale Schule. Die in Parchim ansässigen Unternehmen im Gewerbegebiet Möderitzer Weg und die Stadt Parchim hatten zum „Tag der offenen Unternehmen“ geladen, um Ausbildungsberufe und Betriebe hier vor Ort vorzustellen und künftig Jugendliche und junge Erwachsene auch beruflich in ihrer Heimat zu halten. In diesem Rahmen besuchten die 8. Klassen in Kleingruppen die verschiedenen Firmen, nahmen an Führungen teil, hörten sich Vorträge an und durften sich an verschiedenen „Mitmach-Aktionen“ selbst einbringen. Einige Unternehmen verstanden, es besondere Anreize zu setzen, um auf sich aufmerksam zu machen. So musste man nur der Nase folgen, um die Quelle des verführerischen Dufts von selbstgebackenem Brot aus dem Holzbackofen ausfindig zu machen. Die Fährte führte zur Backofenbau GmbH, welche nach einer interessanten Führung durch die Produktionshallen und einem Gespräch mit einem Auszubildenden im vierten Lehrjahr zu Brot mit Bratwurst einlud. Einen großen Zulauf erhielten auch die Lewitz-Werkstätten gGmbH, wo die sozialen Arbeitsfelder auf vielfältige Weise dargestellt wurden. Neben den Möglichkeiten der regulären Ausbildung bestehen in dieser Einrichtung derzeit besonders gute Möglichkeiten für ein freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder den Bundesfreiwilligendiesnst (BFD), um nach dem Schulabschluss sein soziales Engagement unter Beweis zu stellen, wie Volker Möller zu berichten wusste. Louis Teichmann aus der Klasse 8c hingegen zog es mit seiner Gruppe außerdem zu den Autohäusern Wahl und Brinkmann, wo er sich nicht nur über die Fahrzeuge, sondern auch über die Präsentation und die Aktionen begeistert zeigte. Das Ziel für die Gymnasiasten war es langfristig, schon mögliche Praktika, welche in Jahrgangsstufe 9 und 10 obligatorisch sind, zu sichten und sollte die Zusammenarbeit erfolgreich verlaufen, vielleicht auch einen ersten Kontakt für eine Ausbildung oder ein duales Studium hier in der Region herzustellen. Auch wenn nicht alle Angebote an dieser Stelle aufgeführt werden können, so haben sich doch alle teilnehmenden Betriebe tüchtig ins Zeug gelegt, um die Jugendlichen für einen Job in der Eldestadt zu begeistern. Ein besonderer Dank gilt zudem den Organisatoren der Stadt Parchim, die nicht nur für den Transport der Schülerinnen und Schüler sorgten, sondern auch für einen reibungslosen Ablauf in Zusammenarbeit mit den hiesigen Unternehmen.

 

Autor: Max Zawadzki

 

 

 

 

 

Foto 1: Einige Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a bei einer Betriebsführung der DBL Textil-Service Mecklenburg GmbH samt Quiz und Überraschungsgeschenk. (Max Zawadzki)

 

 

 

 

 

Foto 2: Parchimer Gymnasiasten zu Gast beim team baucenter GmbH & Co. KG. (Dorothea Brinkmann)

 

01. Oktober 2018 · Kommentare deaktiviert für Die nördlichen Breitmaulnashörner sterben aus · Kategorien: Allgemein

 

Ein Vortrag von Armin Püttger-Conradt über die letzten zwei ihrer Art am Friedrich-Franz-Gymnasium

Die Geschichte des nördlichen Breitmaulnashorns ist vor allem eins – tragisch. Es ist eine Geschichte von menschlicher Habgier, politischer Ignoranz und des Versagens des Artenschutzes. Um dieses Thema den Schülerinnen und Schülern des Friedrich-Franz-Gymnasiums näher zu bringen, war der Biologe Armin Püttger-Conradt zu Besuch in der Ziegendorfer Chaussee in Parchim. Jede 10. Klasse nahm er mit auf seine Safari durch Afrika. Der Biologe verbrachte insgesamt 9 Jahre auf dem Kontinent südlich von Europa und forscht zu dieser Nashornart seit bereits über 30 Jahren. In den 1980er Jahren machte er als erstes auf die dramatische Situation der vom Aussterben bedrohten Nördlichen Breitmaulnashörner aufmerksam. In einem eindringlichen Vortrag mit selbstgeschossenen Bildern, die man heute fast als naturhistorisch einordnen muss, formte er ein Bewusstsein bei seinen Zuhörern, das wohl als Musterbeispiel für fächerübergreifendes Lernen gelten kann. So berührte er in seinem Vortrag Themen aus den Fächern Biologie, Geografie, Sozialkunde und Arbeit-Wirtschaft-Technik. Armin Püttger-Conradt hat die Schülerinnen und Schüler des FFG auf eine eindrucksvolle Reise durch die Zeit mitgenommen und die Lernenden nachhaltig für den Schutz der Artenvielfalt auf der Erde sensibilisiert.

 

Autor: Max Zawadzki

 

 

 

 

 

Bild: Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10d bei dem Vortrag von Armin Püttger-Conradt über die Nördlichen Breitmaulnashörner. (Max Zawadzki)

 

01. Oktober 2018 · Kommentare deaktiviert für Sponsorenlauf 2018 · Kategorien: Allgemein

Bei strahlendem Wetter ging es am Dienstag für die Gymnasiasten wieder auf die Tatarnbahn des Sportplatzes. Im Rahmen des traditionellen Sponsorenlaufs gaben die Schülerinnen und Schüler ihr Bestes und bewegten sich 30 Minuten für den guten Zweck. Die Sportler verfolgten in diesem Jahr ein besonderes Ziel, das alle unmittelbar betrifft: das erlaufene Geld soll maßgeblich für die neue Gestaltung der Aufenthaltsräume aufgebracht werden, um das Lernklima sowie das Wohlbefinden in den Pausen und Freistunden zu steigern. Mit diesem Gedanken vor Augen liefen alle Klassen zusammengenommen 4544 Runden. Das entspricht einer Strecke von 1817,6 Kilometern. Eine Strecke ungefähr so weit, als wenn man von Parchim nach Neapel in Italien fahren würde. Neben den Jugendlichen zeigten sich auch sechs Lehrer von ihrer sportlichen Seite und liefen an der Seite ihrer Schüler mit. Allen davon lief aber Benjamin Krause aus der Klasse 9b. Er absolvierte beide Durchgänge à 30 Minuten und umrundete das Stadion insgesamt 39 Mal. Zu den Schülerinnen und Schülern gesellte sich auch ein junger Gast von der Paulo-Freire-Schule. Jakob Gläser, der Sohn der Kunstlehrerin Sabine Gläser, schaffte im zarten Alter von neun Jahren insgesamt 12 Runden und ließ damit so manch älteren Schüler hinter sich zurück. Das Friedrich-Franz-Gymnasium kann auf einen sehr sportlichen und gelungenen Nachmittag zurückblicken und bedankt sich in aller Form bei den großzügigen Sponsoren.

 

Autor: Max Zawadzki

 

 

 

 

 

 

Bild: Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Franz-Gymnasiums beim Sponsorenlauf. (Max Zawadzki)

 

24. September 2018 · Kommentare deaktiviert für Schüler des FFG auf Studienfahrten · Kategorien: Allgemein

In der zweiten Schulwoche packte die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten des Friedrich-Franz-Gymnasiums das Fernweh. Die Studienfahrten nach Prag bzw. Göttingen standen auf dem Programm.

Das Leitmotiv der Reise in die Landeshauptstadt der Tschechischen Republik war die Auseinandersetzung mit der jüdischen Geschichte in ihren verschiedenen Facetten.

Bereits am ersten Tag ihrer Reise waren die Gymnasiasten in Theresienstadt, um die Kleine Festung und das Ghetto-Museum zu besichtigen. In den folgenden Tagen erhielten die Lernenden im Rahmen einer Stadtführung Einblicke in das Jüdische Museum und den Jüdischen Friedhof, das Franz Kafka Museum sowie in eindrucksvolle Synagogen. Über die Grenzen Prags hinaus lernten die Schülerinnen und Schüler eine weitere Stadt des Landes kennen: Plzen (Pilsen).

Die Freizeit nutzten die Zwölftklässler, um sich eigenständig weitere besondere Orte in Prag anzusehen, wie z.B. die Prager Burg oder die Karlsbrücke mit ihren beeindruckenden Künstlern.

Eine Moldauschifffahrt und der Besuch des Schwarzen Theaters IMAGE waren ebenfalls Highlights der Fahrt und rundeten die Reise in das Nachbarland ab.

Als Alternative zur Pragreise nahm eine zweite Schülergruppe der Klassenstufe 12 an der traditionellen Fahrt nach Göttingen teil, verbunden mit dem Ziel, neue Perspektiven auf naturwissenschaftliche Fragestellungen zu erhalten. In diesem Jahr begleiteten die Chemielehrerin Sigrid Passow und die Physiklehrerin bzw. Tutorin Marion Liermann die zukünftigen Abiturienten. Im sogenannten „X-Lab“ Gebäude konnten unter der Anleitung von Mitarbeitern und Dozenten der Universität Göttingen die gut ausgestatteten Laborräume für verschiedene Experimente genutzt werden. In den Naturwissenschaften Biologie, Physik und Chemie standen in diesem Jahr experimentelle Untersuchungen zu den Themenbereichen Anatomie, Immonologie, Radioaktivität, Lasertechnik, Synthese von Asperin und Nährstoffanalyse zur Auswahl. Hieraus ergaben sich äußerst lehrreiche und spannende Untersuchungen am Herz-Lungen-System, dem eigenen Blut, an radioaktiven Präparaten oder an Asperin. Die Freizeit nutzten Schüler wie Lehrer, um die touristischen, historischen und kulturellen Angebote der altehrwürdigen, aber dennoch sehr lebendigen Universitätsstadt Göttingen kennenzulernen.

Für die Mitinitiatorin Sigrid Passow war es die letzte Studienfahrt nach Göttingen. Unter ihrer und Bärbel Lüdke’s Hand entwickelte sich die jährliche „Göttingenfahrt“ zu einem der Höhepunkte des Schullebens für die Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Franz-Gymnasiums. Die Schule dankt Sigrid Passow für ihr Engagement und wünscht alles Gute für den kommenden Ruhestand.

 

Autoren: Mivia Kuhnke, Romy Kohl und Marion Liermann

 

 

 

 

 

Bild: Schülerinnen und Schüler vor dem Franz Kafka Museum in Prag.

 

 

 

 

 

Bild: Die Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Franz-Gymnasiums vor dem „X-Lab“ Gebäude an der Universität Göttingen. (Marion Liermann)

24. September 2018 · Kommentare deaktiviert für „Diamantenes Abitur“ am Friedrich-Franz-Gymnasium gefeiert · Kategorien: Allgemein

Nachdem der Abiturjahrgang 1958 im Jahre 2008 sein „Goldenes Abitur“ zelebriert und zur Erinnerung eine Blutahornpflanze auf dem Gelände eingepflanzt hatte, durfte er sich nun, zehn Jahre später, über eine von der Klasse 9b und Klassenlehrerin Bärbel Lüdke arrangierte Feier zum „Diamantenen Abitur“ freuen.

Am 4.September 2018 luden die aktuellen Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums die Ehemaligen nicht nur zur Baumbesichtigung ein, sondern bereiteten auch eine Kaffeetafel samt kultureller Untermalung vor. Verstärkung holte sich die 9. Klasse von den Musiktalenten Manja Edert und Annabel Fischer, die gemeinsam mit Lea Malcher musizierte. Tom Harbrecht führte gekonnt durch das Programm und trug ebenso wie Theo Menschikowski Gedichte und kleine Geschichten über die Schulzeit vor. Amy Bieber hingegen berichtete über die erfolgreiche Teilnahme der Klasse am Präventionsprojekt gegen den Missbrauch von Alkohol „Bunt statt Blau“ und gab somit einen Einblick, womit sich die Schüler der heutigen Zeit auseinandersetzen. Wiederum andere Schüler der Klasse bewirteten die Gäste mit selbstgebackenem Kuchen. Es entstand eine zwanglose und amüsante Atmosphäre inklusive anregender Gespräche über die Schulzeit von heute und gestern.

Zur Erinnerung erhielt jeder Teilnehmer eine liebevoll gestaltete Glückwunschkarte mit einer Grafik der Schule, angefertigt von Sebastian Weigert, sowie Fotos des Ahornbaumes, der sich hervorragend entwickelt hat.

Alle anwesenden „Schüler“ zeigten sich begeistert von diesem schönen, unterhaltsamen Nachmittag. Die Absolventen des Abiturjahrgangs 1958 honorierten die gelungene Veranstaltung mit einer großzügigen Spende.

 

Autor: Bärbel Lüdke

 

 

 

 

 

Bild: Absolventen des Abiturjahrganges 1958 vor dem gepflanzten Blutahorn zum „Goldenen Abitur“. (Bärbel Lüdke)

 

 

 

 

 

 

 

 

17. September 2018 · Kommentare deaktiviert für Schüler des FFG auf Studienfahrten · Kategorien: Allgemein

In der zweiten Schulwoche packte die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten des Friedrich-Franz-Gymnasiums das Fernweh. Die Studienfahrten nach Prag bzw. Göttingen standen auf dem Programm.

Das Leitmotiv der Reise in die Landeshauptstadt der Tschechischen Republik war die Auseinandersetzung mit der jüdischen Geschichte in ihren verschiedenen Facetten.

Bereits am ersten Tag ihrer Reise waren die Gymnasiasten in Theresienstadt, um die Kleine Festung und das Ghetto-Museum zu besichtigen. In den folgenden Tagen erhielten die Lernenden im Rahmen einer Stadtführung Einblicke in das Jüdische Museum und den Jüdischen Friedhof, das Franz Kafka Museum sowie in eindrucksvolle Synagogen. Über die Grenzen Prags hinaus lernten die Schülerinnen und Schüler eine weitere Stadt des Landes kennen: Plzen (Pilsen).

Die Freizeit nutzten die Zwölftklässler, um sich eigenständig weitere besondere Orte in Prag anzusehen, wie z.B. die Prager Burg oder die Karlsbrücke mit ihren beeindruckenden Künstlern.

Eine Moldauschifffahrt und der Besuch des Schwarzen Theaters IMAGE waren ebenfalls Highlights der Fahrt und rundeten die Reise in das Nachbarland ab.

Als Alternative zur Pragreise nahm eine zweite Schülergruppe der Klassenstufe 12 an der traditionellen Fahrt nach Göttingen teil, verbunden mit dem Ziel, neue Perspektiven auf naturwissenschaftliche Fragestellungen zu erhalten. In diesem Jahr begleiteten die Chemielehrerin Sigrid Passow und die Physiklehrerin bzw. Tutorin Marion Liermann die zukünftigen Abiturienten. Im sogenannten „X-Lab“ Gebäude konnten unter der Anleitung von Mitarbeitern und Dozenten der Universität Göttingen die gut ausgestatteten Laborräume für verschiedene Experimente genutzt werden. In den Naturwissenschaften Biologie, Physik und Chemie standen in diesem Jahr experimentelle Untersuchungen zu den Themenbereichen Anatomie, Immonologie, Radioaktivität, Lasertechnik, Synthese von Asperin und Nährstoffanalyse zur Auswahl. Hieraus ergaben sich äußerst lehrreiche und spannende Untersuchungen am Herz-Lungen-System, dem eigenen Blut, an radioaktiven Präparaten oder an Asperin. Die Freizeit nutzten Schüler wie Lehrer, um die touristischen, historischen und kulturellen Angebote der altehrwürdigen, aber dennoch sehr lebendigen Universitätsstadt Göttingen kennenzulernen.

Für die Mitinitiatorin Sigrid Passow war es die letzte Studienfahrt nach Göttingen. Unter ihrer und Bärbel Lüdke’s Hand entwickelte sich die jährliche „Göttingenfahrt“ zu einem der Höhepunkte des Schullebens für die Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Franz-Gymnasiums. Die Schule dankt Sigrid Passow für ihr Engagement und wünscht alles Gute für den kommenden Ruhestand.

 

Autoren: Mivia Kuhnke, Romy Kohl und Marion Liermann

 

 

 

 

 

Bild: Die Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Franz-Gymnasiums vor dem „X-Lab“ Gebäude an der Universität Göttingen. (Marion Liermann)

 

 

 

 

 

Schülerinnen und Schüler vor dem Franz Kafka Museum in Prag.

 

17. September 2018 · Kommentare deaktiviert für Gelebte Partnerschaft mit Peer · Kategorien: Allgemein

Vor den Sommerferien erreichte das Friedrich-Franz-Gymnasium ein Anruf aus Belgien. Die Partnerschule in Peer, vertreten durch Deutschlehrerin Greet Kelchtermans fragte, ob der Schüler Rian Snoeks aus der damaligen 10. Klasse für eine Woche in seinen Sommerferien seine Deutschkenntnisse an unserer Schule vertiefen könnte. Wilfried Lüders, der für die Schulpartnerschaft verantwortliche Lehrer, sagte zu und die Klasse 9b „adoptierte“ Rian Snoeks für die zweite Schulwoche sofort. Klassenleiterin Bärbel Lüdke konnte dankenswerterweise Familie Rülke als Gasteltern in Parchim gewinnen.

Im Rahmen der Projektwoche und den damit einhergehenden Exkursionen konnte Rian die Region entdecken und sich zugleich mit seinen deutschen Mitschülern über die neuen Eindrücke austauschen. So fuhr die Klasse 9b beispielsweise in das Barockschloss nach Ludwigslust und in die Mahn-und Gedenkstätte nach Wöbbelin, wo man sich exemplarisch mit den Verbrechen der Nationalsozialisten auseinandersetzte. Tags darauf stand eine Waldexpedition auf dem Programm, welche Rian mit seinem bereits vorhandenen Wissen aus seiner Heimat bereicherte.

Nach einer Woche ging es für Rian Snoeks mit vielen Eindrücken, neuen Freundschaften und dem Wunsch, im kommenden Februar mit anderen Schülern aus Peer wiederzukommen, nach Hause nach Belgien.

Ein besonderer Dank geht an Greet Kelchtermans und ihre Familie sowie na Familie Rülke, die die Reise mit einem hohen Maß an Eigeninitiative organisiert und somit erst möglich gemacht haben.

 

Autorin: Bärbel Lüdke

 

 

 

 

 

Bild: Die Klasse 9b und dem belgischen Gastschüler Rian Snoeks auf der Waldexkursion. (Bärbel Lüdke)

 

10. September 2018 · Kommentare deaktiviert für Gespräch mit dem Außenposten der Menschheit · Kategorien: Allgemein

Schülerinnen und Schüler des Friedrich- Franz- Gymnasiums (FFG) auf Weltraummission

Parchim/ Neustrelitz; 25.08.2018

28000 km/h, 400 km, 11.52 Uhr, 11 Minuten, das sind die Parameter, die sechs Zehntklässlern ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Aber der Reihe nach.

Am 25.08.2018 machten sich sechs Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a um 6.30 Uhr zusammen mit Ihrem Klassenlehrer auf den Weg nach Neustrelitz zum dortigen Standort des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums (DLR). Grund dafür war die einmalige Gelegenheit mit dem deutschen Astronauten Alexander Gerst direkt Kontakt aufzunehmen. Dieser befindet sich gerade auf der ISS in ca. 400 km Höhe über der Erde und umrundet diese mit ca. 28000 km/h.

Der Kontakt zum dortigen Standort und zum „DLR_School_Lab“ besteht schon länger in Form eines Kooperationsvertrages zwischen der Schule und der dortigen Einrichtung, so dass in jedem Jahr Schülerinnen und Schüler des FFG die Möglichkeit erhalten, vor Ort Experimente durchzuführen und interessante Informationen zu erlangen.

Um nun direkten Kontakt mit der ISS aufzunehmen waren natürlich einige Vorbereitungen notwendig und die begannen für die sechs Ausgewählten schon im letzten Schuljahr an zwei Terminen im Mai und Juni. Zusammen mit Schülern aus Neustrelitz, Feldberg, Wesenberg, Neubrandenburg, Nauen und Birkenwerden absolvierten sie Workshops zum Thema Raumfahrt und führten selbst Experimente durch.

Für die Kontaktaufnahme gab es nämlich nur ein Zeitfenster von ca. 11 Minuten, um alle vorbereiteten Fragen zu stellen und die Antworten entgegen zu nehmen, dafür war ein wenig Training notwendig.

Den Kontakt zur ISS stellten Amateurfunker des Deutschen Amateur und Radio Clubs e.V. (DARC) her.

Um 11.52 Uhr war es dann so weit.

Die Schülerinnen und Schüler hatten Aufstellung und die Gäste Platz genommen, der Funkkontakt wurde durch die Amateurfunker hergestellt und nun lief das „Frage- Antwort- Spiel“ ohne Komplikationen ab.

Am Ende, nach 11 Minuten, hatten alle 20 Schülerinnen und Schüler, die eine Frage stellten, auch eine Antwort von Alexander Gerst erhalten.

Große Erleichterung und Zufriedenheit machten sich breit, beim Team des DLR_ School_Lab, bei den betreuenden Lehrern, bei den Gästen und nicht zuletzt bei allen Schülern, die dieser Veranstaltung beiwohnen durften.

Jule Kühn, Ulrike Meyn, Fredericke Voß, Tara Lemke, Paul Richter und Maximilian Lange möchten sich noch einmal recht herzlich beim Schulleiter des Friedrich-Franz-Gymnasiums Volkhard Merzsch bedanken, der es ihnen ermöglichte, diese Chance wahrzunehmen. Ein ganz besonderer Dank geht auch an Dr. Albrecht Weidermann und sein gesamtes Team, das den Kontakt in so hervorragender Art und Weise herstellte.

Es ist ein bleibendes Erlebnis.

Autor: Burkhard Neels

Bild: Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a zusammen mit ihrem Klassenlehrer Burkhard Neels im Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum in Neustrelitz. (Burkhard Neels)

03. September 2018 · Kommentare deaktiviert für DELF am FFG · Kategorien: Allgemein

 

Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron, fordert eine stärkere Europäische Union, was durch ein Vorantreiben des Integrationsprozesses und eine engeres Zusammenrücken der Mitgliedsstaaten gelingen soll. Für ein engeres Zusammenleben innerhalb der EU ist die Sprache als Mittel der Verständigung ein zentraler Schlüssel. In diesem Sinne haben die Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Franz-Gymnasiums sowie Lernende des Parchimer Fachgymnasiums freiwillig ihre Französisch-Kenntnisse auf die Probe gestellt. Fleißig bereiteten sich die Prüflinge im regulären Unterricht auf das DELF-Diplom (Diplôme d’études en langue francaise) vor, welches vom französischen Staat ausgestellt wird und weltweit Gültigkeit besitzt. Die Scolaire-Version zeichnet sich durch altersgerechte Themen aus, die sich direkt an Jugendliche richten. Das Diplom wird auf vier verschiedenen Niveaus angeboten, die dem „Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen“ entsprechen. Im Januar diesen Jahres unterzogen sich die Schülerinnen und Schüler der schriftlichen Prüfung, welche sich aus drei Teilen zusammensetzte: Hörverstehen, Leseverstehen und Schreiben. Einen Monat später stellten sich die Prüflinge in Schwerin der mündlichen Prüfung. Dort galt es, sich mit einem französischen Muttersprachler über verschiedene Themengebiete zu unterhalten. Besonders hervorragende Leistungen auf dem Niveau A1 erreichten die Neuntklässler Marie Kostecki, Jule Tabea Kühn, Nele Kindt, Dörte Prochnow und Julia Lubrich. Auf der nächst höheren Niveaustufe A2 waren die Anstrengungen von Lea Burmeister und Wilhelmine Schäfer, beide gehören der Klasse 10b an, von besonderem Erfolg gekrönt.

Im letzten Jahr schaffte Vanessa Radtke, gegenwärtig Klasse 10c, sogar innerhalb eines halben Jahres gleich zwei Niveaustufen (A1 und A2) erfolgreich zu absolvieren. Im Anschluss erprobte die Schülerin ihre neugewonnen Kenntnisse im Alltag. Sie lebte von September bis Dezember 2017 bei einer Gastfamilie in Niort, einer Stadt im Westen Frankreichs zwischen Nantes und Bordeaux. Nach Einschätzung der Gymnasiastin waren die alltäglichen Gespräche gut zu meistern, der französische Schulunterricht war hingegen schon eine ganz andere Herausforderung. So werden in Frankreich nicht nur Schulfächer, die in Deutschland einzeln unterrichtet werden, kombiniert, beispielsweise wird Physik mit Chemie gekoppelt, sondern auch die Fachsprache birgt ihre ganz eigene Komplexität. Zurück in Parchim möchte Vanessa ihr Französisch weiterhin verbessern und strebt als nächstes die Niveaustufe B1 an.

Auf jener Stufe hat Pauline Kluth ihr Können bereits erfolgreich unter Beweis gestellt. Das Diplom auf dem Niveau B1 erhielt sie bereits im Sommer 2017. Die nun angehende Abiturientin schätzt vor allem den mündlichen Teil der Prüfung als besondere Herausforderung ein. So sollen die Jugendlichen dort über aktuelle Themen sprechen und Stellung beziehen. Auf jeden Fall hat Frankreich es Pauline angetan: Nach dem Abitur möchte sie dort ein Jahr lang als Au-pair arbeiten und so ihr Sprachwissen weiter ausbauen.

In diesem Sinne verflechten sich zumindest auf kleinster Ebene die Beziehungen der EU-Bürger weiter. Es bleibt abzuwarten wie die „große Politik“ weiter mit dem europäischen Gedanken verfährt.

Autor: Max Zawadzki

 

 

 

 

 

Bild 1: Die erfolgreich Absolventen der DELF-Prüfung mit ihrem Diplom. (Max Zawadzki)

 

20. August 2018 · Kommentare deaktiviert für Das Friedrich-Franz-Gymnasium heißt seine „alten“ und „neuen“ Schüler willkommen · Kategorien: Allgemein

Am vergangenen Montagmorgen war sie auch am Friedrich-Franz-Gymnasium in Parchim zu spüren: die Aufregung über den ersten Schultag im Schuljahr 2018/2019. Die „älteren“ Schüler laufen zielstrebig zu ihren Klassenräumen und tauschen sich ausgelassen mit ihren Freunden über die Ereignisse der Sommerferien aus. Währenddessen sammelten sich vor dem Schulgebäude erwartungsvoll die Schülerinnen und Schüler der drei neuen 7. Klassen. Nach einer herzlichen Begrüßung durch den Schulleiter Volkhard Merzsch und seiner Stellvertreterin Michaela Lüders stellten sich die Klassenlehrer, Jenny Busse 7a, Marion Schwichtenberg 7b und Matthias Schwank 7c, den Jugendlichen vor. Die Schülerin Emily Elsner aus der Klasse 7a ist gespannt auf: „die neuen Lehrer sowie die neuen Mitschüler“ und erwartet „anspruchsvollen Unterricht, wobei der Spaß am Lernen nicht zu kurz kommen sollte“. Aber auch die Chemie- und Religionslehrerin Jenny Busse hat einige Vorstellungen von der Klassenführung, wie sie verrät: „Im Laufe des Schuljahres soll das soziale Gefüge gefestigt werden, so dass sich ein ausgewogenes Gemeinschaftsgefühl innerhalb des Klassenverbandes entwickeln kann. Zudem hoffe ich, dass wir, das Lehrpersonal der Schule, die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler kontinuierlich weiterentwickeln können und schließlich erfolgreich die Jahrgangsstufe 7 durchlaufen.“

Neben den Klassenleitern bieten sich die 10. Klassen als Patenklassen an und verbringen noch am ersten Schultag Zeit mit den „Kleinen“ des Gymnasiums. Hier können die Neuankömmlinge Fragen loswerden und Kontakte knüpfen. Die Zehntklässler möchten ihre Erfahrungen teilen und bieten Orientierungshilfe an.

Das neue Schuljahr hält für die Parchimer Gymnasiasten wieder zahlreiche Höhepunkte bereit: So machen sich die Jahrgänge 8, 10 und 12 auf zu Klassen- bzw. Studienfahrten nach Prag, Göttingen, Erfurt und Oberhof. Für die Klassen 7, 9 und 11 stehen unterdessen zahlreiche spannende Projekte auf dem Programm: die Siebtklässler lernen verschiedene Methoden kennen und erhalten eine ausführliche Einweisung an der Parchimer Bibliothek durch das Team um Bibliotheksleiterin Barbara Holdt. Folglich sind die Schüler gut ausgerüstet, um die anstehenden Aufgaben der nächsten Schuljahre gestützt auf zusätzliche Fachliteratur bewältigen zu können. Inhaltlich auf einer anderen Stufe bewegen sich die 9. und 11. Klassen. Während die Neuntklässler sich mit den nationalsozialistischen Verbrechen in der Gedenkstätte Wöbbelin auseinandersetzen, fahren die Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen in die Hauptstadt, um sich mit der Geschichte des „Ministeriums für Staatssicherheit“ in Form des Gefängnisses Berlin-Hohenschönhausen zu beschäftigen. Die Vorbereitungen hierfür konnten von langer Hand geplant werden, da bereits vor den Sommerferien alle Lehrerstellen am Gymnasium besetzt und die Einsatzpläne zugewiesen wurden.

Darüber hinaus findet am 25.09.2018 um 14:00 Uhr der alljährliche Sponsorenlauf statt, bei dem die Schülerinnen und Schüler sich für den Förderverein der Schule tüchtig ins Zeug legen. Ganz im sportlichen Sinne heißt es von nun an also wieder für Schüler und Lehrer am FFG: Einsatz zeigen! Auf die Plätze. Fertig. Los.

 

Autor: Max Zawadzki

Bild: Die neuen siebten Klassen des Friedrich-Franz-Gymnasiums vor dem Schulgebäude. (Max Zawadzki)