08. April 2019 · Kommentare deaktiviert für Rezitationswettbewerb · Kategorien: Allgemein

Egal ob kunstvoll intoniert, dezent oder wortgewaltig vorgetragen – erklingen lyrische Texte im Rahmen des Deutschunterrichts der 8. Klassen, dann ist der traditionelle Rezitationswettbewerb am Friedrich-Franz-Gymnasium wieder nah. Am vergangenen Dienstag lieferten sich die jeweils zwei besten Rezitatoren aus jeder Klasse unter den aufmerksamen Ohren der Fachjury, bestehend aus den Deutschlehrerinnen Silke Danneberg, Dorothea Brinkmann und Grit Stark, einen Wettstreit auf hohem Niveau. Durch den Wettbewerb führte Deutschlehrerin Ines Opitz, die neben dem obligatorischen Gedicht aller Kontrahenten auch deren Kürgedichte verschiedenster Couleur anmoderierte. Die selbst ausgewählten lyrischen Werke boten eine imposante thematische Spannbreite an und ließen auch den Tiefgang nicht vermissen. So waren altbekannte Autoren wie Friedrich Schiller, Wilhelm Busch oder Erich Kästner vertreten, aber auch moderne Stücke. Cherise Flor aus der Klasse 8a bot beispielsweise das Stück „One Day“ aus dem Bereich des Poetry Slam dar. Damit erreichte sie einen Platz auf dem Treppchen und teilte sich mit Sophia Sander den zweiten Platz. Den Schulsieg erkämpfte sich Rina Koslowski: Sie präsentierte in der Kür das Gedicht „Hunde“ von Bodo Wartke, der sonst vor allem durch seine kabarettistischen Klaviereinlagen bekannt ist. Rina schätzt an „ihrem“ Autor besonders, dass „gesellschaftskritische Themen meist in lustiger Form verpackt“ sind. Neben dem Urteil der Fachjury haben selbstverständlich die Schülerinnen und Schüler des FFG ein Mitspracherecht bei der Beurteilung der Beiträge. In einem basisdemokratischen Verfahren sprach die Schülerschaft sich ebenfalls für den Vortrag von Rina aus. Das Auditorium sowie die Fachschaftskollegen bedanken sich herzlich bei Helga Süß für die hervorragende Organisation des Wettbewerbs.

Autor: Max Zawadzki

Foto: Die Finalisten des Rezitationswettbewerbes: von links nach rechts Lena Schmidt, Sophia Sander, Rina Koslowski, Cherise Flor und Lea Glaesel. (Ines Opitz)

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