01. Oktober 2018 · Kommentare deaktiviert für Die nördlichen Breitmaulnashörner sterben aus · Kategorien: Allgemein

 

Ein Vortrag von Armin Püttger-Conradt über die letzten zwei ihrer Art am Friedrich-Franz-Gymnasium

Die Geschichte des nördlichen Breitmaulnashorns ist vor allem eins – tragisch. Es ist eine Geschichte von menschlicher Habgier, politischer Ignoranz und des Versagens des Artenschutzes. Um dieses Thema den Schülerinnen und Schülern des Friedrich-Franz-Gymnasiums näher zu bringen, war der Biologe Armin Püttger-Conradt zu Besuch in der Ziegendorfer Chaussee in Parchim. Jede 10. Klasse nahm er mit auf seine Safari durch Afrika. Der Biologe verbrachte insgesamt 9 Jahre auf dem Kontinent südlich von Europa und forscht zu dieser Nashornart seit bereits über 30 Jahren. In den 1980er Jahren machte er als erstes auf die dramatische Situation der vom Aussterben bedrohten Nördlichen Breitmaulnashörner aufmerksam. In einem eindringlichen Vortrag mit selbstgeschossenen Bildern, die man heute fast als naturhistorisch einordnen muss, formte er ein Bewusstsein bei seinen Zuhörern, das wohl als Musterbeispiel für fächerübergreifendes Lernen gelten kann. So berührte er in seinem Vortrag Themen aus den Fächern Biologie, Geografie, Sozialkunde und Arbeit-Wirtschaft-Technik. Armin Püttger-Conradt hat die Schülerinnen und Schüler des FFG auf eine eindrucksvolle Reise durch die Zeit mitgenommen und die Lernenden nachhaltig für den Schutz der Artenvielfalt auf der Erde sensibilisiert.

 

Autor: Max Zawadzki

 

 

 

 

 

Bild: Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10d bei dem Vortrag von Armin Püttger-Conradt über die Nördlichen Breitmaulnashörner. (Max Zawadzki)

 

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