07. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für Wortakrobaten zeigen ihr Können · Kategorien: Allgemein

Kürzlich galt es, im kleinen Atrium des Friedrich-Franz-Gymnasiums wieder mit kreativen Vorträgen auf die kunstvolle Seite der deutschen Sprache aufmerksam zu machen. Am 19.04.2018 fand dort zum dreizehnten Mal der traditionelle Rezitationswettbewerb statt. Der Wettbewerb, der traditionell von den 8. Klassen ausgetragen wird, wurde zunächst klassenweise bestritten, bis die besten zwei Rezitatoren aus jeder Klasse vor dem gesamten Jahrgang vortragen durften. Die acht Schülerinnen und Schüler wurden von einer aus vier Deutschlehrerinnen bestehenden Jury beurteilt, die beispielsweise den Schwierigkeitsgrad und die Intonation bei der Punktevergabe berücksichtigten. Die Auswahl der Gedichte war in diesem Jahr besonders vielfältig. In der Kür rezitierten die Klassenbesten ein selbstgewähltes Gedicht, während im Pflichtbereich allen Teilnehmern das gleiche unbekannte Gedicht zugeteilt wurde. Die besondere Herausforderung bestand darin, den lyrischen Text in kurzer Zeit zu erfassen und durch eine angemessene Vortragsweise zu interpretieren. Den dritten Platz erkämpfte sich Theo Menschikowski aus der 8b. Sein selbstgewählter Text trug den Titel „Der Uranfang“, indem der Frage nach dem Ursprung der Welt nachgegangen wird. Gänzlich unbeschwert hingegen gab sich Tom Harbrecht aus derselben Klasse mit einer humorvollen Darbietung des „Blusenkauf“ von Otto Reutter, die ihm den zweiten Platz einbrachte. Mit einer Würdigung der Natur konnte sich Henriette Wulff aus der 8d der Jury empfehlen. Sie erhielt den ersten Platz und präsentierte das Gedicht „Der Schatzgräber“ von Gottfried August Bürger. Selbstverständlich waren auch die Achtklässler um ihre Meinung gefragt. Die Schülerinnen und Schüler zeichneten Michel Saß, Klasse 8c, mit dem Publikumspreis aus. Das Publikum würdigte seine schon fast an Schauspiel grenzende amüsante Interpretation des Werkes „Holger, die Waldfee“ von Lars Ruppel. Alle acht Wortakrobaten haben mit ihren Gedichtvorträgen gezeigt, dass sie es verstehen, das Publikum gut zu unterhalten und zum Nachdenken anzuregen.

 

 

 

 

 

Autor: Max Zawadzki

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