18. September 2017 · Kommentare deaktiviert für Neues Schuljahr, neue Wege – Friedrich-Franz-Gymnasium startet wieder in den Schulalltag und setzt frische Akzente · Kategorien: Allgemein

„Durch Deutschland muß ein Ruck gehen.“ Mit diesen Worten verschaffte sich der damalige Bundespräsident Roman Herzog in seiner „Berliner Rede“ von 1997 einen Platz in den heutigen Geschichtsbüchern und appellierte an die Reformfähigkeit der deutschen Gesellschaft. Auch das Friedrich-Franz-Gymnasium in Parchim zeigt sich offen für Neues und verknüpft es mit Altbewährtem, um sich stetig zu verbessern. Neue Klassen, neue Lehrer und eine neue stellvertretende Schulleiterin stellen die Zeichen auf Wandel.

Am 04. September fiel der Startschuss für das Schuljahr 2017/2018, zu dem der Schulleiter Volkhard Merzsch insgesamt 79 neue Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 7 am Gymnasium begrüßen durfte. Die Schüler verteilen sich auf drei siebte Klassen, die zukünftig von Franciska Hagen, Dorothea Brinkmann und Kristin Pösel als Klassenlehrerinnen betreut werden. Freude und Erwartungen sowohl von Schülern als auch von den Lehrkräften sind groß. Emilie Busch aus der 7a hofft auf „gute Lehrer und anspruchsvollen Unterricht.“ Die Klassenlehrerin von Emilie, Franciska Hagen, hingegen wünscht sich von ihren Schützlingen vor allem, dass sie zu einer „Klassengemeinschaft zusammen wachsen, die mit viel Spaß bei der Sache ist und einen kühlen Kopf bewahrt, auch, wenn es mal schwierig wird.“ In diesem Sinne nutzten die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen den ersten Tag am Friedrich-Franz-Gymnasium, um sich gegenseitig bekannt zu machen, das Schulhaus zu erkunden sowie in Kontakt mit der Patenklasse zu treten. Dabei gestalteten die Schüler der 10. Klassen als „alte Hasen“ an der Schule auf spielerische Weise eine Unterrichtsstunde für die „Küken“ des Gymnasiums.

Der Wandel zeigt sich jedoch nicht nur durch die Neuzugänge, zu denen in diesem Jahr auch zwei Austauschschüler aus Chile und Thailand gehören, sondern er ist auch in der „Chefetage“ angekommen. Seit Beginn des Schuljahres übernimmt Michaela Lüders, die seit 1991 an der Schule arbeitet und die Fächer Geografie und Mathe unterrichtet, die Rolle der stellvertretenden Schulleiterin. Sie ersetzt Matthias Schwank, der diesen Posten in den letzten Jahren stets engagiert und zuverlässig ausgefüllt und für eine reibungslose Organisation der schulischen Abläufe gesorgt hat und der Schule auch weiterhin als Lehrkraft erhalten bleibt. Ihre neugewonnene Funktion möchte Frau Lüders mit einer persönlichen Note füllen und dabei als Ansprechpartnerin und Schnittstelle zwischen Kollegen und Schulleitung dienen.

Auch innerhalb des Lehrkörpers des Gymnasiums gab es in den vergangenen zwei Jahren einen Wechsel. Insgesamt acht neue Lehrer und Referendare unter 31 Jahren sind mit an Bord und bringen sich mit neuen Ideen, Projekten und Engagement an der Schule ein. Dabei profitieren sie in besonderem Maße von der Gewandtheit und dem Know-how erfahrener Kollegen und sind froh, in ein so freundliches und kommunikatives Arbeitsklima aufgenommen worden zu sein.

Abschließend gilt es, Cornelia Flörke für ihre in den letzten Jahren geleistete, exzellente Öffentlichkeitsarbeit im Dienste des Friedrich-Franz-Gymnasiums zu danken. Mit einer Vielzahl an eloquenten Zeitungsartikeln, einer hervorragenden Zusammenarbeit mit dem Theater Parchim sowie den unterschiedlichen weiteren Aufgaben hat sie einen bedeutenden Anteil am positiven Bild des Gymnasiums.

Um auf die Worte Roman Herzogs zurückzukommen, ist ein „Ruck“ durch das Gymnasium in Parchim gegangen. Die Verbindung aus Erfahrung und frischem Wind lässt erwartungsfroh in die Zukunft blicken.

 

 

 

 

 

Autor: M. Zawadzki

20. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Abiturfeier am FFG · Kategorien: Allgemein

Mit einer bewegenden, nachdenklichen, aber auch humorvollen Feierstunde wurde  am Freitag der diesjährige Abiturjahrgang des Parchimer Friedrich-Franz-Gymnasiums verabschiedet.

Bereits die Lieder des Chores unter Leitung von Grit Stark und Tobias Müller, u.a. „Irgendwas bleibt“ und „You´ve got a friend“  zeigten die Emotionalität des Anlasses, die sich auch in den Instrumentalstücken, dargeboten von Annabel Fischer und Martha Kloss und den Rezitationen von Anna-Lena Spotke und Johanna Meißner widerspiegelten, die z.B. deutlich machte, dass es im Leben immer ein „Entweder-oder“ gibt.

In aller erster Linie sollte jedoch spürbar werden, dass es ein Tag des Feierns ist und so wurden die Abiturienten mit den Liedern „Auf uns“ , der grandiosen Flötendarbietung „A due“ von Bianca Schubert und Paul Gerling und zu guter Letzt mit „Celebration“  auf den bevorstehenden Ball eingestimmt.

Davor galt es jedoch zu resümieren, zu danken, zu ehren und natürlich gut gemeinte Hinweise zu geben. Dieses taten dann auch Günter Matschoß, der stellvertretend für den Landrat die Grußworte sprach und Schulleiter Volkhard Merzsch. Er verdeutlichte den Jugendlichen, dass nichts selbstverständlich sei und es vor allem darum gehe, seine Souveränität zu entwickeln. „Wechseln Sie immer einmal die Perspektive und überprüfen Sie Standpunkte!“ Stolz auf das Erbrachte dürfe niemals Stillstand bedeuten. Ein Dank ging an die drei Tutorinnen Birgit Völz, Grit Klink und Marion Schwichtenberg. Mit einem Durchschnitt von 2,4 haben insgesamt 67 Abiturientinnen und Abiturienten ihre Reifeprüfung am FFG absolviert. Die Beste des Jahrgangs ist Catharina Buhl, die mit der Note 1,2 abschloss. Für sie selber ist ihr Erfolg neben der intensiven Vorbereitung auf die Prüfungen auch dem Umstand geschuldet, dass sie einfach Glück mit den Themen hatte, sagt sie ganz bescheiden. Sowohl in Physik als auch in Philosophie habe sie sich mit den Abi-Aufgaben sehr wohl gefühlt. Catharina schaut mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück auf ihre Zeit am Gymnasium. Die Struktur des Alltags, die Freunde werden fehlen, aber sie freut sich auf alles, was kommt. Während sie das Medizinstudium lange Zeit für sich ausgeschlossen hat, weil es in Anbetracht ihrer „Mediziner-Familie“ viele von ihr erwartet hätten, ist sie jetzt dann doch gar nicht so abgeneigt. „Ich muss es aber nicht auf Biegen und Brechen und will vor allem keine große Karriere machen, sondern unbedingt ein geregeltes Leben führen. Mit Familie und gerne vielen Kindern.“ Dankbar ist sie für die Unterstützung ihrer Eltern, aber auch der „katholischen Oma, die das eine oder andere Gebet vor Klausuren und Prüfungen gesprochen hat“, sagt Catharina augenzwinkernd. Offensichtlich hat es geholfen. Den Gedanken des Dankes an die Eltern nahm auch Volkhard Merzsch in seiner Rede auf. So würdigte er insbesondere langjährige Elternvertreter des Jahrgangs, wie Frau Dr. Karin Buhl, Anett Zschoche, Antje Fischer, Ines Meißner und Olaf Beck. Letztgenannter hatte zudem die Ehre, sich in das „Goldene Buch“ des Gymnasiums einzutragen für seine unermüdliche Unterstützung während der letzten sechs Jahre. Diese Ehre teilte er sich mit Edona Bajrami aus der Klasse 12 a. Als Schülersprecherin engagierte sich Edona in besonderer Weise für das FFG. Und so war es auch kein Zufall, dass sie gemeinsam mit ihrer Mitschülerin Raja Kurze auch die Schlussworte der Abiturfeier hielt. Mit einem humoristischen Rückblick weckten die Mädchen noch einmal Erinnerungen. Manche Träne floss sicherlich beim emotionalen Dank an die Eltern.

Am Abend wurde dann in der Tennishalle unter den Motto WannAbi-die letzten 90-er verlassen das Friedrich-Franz-Gymnasium“ kräftig weitergefeiert.

Cornelia Flörke

Catharina Buhl ist mit einem Durchschnitt von 1,2 die Jahrgangsbeste des FFG.

Feierliche Zeugnisübergabe im Gymnasium.

(Flörke)

03. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Projektfahrt nach Penzlin · Kategorien: Allgemein

Am 23.05.2017 fuhren wir, der Religionskurs 9c/d des Friedrich-Franz-Gymnasiums, anlässlich unseres Unterrichtsthemas „Hexen und Hexenwahn – Eine Spurensuche“ zur Burg nach Penzlin. Nach der zweistündigen Busfahrt kamen wir bei bestem Wetter an. Vor Ort erwartete uns bereits unsere Museumsführerin Frau Hanke. Zuerst gingen wir in einen Ausstellungsraum, in dem wir die von unserer Religionslehrerin Frau Schlüter-Beck erteilten Aufgaben bearbeiteten. Diese konnten wir dank der ausführlichen Erläuterungen sehr gut bewältigen.

Anschließend startete unsere Führung, welche im Rittersaal begann. Hier erfuhren wir von den unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten des Raumes in der Vergangenheit. So wurden dort z. B. Hexenprozesse abgehalten. Das Highlight für die meisten war der Besuch des Folterkellers. In diesem standen originalgetreue Nachbildungen von den damaligen Folterwerkzeugen, die zur peinlichen Befragung genutzt wurden. Das regte einige Schüler dazu an, den Hexenstuhl unter Aufsicht auszuprobieren. Nach der Besichtigung des Folterkellers ging es noch weiter hinunter in die Hexenkeller. Die Hexenverliese liegen mit ihrem Fußboden 7 m tief unter der Burghoffläche. Sie besitzen in die Wände eingelassene Nischen, in die die vermeintlichen Hexen angekettet wurden. Ohne Verbindung mit dem Erdboden sollten sie ihre magischen Kräfte verlieren. In Mecklenburg gab es zwischen 1336 und 1777 etwa 4000 Hexenprozesse. Den Abschluss bildete die „Schwarze Küche“. Dort konnten wir nachempfinden, wie die Menschen damals gekocht haben und wir wurden an zahlreiche Redewendungen erinnert, die im Mittelalter ihren Ursprung haben. Nach diesem gelungenen Tag wurden noch Gruppenfotos vor der Burg gemacht und zur Stärkung für die Rückfahrt gab es noch ein Eis.

Unser Dank geht an Frau Hanke für die tolle Führung. Ein großes Dankeschön gilt Frau Hoffmann und dem Busfahrer, die uns den Tag über begleiteten. Ganz herzlich bedanken wir uns auch bei Frau Schlüter-Beck für die hervorragende Planung und Durchführung.

Die Projektfahrt konnten wir von dem Preisgeld vom Schülerwettbewerb zur politischen Bildung 2015 finanzieren. Dort hatten wir mit dem Thema „An Tagen wie diesen…“ einen dritten Platz erzielt. Auch in diesem Jahr nahmen wir erfolgreich teil. Die gewonnenen Buchpreise wurden an diesem Tag überreicht.

 

Marle und Taira Rühe (Kl. 9d)

03. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Sommergefühle zwischen Bach und Brahms · Kategorien: Allgemein

Während es in ganz Norddeutschland am vergangenen Freitag „Land unter“ bei Dauerregen hieß, versetzte Tobias Müller, Lehrer am Friedrich-Franz-Gymnasium, sein Publikum in sommerliche Euphorie.

Der junge Mann, selbst begnadeter Künstler, hatte unter dem Titel „…in der prächtigen Sommernacht“ zu einem Klassik-Konzert geladen und zu seiner großen Freude waren nicht nur Familie, Freunde, Kollegen und musikbegeisterte Parchimer, sondern auch etliche seiner Schüler gekommen. Was alle erleben durften, war Kunstgenuss auf höchstem Niveau. Der von Schulleiter Volkhard Merzsch eingangs versprochene sommerliche „Windhauch“ „wehte“ bereits bei der ersten Darbietung, dem Walzer A-Moll von Chopin, durch das Atrium des Gymnasiums.

Mit großer Intensität, mal lauter, mal leiser, präsentierte Tobias Müller anschließend Auszüge aus der Klaviersonate A-Dur KV 331 und nahm sein Publikum sprichwörtlich gefangen. Tosender Applaus war der verdiente Lohn. In charmanter und launiger Art moderierte der junge Lehrer und lud zu weiteren Highlights ein, die dann auch Schlag auf Schlag folgten. Benjamin Volk, seit einiger Zeit Mathematik- und Physiklehrer am FFG, musizierte mit seiner Schwester Miriam König und Tobias Müller. Gemeinsam brachten sie den 1. Satz des Vivaldi-Konzertes A-Moll Op.3/8 für zwei Violinen und Streicher, hier durch das Klavier „ersetzt“, zu Gehör.

Berührend erklang dann das Stück „Tanti Anni Prima“ von Astor Piazzolla, der eigentlich für seine argentinischen Tangos bekannt ist. Martha Kloss aus der Klasse 11a und Manja Edert aus der 10b interpretierten auf dem Akkordeon in grandioser Art und Weise.

Ein weiteres großes musikalisches Talent am Friedrich-Franz-Gymnasium ist Paul Gerling aus der Klasse 11a. Auch ihm wollte Tobias Müller die Bühne geben. Mit Elena Zuchtmann am Klavier spielte er den 1. Satz des 4. Konzerts für Cello und Orchester G-Dur Op. 65 von Georg Goltermann virtuos. Auch das anschließend vom Gastgeber vorgetragene Intermezzo A-Dur Op.116/2 passte wunderbar in das Thema des Abends.

Die Breite seines musikalischen Talentes zeigte Tobias Müller dann in einem toll arrangierten und auf dem Flügel präsentierten Medley zahlreicher Lieder, in denen Vögel, die ja sehr sinnbildlich für den Sommer stehen, eine Rolle spielen. Das Publikum regierte mit großer Freude bei jedem erkannten Lied und wäre wohl am liebsten mit eingestimmt. Jeder, der Tobias Müller kennt, wusste, dass es eigentlich keinen Konzertabend von ihm ohne Bach geben kann. Und so hob er sich einen seiner Lieblingskomponisten für die Zugabe auf und brillierte noch einmal mit dem Präludium C- Dur am Flügel.

 

 

Den Titel des Abends hatte eine Verszeile des bekannten romantischen Gedichtes „Sehnsucht“ von Joseph von Eichendorff geliefert. Anna-Lena Spotke aus der Klasse 8a rezitierte diesen wunderbaren Text während des Konzertes.

Mit diesem Gefühl der „prächtigen Sommernacht“ und dem gemeinsamen Gesang des Liedes „Der Mond ist aufgegangen“ ging ein fantastischer Konzertabend zu Ende, dem unbedingt weitere folgen sollten.

Ein Dankeschön geht an alle Beteiligten vor und hinter den Kulissen.

 

Cornelia Flörke

Bildunterschrift: Tobias Müller am Flügel, hier mit Lehrer Benjamin Volk und Violinistin Miriam König, hatte zu einem sommerlichen Klassik-Abend ins Gymnasium geladen. (Flörke)

03. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Vokabeln gegen Vorurteile · Kategorien: Allgemein

Zum wiederholten Mal organisiert das Deutsch-Russische Forum in diesem Jahr das deutschlandweite Sprachturnier „Spielend Russisch lernen“. Die erste der jeweils drei Spielrunden findet immer in einer Schule mit Russischunterricht statt. Das Friedrich-Franz-Gymnasium ist seit Beginn als Ausrichter einer Schulrunde dabei.

 

Barbara Menzel, eine der verantwortlichen Lehrerinnen am FFG, betont, dass die Jugendlichen sich mit Freude, Interesse, aber auch einem hohen Maß an Konzentrationsfähigkeit an die Aufgaben machen und dieses den Reiz des Wettbewerbes ausmache. Zudem hat das Gymnasium in den letzten Jahren immer sehr erfolgreich bei den Regionalausscheiden abgeschlossen und es sogar schon nach Gelsenkirchen ins Bundesfinale geschafft. Insofern sollte man doch an der Tradition festhalten, unterstreichen die Lehrerinnen Dorothea Brinkmann und Kerstin Hoffmann, die sich ebenfalls in die Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbes einbrachten.

Spannend bis zum Schluss ging es dann auch zwischen den 12 Teams zu.

Die Idee des Spiels ist relativ einfach. Teilnehmer aus den Klassenstufen 8 bis 10 finden sich zunächst zu Paaren zusammen, von denen einer Russischkenntnisse besitzt und der andere nicht. Jeweils zwei dieser gemischten Paare spielen New Amici! -ein Brettspiel- gegeneinander. Ein Unparteiischer leitet das Spiel, das im Wesentlichen darin besteht, Fragen zu Vokabeln, zum Land, der Geschichte und Kultur Russlands zu beantworten. In unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen und Spielphasen müssen sowohl der Russischkenner als auch der Laie aktiv werden und Punkte sammeln. Sieger ist das Team, das sich mittels K.O.-System gegen die anderen Paare durchgesetzt hat.

Im aufregenden Finale standen sich Jasmin Streu und Jule Schneider, der 10c, sowie Lena Käckenmeister und Moritz Hochmuth, aus der 9c, gegenüber. Sie lieferten sich ein Kopf an Kopf rennen bis in die letzte Spielrunde, in der die Schülerinnen der 10. Klasse das Spiel für sich entschieden.

Sie werden nun das Gymnasium im Regionalfinale vertreten. Mit ganz viel Glück wartet dann vielleicht irgendwann das Bundesfinale, wo sogar eine Reise gewonnen werden kann.

Dafür wünscht ihnen das gesamte FFG viel Erfolg!

 

Cornelia Flörke

Bildunterschrift: Die Finalteams Jule Schneider/Jasmin Streu und Lena Käckenmeister/Moritz Hochmuth. (privat)

26. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für Sportfest 2017 · Kategorien: Allgemein
Name Klasse Punkte
Hannes Lantow 11d 304
Philipp Schliemann 11b 213
Robert Heilborn 11b 193

 

Name Klasse Punkte
Sophia Renner 12b 223
Chiara Gehrmann 11d 201
Milena Lietz 11d 194

 

Name Klasse Punkte
Christoph Klaus 10c 320
Jannik Käckenmeister 10c 287
Max Toparkus 10b 191

 

Name Klasse Punkte
Svenja Götting 10c 226
Marie-Christin Grant 10c 181
Alexandra Möller 10b 180

 

Name Klasse Punkte
Lilli Sophie Gölnitz 9b 193
Wilhelmine Schäfer 9b 192
Leonie Dieckemann 9d 174

 

Name Klasse Punkte
Lukas Thoms 9a 274
Hannes Gorgas 9b 218
Justin Helle 9a 212

 

Name Klasse Punkte
Paul Propp 8c 313
Kilian Kopas 8d 238
Paul Rabe 8b 221

 

Name Klasse Punkte
Tara Zoe Lemke 8a 280
Johanna Ihde 8b 226
Thuy-Lam Le 8b 198

 

Name Klasse punkte
Lea Malaher 7b 288
Franziska Lietz 7b 272
Amy Bieber 7b 240

 

Name Klasse punkte
Jan Renner 7a 227
Felix Grimm 7d 212
Chris-Ole Ellenfeld 7b 204

 


26. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für Roboterwettbewerb 2017 · Kategorien: Allgemein

Die Teams haben lange auf dieses Event hingearbeitet nun ist es leider wieder Geschichte.

Aufgabe der Teams war es, ein Fahrzeug zu bauen, das möglichst schnell eine vorgegebene Strecke mit verschiedenen Hindernissen abfährt. Dabei sind bei der Gestaltung der Roboter den Jugendlichen kaum Grenzen gesetzt. Die drei besten Teams in zwei Klassen erhalten Geldpreise von fünfzig bis einhundert Euro. Insgesamt 67 Teilnehmer/innen aus Schwerin, Spantekow, Woldegk, Friedland, Altentreptow, Stralsund, Greifswald, Rostock, Wismar, Parchim und Rehna traten gegeneinander an.

Noch während des Wettbewerbes arbeiteten die Teams an der Optimierung ihrer Fahrzeuge. Kaum war ihr eigenes Rennen vorbei, saßen sie wieder an ihren Plätzen und versuchten nachzubessern und zu reparieren. Insgesamt gab es zwei Vorbereitungsläufe und drei Wertungsläufe für jedes Team. Die heiß begehrten Plätze 1 bis 3 gab es in den Kategorien „Lego“ sowie „Fischertechnik und Thymio“.

 

Quelle: http://www.bildungswerk-wirtschaft.de/de/verein/aktuelles/ansicht/d/7_nordmetall_roboter_wettbewerb

 

26. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für FFG-Team punktet am Netz · Kategorien: Allgemein

In der vergangenen Woche fand das Landesfinale Beachvolleyball „Jugend trainiert für Olympia“ in Greifswald im Strandbad Eldena statt. Dank des großartigen zweiten Platzes der Mädchen der WK II im Landesfinale der Halle war das Team von Sportlehrerin Inge Zühlsdorf auch für den Strand qualifiziert.
Hier ist der Modus und das Regelwerk jedoch anders und so gesellten sich zu den „Profi“-Mädchen vom 1. VC Parchim Leonie Dieckemann, Frieda Siemoneit, Selina Schröder und Julia Behring noch die vier Jungen Tünnes Lohmann, Karl Busch, Kilian Spinar und Max Toparkus, die allesamt eher in anderen Sportarten zu Hause sind.
Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und so nahm das wild entschlossene FFG-Team gerne die frühe Anreise an die Küste in Kauf. Die gesamte Mannschaft hat einmal als Mädchen-Duo, als Jungen-Duo und als Mixed-Duo gegen die Gegner anzutreten.
Insgesamt trafen beim Landesfinale sechs Schulen aufeinander.
Die Vorrunde wird immer in zwei Gruppen, jeder gegen jeden, gespielt. Die zwei besten Teams erreichen das Halbfinale, wobei hier der zweite gegen den ersten der anderen Gruppe spielt. Jedes Match wird mit einem Satz bis 21 bei zwei Punkten Unterschied bewältigt. Die Finalspiele werden mit zwei Sätzen bei 15 Punkten ausgetragen.
Im ersten Spiel gegen das Gymnasium Reutershagen gewannen die Mädchen und das Mixed-Team mit jeweils 21:6, die Jungs verloren mit 12:21. Dann spielte das Hauptmann-Gymnasium Wismar gegen Reutershagen. Hier siegten alle drei Teams mit 21:9 bzw. 21:14 und Wismar machte seine Ambitionen auf den Gruppensieg klar. Dennoch hielten die Parchimer Jugendlichen kräftig dagegen. Frieda Siemoneit und Julia Behring spielten großartig und siegten mit 21:16; die Jungen mussten sich allerdings geschlagen geben mit 6:21. Somit sollte das Mixed-Team entscheiden. Leo Dieckemann und Tünnes Lohmann versuchten, die spielerische Klasse der Wismarer zu durchbrechen. Leider zogen diese im Mittelteil des Satzes mit 7:14 ab, wobei sich die Parchimer durch hohen Einsatz noch sehr nah an einen möglichen Satzgewinn herankämpften. Mit 21:17 hatten die Parchimer dann leider das Nachsehen- und das bedeutete Gruppenzweiter zu werden. Nun war klar, dass das Halbfinale gegen das favorisierte Sportgymnasium aus Schwerin gespielt werden musste. Dieses wurde seiner Rolle auch gerecht und siegte bei den Jungen 15:5/ 15:7, bei den Mädchen 15: 9/15:7 und beim Mixed-Team 15:10 und 15:7.
Nun hieß es für Inge Zühlsdorf, noch einmal alle Kräfte zu bündeln und zu motivieren, schließlich bestand im „Kleinen Finale“ die Medaillenchance, die man auch ergreifen wollte.
Die Parchimer Mädels gewannen klar mit jeweils 15:7 Punkten, die Jungen verloren jedoch hoch mit 3:15 und 4:15.
Leo und Tünnes hatten es erneut in der Hand und dieses Mal klappte es. Der erste Satz ging zwar an Bad Doberan knapp mit 13:15; den zweiten Satz gewannen die Parchimer mit 15:10 und den Entscheidungssatz beendeten sie mit 15:11 und erspielten somit den 3. Platz für das Friedrich-Franz-Gymnasium.
Das Finale konnte das Sportgymnasium Schwerin für sich entscheiden, wurde somit Landessieger und erkämpfte sich die Fahrkarte für das Bundesfinale in Berlin im September.
Begeistert kehrten die Parchimer Gymnasiasten mit ihrer Sportlehrerin Inge Zühlsdorf und einer Bronzemedaille zurück und waren sich im Klaren darüber, dass sie auch im kommenden Schuljahr wieder erfolgreich in der Halle abschneiden wollen, um somit erneut am Beachfinale teilnehmen zu können.
Ein großes Dankeschön geht an den 1. VCP und den Busfahrer der Firma Müller aus Lübz, der das Team sicher ans Ziel brachte.

Cornelia Flörke

 

 

 

 

Bildunterschrift: Das Team des FFG erkämpfte sich im Landesfinale Beachvolleyball die Bronzemedaille.

12. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für Ganden Tashi Choeling · Kategorien: Allgemein

Mit Hilfe des Preisgeldes des Wettbewerbs zur politischen Bildung konnten wir, die Klasse 10c des Friedrich-Franz-Gymnasiums, einen Teil des Projekttages, der uns nach Päwesin führen sollte, finanzieren und uns des Themas Buddhismus widmen. Am 02.Mai 2017 fuhren wir, zusammen mit unserer Religionslehrerin Frau Schlüter- Beck sowie Frau Oeser, der Schulsozialarbeiterin unserer Schule, in die buddhistische Klosterschule „Ganden Tashi Choeling“, in der wir von dem  Mönch und Lehrreferenten, Gelong Losang Jamyang, begrüßt wurden.

 

Der bereits seit 14 Jahren im Kloster lebende Mönch beantwortete zunächst unsere Fragen. Auf diese Art und Weise konnten wir erfahren, dass die Klosterschule im Jahr 2002 mit dem Ziel gegründet wurde, die reine Lehre des Buddhismus zu leben und zu bewahren. Die Klosterschule besitzt einen Verlag, einen Backshop, einen Friseurladen sowie den Kleinkunst- und Ritualienladen „Potala Arts & Crafts“. Sie umfassen den  Versuch, Arbeitsplätze für die Gemeinde zu schaffen, um von Geldmitteln Dritter unabhängig zu sein.

Des Weiteren wurden wir  über den Tagesablauf der Mönche und Nonnen, welcher u.a. gemeinsame Andachten, Meditationen und eigenes Studium verschiedener Schriften beinhaltet, informiert. Die vier tibetischen Schulen, das formelle Bekenntnis zum Buddhimus und der „Zuflucht zu den drei Juwelen“ waren weitere Themen in unserem Begrüßungsgespräch.

Aber auch ganz persönliche Ansichten teilte der Mönch mit uns, wie etwa, dass er auf der Suche nach einem spirituellen, neuen Weg gewesen war und erkannt habe, dass intellektuelles Wissen als Basis nicht ausreiche und er so zu der Religion Buddhismus gekommen sei.  So glaube  Gelong Losang Jamyang an das Weiterleben des Bewusstseins und betonte die Präsenz buddhistischer Lehren in der Praxis und im Alltag.

 

Im Anschluss an diese Begrüßung folgte eine angeleitete Meditaion zum Thema Liebe, in Bezug auf den Wunsch nach Glück aller Lebewesen.

Zur Mittagszeit aßen wir gemeinsam mit den Mönchen und Nonnen der Klosterschule, begleitet von Gesängen und Gebeten, was für alle zu einem neuen Erlebnis wurde.

Wir nutzten die Möglichkeit durch den angrenzenden buddhistischen Garten geführt zu werden, in dem man Buddhastatuen und Figuren, darunter auch den liegenden Buddha, welcher den Einzug Buddhas ins Nirwana symbolisiert sowie kleinere Tempel, Pavillions und Gebetsfahnen, auch Gebetsmühlen, die gedreht werden durften um Glück zu bringen, sehen konnte.

 

Nach diesem Tag im Reich einer fernen Religion konnte uns der Buddhismus näher gebracht und auf ein Art und Weise fassbar gemacht werden, die uns zunächst nicht möglich erschien. Dieses wohl bei allen in Erinnerung bleibende Erlebnis konnte vor allem durch unsere Religionslehrerin, Frau Schlüter-Beck, realisiert werden, bei der wir uns für diesen einmaligen Projekttag bedanken möchten.

Julia Hinnerichs, Lea Zaske; 10c


12. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für PaNak: Exkursion in den tropischen Regenwald · Kategorien: Allgemein

Fast noch bei Sonnenaufgang haben sich 38 Schüler und ihre Betreuer – der Leiter der Parchimer Nachwuchsakademie Prof. Dr. Klausch, Frau Bärbel Lüdke, Herr Kevin Kallert, Herr Quade, Herr Kampke und Eltern einiger jüngerer Expeditionsteilnehmer- am 27. Mai auf den Weg in die Biosphäre Potsdam gemacht, um 20000 Pflanzen, das Klima des besonderen Biotops und viele Tiere in ihm kennenzulernen. Eigentlich war es ja ein Ferientag eines verlängerten Wochenendes und der lud zum Ausschlafen ein. Aber der Einladung der PaNak konnten wir Schüler verschiedener Parchimer Schulen( des Gymnasiums, der Goetheregionalschule und der angegliederten Grundschule) und der Regionalschulen in Lübz und Marnitz nicht widerstehen. Schon sehr gespannt, wie man einen Ausschnitt des Regenwaldes in Potsdam gestaltet, so dass es den Anschein hat, als wäre man mittendrin, erreichten wir dank unseres Busfahrers Herrn Kosan pünktlich das Reiseziel. Drei kompetente Guides in einer sehr großen Tropenhalle erwarteten uns. Schnell teilten wir uns in drei Gruppen ganz unterschiedlicher Alterszusammensetzung(von 8 bis 77) ein und los gingen die ca. 1,5 Stunden währenden Führungen. Bananenstauden, Palmen, Bromelien, Hibiskuspflanzen und Bambus säumten unseren Weg. Viele Pflanzen wie Ingwer, Kaffee, Kakao kannte man dem Namen nach, aber in der Größe hatten wir sie noch nicht gesehen. Orchideen und Goldähre blühten um die Wette. Im Dschungel hatte man zeitweilig auch das Gefühl in einer Sauna zu sein. War es an diesem Maitag mit 25 Grad Celsius draußen schon vormittags warm, schwitzten wir beim Rundgang bei gefühlten 35 Grad Celsius. Den Schmetterlingen, Leguanen, Agamen, Kornnattern, Geckos, Gespenstschrecken und vielen Tieren war es gerade recht. Denn dieses Klima ist das ihres natürlichen Lebensraumes und der ist extrem bedroht weltweit. So erfuhren wir, welche Rohstoffe als Nahrung oder Medizin aus dem Regenwald dem Menschen dienlich sind. Geruchsproben und kleine Rateaufgaben luden ein, Wissen zu erneuern, anzuwenden oder zu erwerben. Na, und wer wusste schon, dass man erst die Blausäure aus der Maniokwurzel waschen muss, bevor man sie gerieben brät oder zu Fladen verarbeiten kann. Eine Stabschrecke auf dem Arm oder Kopf balancieren zu lassen oder einen tropischen Himmelsfalter oder Bananenfalter 2cm vor der Nasenspitze zu haben, waren für uns besondere Momente, die unvergesslich sein werden. Die Biosphäre- ein besonderer Lernort, der unbedingt erhalten werden muss, wie wir mit Nachdruck feststellen, dient nicht nur zum Erwerb von Wissen über die Tropen und Subtropen, sondern es gibt dort auch viel zu erfahren über den angrenzenden Lebensraum Wasser und die Gefahren, die von der Umweltverschmutzung durch den Menschen und der Klimaerwärmung ausgehen. Zum Schluss reisten wir per Simulationsflug nach Malaysia. Dann posierten wir noch für ein Gruppenfoto und ließen uns von der PaNak zu einem leckeren Mittagsmahl einladen. Da wir schon mal in der Stadt weilten, in der Friedrich der Zweite seine Sommerresidenz Schloss Sanssouci erbauen ließ, lud uns Herr Prof. Dr. Klausch überraschend noch zu einem Abstecher in den Park und zum Schloss ein. Draußen herrschten jetzt schon ähnliche Temperaturen wie in der Biosphäre. Aber das Schloss, das Teehäuschen und Friedrichs Grab, geschmückt mit Kartoffeln, haben wir uns dann doch angesehen. Springbrunnen und Badewannen luden unter riesigen Bäumen zum Abkühlen ein. Manch einer wäre gern noch geblieben, um wie Florian Rogmann – einer der jüngsten Teilnehmer-seinen besonders großen Wissensdurst zu stillen, aber um 15.00 Uhr ging es heimwärts nach Parchim. Im Bus herrschte ausgelassene Stimmung. Da wir Schüler der Klasse 7b des FFG die größte Gruppe unter allen Teilnehmern bildeten, danken wir im Namen aller Schüler den Organisatoren, Herrn Prof. Dr. Klausch und besonders Frau Klausch, sowie unserer Klassenlehrerin Frau Bärbel Lüdke und dem Referendar Herrn Kevin Kallert, allen anderen gut gelaunten,freundlichen Betreuern und unserm Busfahrer für den gelungenen Ausflug.

20 Schüler der 7b des FFG