17. September 2018 · Kommentare deaktiviert für Schüler des FFG auf Studienfahrten · Kategorien: Allgemein

In der zweiten Schulwoche packte die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten des Friedrich-Franz-Gymnasiums das Fernweh. Die Studienfahrten nach Prag bzw. Göttingen standen auf dem Programm.

Das Leitmotiv der Reise in die Landeshauptstadt der Tschechischen Republik war die Auseinandersetzung mit der jüdischen Geschichte in ihren verschiedenen Facetten.

Bereits am ersten Tag ihrer Reise waren die Gymnasiasten in Theresienstadt, um die Kleine Festung und das Ghetto-Museum zu besichtigen. In den folgenden Tagen erhielten die Lernenden im Rahmen einer Stadtführung Einblicke in das Jüdische Museum und den Jüdischen Friedhof, das Franz Kafka Museum sowie in eindrucksvolle Synagogen. Über die Grenzen Prags hinaus lernten die Schülerinnen und Schüler eine weitere Stadt des Landes kennen: Plzen (Pilsen).

Die Freizeit nutzten die Zwölftklässler, um sich eigenständig weitere besondere Orte in Prag anzusehen, wie z.B. die Prager Burg oder die Karlsbrücke mit ihren beeindruckenden Künstlern.

Eine Moldauschifffahrt und der Besuch des Schwarzen Theaters IMAGE waren ebenfalls Highlights der Fahrt und rundeten die Reise in das Nachbarland ab.

Als Alternative zur Pragreise nahm eine zweite Schülergruppe der Klassenstufe 12 an der traditionellen Fahrt nach Göttingen teil, verbunden mit dem Ziel, neue Perspektiven auf naturwissenschaftliche Fragestellungen zu erhalten. In diesem Jahr begleiteten die Chemielehrerin Sigrid Passow und die Physiklehrerin bzw. Tutorin Marion Liermann die zukünftigen Abiturienten. Im sogenannten „X-Lab“ Gebäude konnten unter der Anleitung von Mitarbeitern und Dozenten der Universität Göttingen die gut ausgestatteten Laborräume für verschiedene Experimente genutzt werden. In den Naturwissenschaften Biologie, Physik und Chemie standen in diesem Jahr experimentelle Untersuchungen zu den Themenbereichen Anatomie, Immonologie, Radioaktivität, Lasertechnik, Synthese von Asperin und Nährstoffanalyse zur Auswahl. Hieraus ergaben sich äußerst lehrreiche und spannende Untersuchungen am Herz-Lungen-System, dem eigenen Blut, an radioaktiven Präparaten oder an Asperin. Die Freizeit nutzten Schüler wie Lehrer, um die touristischen, historischen und kulturellen Angebote der altehrwürdigen, aber dennoch sehr lebendigen Universitätsstadt Göttingen kennenzulernen.

Für die Mitinitiatorin Sigrid Passow war es die letzte Studienfahrt nach Göttingen. Unter ihrer und Bärbel Lüdke’s Hand entwickelte sich die jährliche „Göttingenfahrt“ zu einem der Höhepunkte des Schullebens für die Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Franz-Gymnasiums. Die Schule dankt Sigrid Passow für ihr Engagement und wünscht alles Gute für den kommenden Ruhestand.

 

Autoren: Mivia Kuhnke, Romy Kohl und Marion Liermann

 

 

 

 

 

Bild: Die Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Franz-Gymnasiums vor dem „X-Lab“ Gebäude an der Universität Göttingen. (Marion Liermann)

 

 

17. September 2018 · Kommentare deaktiviert für Gelebte Partnerschaft mit Peer · Kategorien: Allgemein

Vor den Sommerferien erreichte das Friedrich-Franz-Gymnasium ein Anruf aus Belgien. Die Partnerschule in Peer, vertreten durch Deutschlehrerin Greet Kelchtermans fragte, ob der Schüler Rian Snoeks aus der damaligen 10. Klasse für eine Woche in seinen Sommerferien seine Deutschkenntnisse an unserer Schule vertiefen könnte. Wilfried Lüders, der für die Schulpartnerschaft verantwortliche Lehrer, sagte zu und die Klasse 9b „adoptierte“ Rian Snoeks für die zweite Schulwoche sofort. Klassenleiterin Bärbel Lüdke konnte dankenswerterweise Familie Rülke als Gasteltern in Parchim gewinnen.

Im Rahmen der Projektwoche und den damit einhergehenden Exkursionen konnte Rian die Region entdecken und sich zugleich mit seinen deutschen Mitschülern über die neuen Eindrücke austauschen. So fuhr die Klasse 9b beispielsweise in das Barockschloss nach Ludwigslust und in die Mahn-und Gedenkstätte nach Wöbbelin, wo man sich exemplarisch mit den Verbrechen der Nationalsozialisten auseinandersetzte. Tags darauf stand eine Waldexpedition auf dem Programm, welche Rian mit seinem bereits vorhandenen Wissen aus seiner Heimat bereicherte.

Nach einer Woche ging es für Rian Snoeks mit vielen Eindrücken, neuen Freundschaften und dem Wunsch, im kommenden Februar mit anderen Schülern aus Peer wiederzukommen, nach Hause nach Belgien.

Ein besonderer Dank geht an Greet Kelchtermans und ihre Familie sowie na Familie Rülke, die die Reise mit einem hohen Maß an Eigeninitiative organisiert und somit erst möglich gemacht haben.

 

Autorin: Bärbel Lüdke

 

 

 

 

 

Bild: Die Klasse 9b und dem belgischen Gastschüler Rian Snoeks auf der Waldexkursion. (Bärbel Lüdke)

 

10. September 2018 · Kommentare deaktiviert für Gespräch mit dem Außenposten der Menschheit · Kategorien: Allgemein

Schülerinnen und Schüler des Friedrich- Franz- Gymnasiums (FFG) auf Weltraummission

Parchim/ Neustrelitz; 25.08.2018

28000 km/h, 400 km, 11.52 Uhr, 11 Minuten, das sind die Parameter, die sechs Zehntklässlern ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Aber der Reihe nach.

Am 25.08.2018 machten sich sechs Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a um 6.30 Uhr zusammen mit Ihrem Klassenlehrer auf den Weg nach Neustrelitz zum dortigen Standort des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums (DLR). Grund dafür war die einmalige Gelegenheit mit dem deutschen Astronauten Alexander Gerst direkt Kontakt aufzunehmen. Dieser befindet sich gerade auf der ISS in ca. 400 km Höhe über der Erde und umrundet diese mit ca. 28000 km/h.

Der Kontakt zum dortigen Standort und zum „DLR_School_Lab“ besteht schon länger in Form eines Kooperationsvertrages zwischen der Schule und der dortigen Einrichtung, so dass in jedem Jahr Schülerinnen und Schüler des FFG die Möglichkeit erhalten, vor Ort Experimente durchzuführen und interessante Informationen zu erlangen.

Um nun direkten Kontakt mit der ISS aufzunehmen waren natürlich einige Vorbereitungen notwendig und die begannen für die sechs Ausgewählten schon im letzten Schuljahr an zwei Terminen im Mai und Juni. Zusammen mit Schülern aus Neustrelitz, Feldberg, Wesenberg, Neubrandenburg, Nauen und Birkenwerden absolvierten sie Workshops zum Thema Raumfahrt und führten selbst Experimente durch.

Für die Kontaktaufnahme gab es nämlich nur ein Zeitfenster von ca. 11 Minuten, um alle vorbereiteten Fragen zu stellen und die Antworten entgegen zu nehmen, dafür war ein wenig Training notwendig.

Den Kontakt zur ISS stellten Amateurfunker des Deutschen Amateur und Radio Clubs e.V. (DARC) her.

Um 11.52 Uhr war es dann so weit.

Die Schülerinnen und Schüler hatten Aufstellung und die Gäste Platz genommen, der Funkkontakt wurde durch die Amateurfunker hergestellt und nun lief das „Frage- Antwort- Spiel“ ohne Komplikationen ab.

Am Ende, nach 11 Minuten, hatten alle 20 Schülerinnen und Schüler, die eine Frage stellten, auch eine Antwort von Alexander Gerst erhalten.

Große Erleichterung und Zufriedenheit machten sich breit, beim Team des DLR_ School_Lab, bei den betreuenden Lehrern, bei den Gästen und nicht zuletzt bei allen Schülern, die dieser Veranstaltung beiwohnen durften.

Jule Kühn, Ulrike Meyn, Fredericke Voß, Tara Lemke, Paul Richter und Maximilian Lange möchten sich noch einmal recht herzlich beim Schulleiter des Friedrich-Franz-Gymnasiums Volkhard Merzsch bedanken, der es ihnen ermöglichte, diese Chance wahrzunehmen. Ein ganz besonderer Dank geht auch an Dr. Albrecht Weidermann und sein gesamtes Team, das den Kontakt in so hervorragender Art und Weise herstellte.

Es ist ein bleibendes Erlebnis.

Autor: Burkhard Neels

Bild: Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a zusammen mit ihrem Klassenlehrer Burkhard Neels im Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum in Neustrelitz. (Burkhard Neels)

03. September 2018 · Kommentare deaktiviert für DELF am FFG · Kategorien: Allgemein

 

Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron, fordert eine stärkere Europäische Union, was durch ein Vorantreiben des Integrationsprozesses und eine engeres Zusammenrücken der Mitgliedsstaaten gelingen soll. Für ein engeres Zusammenleben innerhalb der EU ist die Sprache als Mittel der Verständigung ein zentraler Schlüssel. In diesem Sinne haben die Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Franz-Gymnasiums sowie Lernende des Parchimer Fachgymnasiums freiwillig ihre Französisch-Kenntnisse auf die Probe gestellt. Fleißig bereiteten sich die Prüflinge im regulären Unterricht auf das DELF-Diplom (Diplôme d’études en langue francaise) vor, welches vom französischen Staat ausgestellt wird und weltweit Gültigkeit besitzt. Die Scolaire-Version zeichnet sich durch altersgerechte Themen aus, die sich direkt an Jugendliche richten. Das Diplom wird auf vier verschiedenen Niveaus angeboten, die dem „Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen“ entsprechen. Im Januar diesen Jahres unterzogen sich die Schülerinnen und Schüler der schriftlichen Prüfung, welche sich aus drei Teilen zusammensetzte: Hörverstehen, Leseverstehen und Schreiben. Einen Monat später stellten sich die Prüflinge in Schwerin der mündlichen Prüfung. Dort galt es, sich mit einem französischen Muttersprachler über verschiedene Themengebiete zu unterhalten. Besonders hervorragende Leistungen auf dem Niveau A1 erreichten die Neuntklässler Marie Kostecki, Jule Tabea Kühn, Nele Kindt, Dörte Prochnow und Julia Lubrich. Auf der nächst höheren Niveaustufe A2 waren die Anstrengungen von Lea Burmeister und Wilhelmine Schäfer, beide gehören der Klasse 10b an, von besonderem Erfolg gekrönt.

Im letzten Jahr schaffte Vanessa Radtke, gegenwärtig Klasse 10c, sogar innerhalb eines halben Jahres gleich zwei Niveaustufen (A1 und A2) erfolgreich zu absolvieren. Im Anschluss erprobte die Schülerin ihre neugewonnen Kenntnisse im Alltag. Sie lebte von September bis Dezember 2017 bei einer Gastfamilie in Niort, einer Stadt im Westen Frankreichs zwischen Nantes und Bordeaux. Nach Einschätzung der Gymnasiastin waren die alltäglichen Gespräche gut zu meistern, der französische Schulunterricht war hingegen schon eine ganz andere Herausforderung. So werden in Frankreich nicht nur Schulfächer, die in Deutschland einzeln unterrichtet werden, kombiniert, beispielsweise wird Physik mit Chemie gekoppelt, sondern auch die Fachsprache birgt ihre ganz eigene Komplexität. Zurück in Parchim möchte Vanessa ihr Französisch weiterhin verbessern und strebt als nächstes die Niveaustufe B1 an.

Auf jener Stufe hat Pauline Kluth ihr Können bereits erfolgreich unter Beweis gestellt. Das Diplom auf dem Niveau B1 erhielt sie bereits im Sommer 2017. Die nun angehende Abiturientin schätzt vor allem den mündlichen Teil der Prüfung als besondere Herausforderung ein. So sollen die Jugendlichen dort über aktuelle Themen sprechen und Stellung beziehen. Auf jeden Fall hat Frankreich es Pauline angetan: Nach dem Abitur möchte sie dort ein Jahr lang als Au-pair arbeiten und so ihr Sprachwissen weiter ausbauen.

In diesem Sinne verflechten sich zumindest auf kleinster Ebene die Beziehungen der EU-Bürger weiter. Es bleibt abzuwarten wie die „große Politik“ weiter mit dem europäischen Gedanken verfährt.

Autor: Max Zawadzki

 

 

 

 

 

Bild 1: Die erfolgreich Absolventen der DELF-Prüfung mit ihrem Diplom. (Max Zawadzki)

 

20. August 2018 · Kommentare deaktiviert für Das Friedrich-Franz-Gymnasium heißt seine „alten“ und „neuen“ Schüler willkommen · Kategorien: Allgemein

Am vergangenen Montagmorgen war sie auch am Friedrich-Franz-Gymnasium in Parchim zu spüren: die Aufregung über den ersten Schultag im Schuljahr 2018/2019. Die „älteren“ Schüler laufen zielstrebig zu ihren Klassenräumen und tauschen sich ausgelassen mit ihren Freunden über die Ereignisse der Sommerferien aus. Währenddessen sammelten sich vor dem Schulgebäude erwartungsvoll die Schülerinnen und Schüler der drei neuen 7. Klassen. Nach einer herzlichen Begrüßung durch den Schulleiter Volkhard Merzsch und seiner Stellvertreterin Michaela Lüders stellten sich die Klassenlehrer, Jenny Busse 7a, Marion Schwichtenberg 7b und Matthias Schwank 7c, den Jugendlichen vor. Die Schülerin Emily Elsner aus der Klasse 7a ist gespannt auf: „die neuen Lehrer sowie die neuen Mitschüler“ und erwartet „anspruchsvollen Unterricht, wobei der Spaß am Lernen nicht zu kurz kommen sollte“. Aber auch die Chemie- und Religionslehrerin Jenny Busse hat einige Vorstellungen von der Klassenführung, wie sie verrät: „Im Laufe des Schuljahres soll das soziale Gefüge gefestigt werden, so dass sich ein ausgewogenes Gemeinschaftsgefühl innerhalb des Klassenverbandes entwickeln kann. Zudem hoffe ich, dass wir, das Lehrpersonal der Schule, die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler kontinuierlich weiterentwickeln können und schließlich erfolgreich die Jahrgangsstufe 7 durchlaufen.“

Neben den Klassenleitern bieten sich die 10. Klassen als Patenklassen an und verbringen noch am ersten Schultag Zeit mit den „Kleinen“ des Gymnasiums. Hier können die Neuankömmlinge Fragen loswerden und Kontakte knüpfen. Die Zehntklässler möchten ihre Erfahrungen teilen und bieten Orientierungshilfe an.

Das neue Schuljahr hält für die Parchimer Gymnasiasten wieder zahlreiche Höhepunkte bereit: So machen sich die Jahrgänge 8, 10 und 12 auf zu Klassen- bzw. Studienfahrten nach Prag, Göttingen, Erfurt und Oberhof. Für die Klassen 7, 9 und 11 stehen unterdessen zahlreiche spannende Projekte auf dem Programm: die Siebtklässler lernen verschiedene Methoden kennen und erhalten eine ausführliche Einweisung an der Parchimer Bibliothek durch das Team um Bibliotheksleiterin Barbara Holdt. Folglich sind die Schüler gut ausgerüstet, um die anstehenden Aufgaben der nächsten Schuljahre gestützt auf zusätzliche Fachliteratur bewältigen zu können. Inhaltlich auf einer anderen Stufe bewegen sich die 9. und 11. Klassen. Während die Neuntklässler sich mit den nationalsozialistischen Verbrechen in der Gedenkstätte Wöbbelin auseinandersetzen, fahren die Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen in die Hauptstadt, um sich mit der Geschichte des „Ministeriums für Staatssicherheit“ in Form des Gefängnisses Berlin-Hohenschönhausen zu beschäftigen. Die Vorbereitungen hierfür konnten von langer Hand geplant werden, da bereits vor den Sommerferien alle Lehrerstellen am Gymnasium besetzt und die Einsatzpläne zugewiesen wurden.

Darüber hinaus findet am 25.09.2018 um 14:00 Uhr der alljährliche Sponsorenlauf statt, bei dem die Schülerinnen und Schüler sich für den Förderverein der Schule tüchtig ins Zeug legen. Ganz im sportlichen Sinne heißt es von nun an also wieder für Schüler und Lehrer am FFG: Einsatz zeigen! Auf die Plätze. Fertig. Los.

 

Autor: Max Zawadzki

Bild: Die neuen siebten Klassen des Friedrich-Franz-Gymnasiums vor dem Schulgebäude. (Max Zawadzki)

06. Juli 2018 · Kommentare deaktiviert für Abitur 2018 · Kategorien: Allgemein

„Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: Keine Bildung.“ Im Sinne dieses Zitats von John F. Kennedy  haben auch die Schülerinnen und Schüler der zwölften Klasse am Friedrich-Franz-Gymnasium in den vergangenen Wochen ihre Bildung auf den Prüfstand gestellt, für Klausuren und mündliche Prüfungen gepaukt, Daumen gedrückt, gehofft und gebangt. Am vergangenen Freitag erhielten sie nun bei der feierlichen Übergabe der Abiturzeugnisse den Lohn für ihre Bemühungen.

86 Abiturienten und Abiturientinnen, die traditionell  von ihren Tutoren Inge Zühlsdorf, Helga Süß, Roland Kuhnert und Sigrid Passow in die Turnhalle geleitet wurden, nahmen ihr Zeugnis in Empfang. Gemeinsam erreichten sie einen Notendurchschnitt von 2,4.

Für einen festlichen Rahmen der Zeugnisverleihung sorgte der Chor des Gymnasiums, der es mit der Darbietung der Lieder „Über sieben Brücken“ von Karat, „Leichtes Gepäck“ von Silbermond und einer mitreißenden Version des Titels „Celebration“ einmal mehr verstand, Altbewährtes und Modernes zu verbinden und damit für jeden Geschmack etwas anzubieten. Rezitationen von Nedjmije Bajrami und Anna-Lena Spotke sowie instrumentale Einlagen von Manja Edert am Akkordeon, Annabel Fischer am Klavier und dem Flöten-Trio um Anne Uphaus, Leonie Waßmann und Mya Saguan rundeten das Programm ab.

Für ihre besonderen Leistungen im mathematisch-physikalischen Bereich wurden Bert Lazarus und Henning Gilbert geehrt und in die „Deutsche Physikalische Gesellschaft“ aufgenommen. Leon Jastram, der über seine Auszeichnung sichtlich überrascht wirkte, durfte sich aufgrund seines mathematischen Geschicks  über eine Aufnahme in die „Deutsche Mathematiker Vereinigung“ freuen. Zum ersten Mal wurde darüberhinaus am „FFG“ auch das Fach Deutsch prämiert. Martha Kloss, die auch viele Veranstaltungen durch das Spiel des Akkordeons bereicherte, erhielt eine Ehrung für das beste Deutsch-Abitur 2018 an der Schule und wurde zudem Mitglied im Verein „Deutsche Sprache e.V.“. Ein Privileg wurde außerdem Paul Gerling zuteil: Aufgrund seines Jahre langen Engagements in den Bereichen Gesellschaft, Naturwissenschaft und Kultur durfte er sich in das goldene Buch des Gymnasiums eintragen.

Selbstverständlich ließ es sich auch Schulleiter Volkhard Merzsch nicht nehmen, den Absolventen herzlich zu gratulieren. In seiner Festansprache resümierte er über den Wert des gymnasialen Bildungsganges und verband diese Worte mit dem Aufruf an die Abiturienten, für sich die Welt zu entdecken, Werte und Normen dabei aber stets im Blick zu behalten. Diesem Rat folgen wohl auch die drei Jahrgangsbesten Bert Lazarus, Paul Gerling und Annkatrin Lange, die Abiturdurchschnitte von 1,2 bis 1,4 erreichten und somit über die Fächergrenzen hinweg herausragende Leistungen erbrachten. Annkatrin wird nämlich bald die Welt erkunden, möchte zugleich Sprachkenntnisse und Arbeitserfahrungen sammeln und wird daher ihr nächstes Jahr in Neuseeland beim „Work and Travel“ verbringen. Anschließend strebt sie, ebenso wie Paul, ein Medizinstudium an. Bert, dem in der Oberstufe besonders die Fächer Musik und Physik am Herzen lagen, absolviert zunächst ein freiwilliges kulturelles Jahr  und erwägt, danach passenderweise ein duales Studium im Bereich des Audio Engineering aufzunehmen.

Einen gebührenden Abschluss bildete im Anschluss an die Zeugnisverleihung der Abiturball in der Parchimer Tennishalle, bei dem die Abiturienten ihren Tutoren noch einmal herzlich für die vergangenen Jahre dankten. Dies dürfte insbesondere für Sigrid Passow ein bewegender Moment gewesen sein, betreute sie doch mit der 12 d ihre letzte Klasse, bevor sie im Laufe dieses Kalenderjahres in den wohlverdienten Ruhestand eintritt.

Bild: Die drei besten Abiturienten des Friedrich-Franz-Gymnasiums. Von links nach rechts: Bert Lazarus, Annkatrin Lange und Paul Gerling. (Max Zawadzki)

Autor: Max Zawadzki

13. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für Spielend Russisch lernen am Friedrich-Franz-Gymnasium · Kategorien: Allgemein

„учить русский язык играя“ Menschen, die diesen Schriftzug lesen können, wissen sofort, um welche Sprache es sich handelt. In kyrillischer Schrift liest man die Worte: „Spielend Russisch lernen“. Der Verein „Deutsch-Russisches Forum e.V.“ unterhält das gleichnamige Projekt, das in Deutschland, Österreich und der Schweiz stattfindet und u.a. von Gazprom Germania gefördert wird. Am Friedrich-Franz-Gymnasium gehört es seit zehn Jahren zum traditionellen Kanon des Russischunterrichts. Am Ende des vergangenen Monats stellten sich 22 Schülerinnen und Schüler von der achten bis zur zehnten Klasse in Tandems dem Wettbewerb. Grundlage des Sprachturniers ist ein Brettspiel namens „¡New Amici!“, dessen deutsch-russische Ausgabe nach besonderen Bundescup-Regeln gespielt wird. Die Tandems bestehen aus einem Partner, der Russischkenntnisse hat und einer zweiten Person, die bisher keine Erfahrungen in der slawischen Sprache gesammelt hat. Diese Zusammensetzung der Tandems soll zum Einen den Russischlernenden zur Reflektion des Gelernten bewegen und zum Anderen seine Mitschülerin bzw. seinen Mitschüler für die russische Sprache sensibilisieren und vielleicht sogar begeistern. Nach einem spannenden Wettstreit, bei dem die Teilnehmer großen Ehrgeiz beim Trainieren ihres Vokabelgedächtnisses bewiesen, haben Hannah Kuke und Tünnes Lohmann die schulinterne Runde gewonnen. Die beiden Schulsieger werden wiederum an einer der 18 regionalen Runden teilnehmen und mit etwas Glück vielleicht auch zum großen Finale in den Europa-Park in Rust bei Freiburg fahren.

Foto: Hannah Kuke und Tünnes Lohmann die Sieger des Wettbewerbes „Spielend Russisch lernen“. (Dorothea Brinkmann)

Autor: Max Zawadzki

13. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für Ein Erlebnis der besonderen Art · Kategorien: Allgemein

Lernen am anderen Ort gehört ganz selbstverständlich zum Religionsunterricht am Friedrich-Franz-Gymnasium. Erarbeitete Themen werden so ganzheitlich, hautnah und eindrücklich erfahrbar, bleiben im Gedächtnis und verknüpfen sich in besonderer Weise mit dem Leben. So auch in diesem Jahr für die Schüler*innen der Klasse 10c, die sich in den vergangenen Wochen intensiv mit dem Leben und der Lehre Buddhas beschäftigt haben. Eine Projektfahrt unter Leitung der Religionslehrerin Diana Schlüter-Beck in die Buddhistische Klosterschule Ganden Tashi Choeling sollte der krönende Abschluss sein, der sich zudem als einmaliges Erlebnis gestaltete. Der Besuch der Klosterschule, die seit 2003 das brandenburgische Päwesin nicht nur bereichert, sondern aktiv mitgestaltet, fiel zusammen mit dem Besuch des Ehrwürdigen Nyima Tulku Rimpoche und seiner Eminenz Lama Gangchen Tulku Rinpoche sowie weiteren sechzig Äbten, Lamas und Mönchen aus Tibet-China, Nepal, Indien, Amerika, Mongolei und Europa. Auch die spirituelle Leiterin des Klosters, Lama Dechen Losang Chöma Rinpoche, war an diesem besonderen Tag vor Ort. So konnten die Schüler*innen die buddhistische Einrichtung in einem ganz lebendigen und traditionellen Licht erleben, da alle an Gebeten und Zeremonien teilnehmen durften, die in ihrer Art außergewöhnlich und beeindruckend waren. Die Lamas empfingen uns während ihrer Gebete, begrüßten uns, bezogen uns ein und machten durch den persönlichen Kontakt diese Projektfahrt zu einer einmaligen Erfahrung, die uns die Welt des Buddhismus näher brachte als ein Lehrbuchtext. Natürlich gehörte auch eine Einführungsrunde, das Gespräch miteinander sowie die Besichtigung der Klosteranlage zum Programm. Das gemeinsame Mittagessen beschloss diesen interessanten Vormittag.

Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an den Repräsentanten der buddhistischen Klosterschule, Gelong Losang Kyabchok, der den Schülerinnen und Schülern des Friedrich-Franz-Gymnasiums dieses beeindruckende Erlebnis ermöglichte.

 

Autor: Diana Schlüter-Beck

Foto: Schülerinnen und Schüler der Klasse 10c sowie die Lehrerinnen Kerstin Hoffmann und Diana Schlüter-Beck in der buddhistische Klosterschule Ganden Tashi Choeling. (Diana Schlüter-Beck)

28. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für Sportfest 2018 · Kategorien: Allgemein
Klasse Platz
7a 1
7b 2
7c 3

 

Klasse Platz
8b 1
8c 2
8a 3

 

Klasse Platz
9a 1
9b 2
9c 3

 

Klasse Platz
10c 1
10b 2
10a 3

 


07. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für Wortakrobaten zeigen ihr Können · Kategorien: Allgemein

Kürzlich galt es, im kleinen Atrium des Friedrich-Franz-Gymnasiums wieder mit kreativen Vorträgen auf die kunstvolle Seite der deutschen Sprache aufmerksam zu machen. Am 19.04.2018 fand dort zum dreizehnten Mal der traditionelle Rezitationswettbewerb statt. Der Wettbewerb, der traditionell von den 8. Klassen ausgetragen wird, wurde zunächst klassenweise bestritten, bis die besten zwei Rezitatoren aus jeder Klasse vor dem gesamten Jahrgang vortragen durften. Die acht Schülerinnen und Schüler wurden von einer aus vier Deutschlehrerinnen bestehenden Jury beurteilt, die beispielsweise den Schwierigkeitsgrad und die Intonation bei der Punktevergabe berücksichtigten. Die Auswahl der Gedichte war in diesem Jahr besonders vielfältig. In der Kür rezitierten die Klassenbesten ein selbstgewähltes Gedicht, während im Pflichtbereich allen Teilnehmern das gleiche unbekannte Gedicht zugeteilt wurde. Die besondere Herausforderung bestand darin, den lyrischen Text in kurzer Zeit zu erfassen und durch eine angemessene Vortragsweise zu interpretieren. Den dritten Platz erkämpfte sich Theo Menschikowski aus der 8b. Sein selbstgewählter Text trug den Titel „Der Uranfang“, indem der Frage nach dem Ursprung der Welt nachgegangen wird. Gänzlich unbeschwert hingegen gab sich Tom Harbrecht aus derselben Klasse mit einer humorvollen Darbietung des „Blusenkauf“ von Otto Reutter, die ihm den zweiten Platz einbrachte. Mit einer Würdigung der Natur konnte sich Henriette Wulff aus der 8d der Jury empfehlen. Sie erhielt den ersten Platz und präsentierte das Gedicht „Der Schatzgräber“ von Gottfried August Bürger. Selbstverständlich waren auch die Achtklässler um ihre Meinung gefragt. Die Schülerinnen und Schüler zeichneten Michel Saß, Klasse 8c, mit dem Publikumspreis aus. Das Publikum würdigte seine schon fast an Schauspiel grenzende amüsante Interpretation des Werkes „Holger, die Waldfee“ von Lars Ruppel. Alle acht Wortakrobaten haben mit ihren Gedichtvorträgen gezeigt, dass sie es verstehen, das Publikum gut zu unterhalten und zum Nachdenken anzuregen.

 

 

 

 

 

Autor: Max Zawadzki