06. Juli 2018 · Kommentare deaktiviert für Abitur 2018 · Kategorien: Allgemein

„Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: Keine Bildung.“ Im Sinne dieses Zitats von John F. Kennedy  haben auch die Schülerinnen und Schüler der zwölften Klasse am Friedrich-Franz-Gymnasium in den vergangenen Wochen ihre Bildung auf den Prüfstand gestellt, für Klausuren und mündliche Prüfungen gepaukt, Daumen gedrückt, gehofft und gebangt. Am vergangenen Freitag erhielten sie nun bei der feierlichen Übergabe der Abiturzeugnisse den Lohn für ihre Bemühungen.

86 Abiturienten und Abiturientinnen, die traditionell  von ihren Tutoren Inge Zühlsdorf, Helga Süß, Roland Kuhnert und Sigrid Passow in die Turnhalle geleitet wurden, nahmen ihr Zeugnis in Empfang. Gemeinsam erreichten sie einen Notendurchschnitt von 2,4.

Für einen festlichen Rahmen der Zeugnisverleihung sorgte der Chor des Gymnasiums, der es mit der Darbietung der Lieder „Über sieben Brücken“ von Karat, „Leichtes Gepäck“ von Silbermond und einer mitreißenden Version des Titels „Celebration“ einmal mehr verstand, Altbewährtes und Modernes zu verbinden und damit für jeden Geschmack etwas anzubieten. Rezitationen von Nedjmije Bajrami und Anna-Lena Spotke sowie instrumentale Einlagen von Manja Edert am Akkordeon, Annabel Fischer am Klavier und dem Flöten-Trio um Anne Uphaus, Leonie Waßmann und Mya Saguan rundeten das Programm ab.

Für ihre besonderen Leistungen im mathematisch-physikalischen Bereich wurden Bert Lazarus und Henning Gilbert geehrt und in die „Deutsche Physikalische Gesellschaft“ aufgenommen. Leon Jastram, der über seine Auszeichnung sichtlich überrascht wirkte, durfte sich aufgrund seines mathematischen Geschicks  über eine Aufnahme in die „Deutsche Mathematiker Vereinigung“ freuen. Zum ersten Mal wurde darüberhinaus am „FFG“ auch das Fach Deutsch prämiert. Martha Kloss, die auch viele Veranstaltungen durch das Spiel des Akkordeons bereicherte, erhielt eine Ehrung für das beste Deutsch-Abitur 2018 an der Schule und wurde zudem Mitglied im Verein „Deutsche Sprache e.V.“. Ein Privileg wurde außerdem Paul Gerling zuteil: Aufgrund seines Jahre langen Engagements in den Bereichen Gesellschaft, Naturwissenschaft und Kultur durfte er sich in das goldene Buch des Gymnasiums eintragen.

Selbstverständlich ließ es sich auch Schulleiter Volkhard Merzsch nicht nehmen, den Absolventen herzlich zu gratulieren. In seiner Festansprache resümierte er über den Wert des gymnasialen Bildungsganges und verband diese Worte mit dem Aufruf an die Abiturienten, für sich die Welt zu entdecken, Werte und Normen dabei aber stets im Blick zu behalten. Diesem Rat folgen wohl auch die drei Jahrgangsbesten Bert Lazarus, Paul Gerling und Annkatrin Lange, die Abiturdurchschnitte von 1,2 bis 1,4 erreichten und somit über die Fächergrenzen hinweg herausragende Leistungen erbrachten. Annkatrin wird nämlich bald die Welt erkunden, möchte zugleich Sprachkenntnisse und Arbeitserfahrungen sammeln und wird daher ihr nächstes Jahr in Neuseeland beim „Work and Travel“ verbringen. Anschließend strebt sie, ebenso wie Paul, ein Medizinstudium an. Bert, dem in der Oberstufe besonders die Fächer Musik und Physik am Herzen lagen, absolviert zunächst ein freiwilliges kulturelles Jahr  und erwägt, danach passenderweise ein duales Studium im Bereich des Audio Engineering aufzunehmen.

Einen gebührenden Abschluss bildete im Anschluss an die Zeugnisverleihung der Abiturball in der Parchimer Tennishalle, bei dem die Abiturienten ihren Tutoren noch einmal herzlich für die vergangenen Jahre dankten. Dies dürfte insbesondere für Sigrid Passow ein bewegender Moment gewesen sein, betreute sie doch mit der 12 d ihre letzte Klasse, bevor sie im Laufe dieses Kalenderjahres in den wohlverdienten Ruhestand eintritt.

Bild: Die drei besten Abiturienten des Friedrich-Franz-Gymnasiums. Von links nach rechts: Bert Lazarus, Annkatrin Lange und Paul Gerling. (Max Zawadzki)

Autor: Max Zawadzki

13. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für Spielend Russisch lernen am Friedrich-Franz-Gymnasium · Kategorien: Allgemein

„учить русский язык играя“ Menschen, die diesen Schriftzug lesen können, wissen sofort, um welche Sprache es sich handelt. In kyrillischer Schrift liest man die Worte: „Spielend Russisch lernen“. Der Verein „Deutsch-Russisches Forum e.V.“ unterhält das gleichnamige Projekt, das in Deutschland, Österreich und der Schweiz stattfindet und u.a. von Gazprom Germania gefördert wird. Am Friedrich-Franz-Gymnasium gehört es seit zehn Jahren zum traditionellen Kanon des Russischunterrichts. Am Ende des vergangenen Monats stellten sich 22 Schülerinnen und Schüler von der achten bis zur zehnten Klasse in Tandems dem Wettbewerb. Grundlage des Sprachturniers ist ein Brettspiel namens „¡New Amici!“, dessen deutsch-russische Ausgabe nach besonderen Bundescup-Regeln gespielt wird. Die Tandems bestehen aus einem Partner, der Russischkenntnisse hat und einer zweiten Person, die bisher keine Erfahrungen in der slawischen Sprache gesammelt hat. Diese Zusammensetzung der Tandems soll zum Einen den Russischlernenden zur Reflektion des Gelernten bewegen und zum Anderen seine Mitschülerin bzw. seinen Mitschüler für die russische Sprache sensibilisieren und vielleicht sogar begeistern. Nach einem spannenden Wettstreit, bei dem die Teilnehmer großen Ehrgeiz beim Trainieren ihres Vokabelgedächtnisses bewiesen, haben Hannah Kuke und Tünnes Lohmann die schulinterne Runde gewonnen. Die beiden Schulsieger werden wiederum an einer der 18 regionalen Runden teilnehmen und mit etwas Glück vielleicht auch zum großen Finale in den Europa-Park in Rust bei Freiburg fahren.

Foto: Hannah Kuke und Tünnes Lohmann die Sieger des Wettbewerbes „Spielend Russisch lernen“. (Dorothea Brinkmann)

Autor: Max Zawadzki

13. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für Ein Erlebnis der besonderen Art · Kategorien: Allgemein

Lernen am anderen Ort gehört ganz selbstverständlich zum Religionsunterricht am Friedrich-Franz-Gymnasium. Erarbeitete Themen werden so ganzheitlich, hautnah und eindrücklich erfahrbar, bleiben im Gedächtnis und verknüpfen sich in besonderer Weise mit dem Leben. So auch in diesem Jahr für die Schüler*innen der Klasse 10c, die sich in den vergangenen Wochen intensiv mit dem Leben und der Lehre Buddhas beschäftigt haben. Eine Projektfahrt unter Leitung der Religionslehrerin Diana Schlüter-Beck in die Buddhistische Klosterschule Ganden Tashi Choeling sollte der krönende Abschluss sein, der sich zudem als einmaliges Erlebnis gestaltete. Der Besuch der Klosterschule, die seit 2003 das brandenburgische Päwesin nicht nur bereichert, sondern aktiv mitgestaltet, fiel zusammen mit dem Besuch des Ehrwürdigen Nyima Tulku Rimpoche und seiner Eminenz Lama Gangchen Tulku Rinpoche sowie weiteren sechzig Äbten, Lamas und Mönchen aus Tibet-China, Nepal, Indien, Amerika, Mongolei und Europa. Auch die spirituelle Leiterin des Klosters, Lama Dechen Losang Chöma Rinpoche, war an diesem besonderen Tag vor Ort. So konnten die Schüler*innen die buddhistische Einrichtung in einem ganz lebendigen und traditionellen Licht erleben, da alle an Gebeten und Zeremonien teilnehmen durften, die in ihrer Art außergewöhnlich und beeindruckend waren. Die Lamas empfingen uns während ihrer Gebete, begrüßten uns, bezogen uns ein und machten durch den persönlichen Kontakt diese Projektfahrt zu einer einmaligen Erfahrung, die uns die Welt des Buddhismus näher brachte als ein Lehrbuchtext. Natürlich gehörte auch eine Einführungsrunde, das Gespräch miteinander sowie die Besichtigung der Klosteranlage zum Programm. Das gemeinsame Mittagessen beschloss diesen interessanten Vormittag.

Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an den Repräsentanten der buddhistischen Klosterschule, Gelong Losang Kyabchok, der den Schülerinnen und Schülern des Friedrich-Franz-Gymnasiums dieses beeindruckende Erlebnis ermöglichte.

 

Autor: Diana Schlüter-Beck

Foto: Schülerinnen und Schüler der Klasse 10c sowie die Lehrerinnen Kerstin Hoffmann und Diana Schlüter-Beck in der buddhistische Klosterschule Ganden Tashi Choeling. (Diana Schlüter-Beck)

28. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für Sportfest 2018 · Kategorien: Allgemein
Klasse Platz
7a 1
7b 2
7c 3

 

Klasse Platz
8b 1
8c 2
8a 3

 

Klasse Platz
9a 1
9b 2
9c 3

 

Klasse Platz
10c 1
10b 2
10a 3

 


07. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für Wortakrobaten zeigen ihr Können · Kategorien: Allgemein

Kürzlich galt es, im kleinen Atrium des Friedrich-Franz-Gymnasiums wieder mit kreativen Vorträgen auf die kunstvolle Seite der deutschen Sprache aufmerksam zu machen. Am 19.04.2018 fand dort zum dreizehnten Mal der traditionelle Rezitationswettbewerb statt. Der Wettbewerb, der traditionell von den 8. Klassen ausgetragen wird, wurde zunächst klassenweise bestritten, bis die besten zwei Rezitatoren aus jeder Klasse vor dem gesamten Jahrgang vortragen durften. Die acht Schülerinnen und Schüler wurden von einer aus vier Deutschlehrerinnen bestehenden Jury beurteilt, die beispielsweise den Schwierigkeitsgrad und die Intonation bei der Punktevergabe berücksichtigten. Die Auswahl der Gedichte war in diesem Jahr besonders vielfältig. In der Kür rezitierten die Klassenbesten ein selbstgewähltes Gedicht, während im Pflichtbereich allen Teilnehmern das gleiche unbekannte Gedicht zugeteilt wurde. Die besondere Herausforderung bestand darin, den lyrischen Text in kurzer Zeit zu erfassen und durch eine angemessene Vortragsweise zu interpretieren. Den dritten Platz erkämpfte sich Theo Menschikowski aus der 8b. Sein selbstgewählter Text trug den Titel „Der Uranfang“, indem der Frage nach dem Ursprung der Welt nachgegangen wird. Gänzlich unbeschwert hingegen gab sich Tom Harbrecht aus derselben Klasse mit einer humorvollen Darbietung des „Blusenkauf“ von Otto Reutter, die ihm den zweiten Platz einbrachte. Mit einer Würdigung der Natur konnte sich Henriette Wulff aus der 8d der Jury empfehlen. Sie erhielt den ersten Platz und präsentierte das Gedicht „Der Schatzgräber“ von Gottfried August Bürger. Selbstverständlich waren auch die Achtklässler um ihre Meinung gefragt. Die Schülerinnen und Schüler zeichneten Michel Saß, Klasse 8c, mit dem Publikumspreis aus. Das Publikum würdigte seine schon fast an Schauspiel grenzende amüsante Interpretation des Werkes „Holger, die Waldfee“ von Lars Ruppel. Alle acht Wortakrobaten haben mit ihren Gedichtvorträgen gezeigt, dass sie es verstehen, das Publikum gut zu unterhalten und zum Nachdenken anzuregen.

 

 

 

 

 

Autor: Max Zawadzki

07. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für FFG DELF · Kategorien: Allgemein

Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron, fordert eine stärkere Europäische Union, was durch ein Vorantreiben des Integrationsprozesses und eine engeres Zusammenrücken der Mitgliedsstaaten gelingen soll. Für ein engeres Zusammenleben innerhalb der EU ist die Sprache als Mittel der Verständigung ein zentraler Schlüssel. In diesem Sinne haben die Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Franz-Gymnasiums sowie Lernende des Parchimer Fachgymnasiums freiwillig ihre Französisch-Kenntnisse auf die Probe gestellt. Fleißig bereiteten sich die Prüflinge im regulären Unterricht auf das DELF-Diplom (Diplôme d’études en langue francaise) vor, welches vom französischen Staat ausgestellt wird und weltweit Gültigkeit besitzt. Die Scolaire-Version zeichnet sich durch altersgerechte Themen aus, die sich direkt an Jugendliche richten. Das Diplom wird auf vier verschiedenen Niveaus angeboten, die dem „Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen“ entsprechen. Im Januar diesen Jahres unterzogen sich die Schülerinnen und Schüler der schriftlichen Prüfung, welche sich aus drei Teilen zusammensetzte: Hörverstehen, Leseverstehen und Schreiben. Einen Monat später stellten sich die Prüflinge in Schwerin der mündlichen Prüfung. Dort galt es, sich mit einem französischen Muttersprachler über verschiedene Themengebiete zu unterhalten. Besonders hervorragende Leistungen auf dem Niveau A1 erreichten die Neuntklässler Marie Kostecki, Jule Tabea Kühn, Nele Kindt, Dörte Prochnow und Julia Lubrich. Auf der nächst höheren Niveaustufe A2 waren die Anstrengungen von Lea Burmeister und Wilhelmine Schäfer, beide gehören der Klasse 10b an, von besonderem Erfolg gekrönt.

Im letzten Jahr schaffte Vanessa Radtke, gegenwärtig Klasse 10c, sogar innerhalb eines halben Jahres gleich zwei Niveaustufen (A1 und A2) erfolgreich zu absolvieren. Im Anschluss erprobte die Schülerin ihre neugewonnen Kenntnisse im Alltag. Sie lebte von September bis Dezember 2017 bei einer Gastfamilie in Niort, einer Stadt im Westen Frankreichs zwischen Nantes und Bordeaux. Nach Einschätzung der Gymnasiastin waren die alltäglichen Gespräche gut zu meistern, der französische Schulunterricht war hingegen schon eine ganz andere Herausforderung. So werden in Frankreich nicht nur Schulfächer, die in Deutschland einzeln unterrichtet werden, kombiniert, beispielsweise wird Physik mit Chemie gekoppelt, sondern auch die Fachsprache birgt ihre ganz eigene Komplexität. Zurück in Parchim möchte Vanessa ihr Französisch weiterhin verbessern und strebt als nächstes die Niveaustufe B1 an.

Auf jener Stufe hat Pauline Kluth ihr Können bereits erfolgreich unter Beweis gestellt. Das Diplom auf dem Niveau B1 erhielt sie bereits im Sommer 2017. Die nun angehende Abiturientin schätzt vor allem den mündlichen Teil der Prüfung als besondere Herausforderung ein. So sollen die Jugendlichen dort über aktuelle Themen sprechen und Stellung beziehen. Auf jeden Fall hat Frankreich es Pauline angetan: Nach dem Abitur möchte sie dort ein Jahr lang als Au-pair arbeiten und so ihr Sprachwissen weiter ausbauen.

In diesem Sinne verflechten sich zumindest auf kleinster Ebene die Beziehungen der EU-Bürger weiter. Es bleibt abzuwarten wie die „große Politik“ weiter mit dem europäischen Gedanken verfährt.

 

 

 

 

 

Autor: Max Zawadzki

23. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Letzter Schultag der Abiturienten · Kategorien: Allgemein

Hier sind noch einige Impressionen von letztem Schultag . . . .

09. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Die Oscarverleihung in Parchim · Kategorien: Allgemein

Am vergangenen Freitag zeigte sich das Friedrich-Franz-Gymnasium wieder einmal in kulturellem Glanz. Der angehende Abiturjahrgang hatte unter dem Titel „Soiree am FFG“ zur Abendveranstaltung ins Atrium der Schule geladen und verzauberte die Gäste mit einem anspruchsvollen Programm. Zu diesem Anlass war ein ausgerollter roter Teppich Pflicht, denn es galt, unter dem an Hollywood angelehnten Motto „Abiwood“ einen Oscarpreisträger für den besten Künstler des Abends zu finden. Moderiert wurde die Preisverleihung von Lejla Bajrami und Berfin Demir, die zu Beginn erläuterten, dass das Programm sowohl von den „Zwölfern“ selber als auch von zahlreichen Gästen ausgestaltet wird. Sodann gaben sich die Künstler die Klinke in die Hand. Benjamin Volk, Lehrer für Mathematik, eröffnete die Veranstaltung mit verschiedenen Stücken von Fritz Kreisler an der Geige. Daraufhin sorgte der von Grit Stark und Tobias Müller mit viel Leidenschaft und Engagement geleitete Chor des Friedrich-Franz-Gymnasiums wieder einmal für Gänsehautmomente: Die Titel „I see fire“, „Irgendwas bleibt“ und „Halleluja“ waren Wunschtitel der angehenden Abiturienten, die an diesem Abend ihren letzten Auftritt im Schulchor absolvierten. Im Anschluss rezitierte Bert Lazarus aus der 12a ein eigenes Gedicht, das sich mit dem Leistungsdruck der heutigen Schüler beschäftigt und das Publikum zum Nachdenken anregte. Verblüffen konnte auch das Trio um Lisa Fischer, Mohammed Ali und Annika Höhle, die eine beeindruckende und vor allem gefühlvolle Gesangsperformance mit Klavierbegleitung darboten. Dass auch der aktuelle Abiturjahrgang über musikalische Talente verfügt, bewiesen wenig später Martha Kloss und Paul Gerling aus der 12a. Beide bereichern die Veranstaltungen des Friedrich-Franz-Gymnasiums bereits seit vielen Jahren. Martha weiß am Akkordeon das Publikum zu begeistern, während Paul an der Blockflöte überzeugte. Nach dem Ohrenschmaus gab es etwas für das Auge. Hannes Malte Wischnat (12b) und Mirna Schippers (12c) brillierten, indem sie die Zuschauer auf gewitzte Weise mit dem Schauspiel „Feierabend“ von Loriot unterhielten. Anschließend boten Nadine Ehrhardt und die Tanzsportgarde aus Parchim mitreißende Showtänze. In knalligen Kostümen zeigten die Tänzerinnen und der Tänzer der Tanzsportgarde unter dem Titel „Viel zu viel ist nicht genug“ eine unterhaltsame Vorstellung. Den musikalischen Schlusspunkt des Abends setzten Janina Lemke aus der 12b und der ehemalige Abiturient Kilian Sander mit einem Mash-up um den aktuellen Charthit „Havana“. Die Jury sah sich bei so vielen hervorragenden Beiträgen einer komplexen Aufgabe gegenüber und verlieh der Gerechtigkeit wegen den goldenen Oscar schlichtweg dem gesamten Abiturjahrgang für seine tollen künstlerischen Leistungen. Das Gymnasium wird zwar bald auf die zahlreichen musikalischen und künstlerischen Talente aus dem diesjährigen Abiturjahrgang verzichten müssen, es erfreut jedoch umso mehr, dass sie und auch viele Ehemalige über derartige Veranstaltungen immer einmal wieder als Zuschauer oder Mitwirkende an ihre einstige Wirkungsstätte zurückkehren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

Autor: Max Zawadzki

 

12. März 2018 · Kommentare deaktiviert für Die einmalige Gelegenheit · Kategorien: Allgemein

Der deutsche Astronaut Alexander Gerst startet im Juni des Jahres 2018 seinen zweiten Aufenthalt auf der Internationalen Raumstation. Passend zu diesem Ereignis hat die Klasse 9a vom Friedrich-Franz-Gymnasium in Parchim die Möglichkeit, Kontakt mit Alexander Gerst auf der ISS aufzunehmen. Mit dem leitenden Klassenlehrer Herr Neels und dem Physiklehrer Herr Wüstenhagen ist die Klasse 9a in das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum in Neustrelitz (DLR) gefahren. Am Morgen des 1. Februars ging die Tour von Parchim aus los. Mit großer Vorfreude saßen die Schüler im Bus. Bei der Ankunft am DLR war die Klasse erstaunt und fasziniert über die Geräte, welche dort standen. Nach einer kurzen Einweisung sind die Gruppen, die aus jeweils drei bis vier Schülern bestanden, zu ihren Experimentierstationen gegangen, bei denen sie Informationen zu einem bestimmten Themenbereich von den Angestellten und den Studenten bekommen haben. Anschließend durften die Schüler einige Geräte selbst steuern und Experimente durchführen. Jede Gruppe sollte drei Experimente machen. Dies bereitete den Schülern viel Freude. Zum Beispiel konnte man sich mit dem Wetter beschäftigen und Wetterbilder analysieren. Des Weiteren hatten die Gruppen die Möglichkeit, eine Rakete starten zu lassen, die mit Wasser befüllt wurde, welches zum Antrieb diente. Für die Jugendlichen war dieses Experiment das beste von allen, denn sie konnten herumprobieren und herausfinden, wie die Rakete am besten fliegen kann. So hatte man zwar viel Wasser verbraucht, um die beste Flugweise der Wasserrakete zu erforschen, trotz dessen hatte man viel Spaß dabei. Nachdem die drei Experimente absolviert wurden, mussten die Gäste aus Parchim den Heimweg wieder antreten. Schlussendlich konnte jeder Schüler sagen, dass es ein schöner Tag war. Nicht nur, weil keine Schule war, sondern auch, weil die gesamte Klasse 9a viele wissenswerte Informationen wieder mit nach Hause gebracht haben. Außerdem haben die Experimente, die man durchführen konnte, sehr viel Freude bereitet. Die Angestellten und die Studenten konnten alles sehr gut erklären, sodass jeder schon mal einen ersten Eindruck bekommen hat, wie die Arbeit im Weltall und auf dem Boden, wie im Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum in Neustrelitz abläuft. So gibt es jetzt noch viel mehr Vorfreude auf das Interview mit unserem deutschen Astronauten Alexander Gerst.

Jonas Jochim, Klasse 9a

06. März 2018 · Kommentare deaktiviert für Parchimer Gymnasiasten bei der Landesmathematikolympiade · Kategorien: Allgemein

Ist die Mathematik für viele ein Buch mit sieben Siegeln, so gilt dies nicht für die Gymnasiasten Frauke Lahl, Franziska-Lina Lietz, Felix Grimm und Annabel Fischer. Die Schülerinnen und der Schüler qualifizierten sich in der Regionalrunde für den Landesentscheid der Mathematikolympiade 2018 am Goethe Gymnasium in Schwerin. Hier bewiesen die Mathe-Asse besonderes Durchhaltevermögen. Der Wettbewerb erstreckte sich nämlich nicht nur über den Freitag, 23.02., der ohnehin ein Schultag war, sondern auch über den darauffolgenden Samstag, den die Schülerinnen und Schüler in der Regel zur Erholung nutzen. Überdies trainierten sie in Vorbereitung auf den Wettbewerb unter der Leitung des Mathematiklehrers Benjamin Volk regelmäßig nach dem eigentlichen Schulunterricht an verschiedenen Montagnachmittagen und absolvierten zusätzlich ein Mathematiklager. Dieser Einsatz zahlte sich aus. Vor Ort wurde den Gymnasiasten in zahlreichen Aufgaben einiges an Konzentration, logischem Denkvermögen und Leidenschaft für mathematische Probleme abverlangt. Frauke Lahl erreichte beispielsweise einen respektablen 4. Platz und scheiterte nur ganz knapp an einer Platzierung auf dem Treppchen. Auch wenn in diesem Jahr kein Sieg für die Parchimer heraussprang, so empfahlen sich die Schülerinnen und Schüler doch mit vielen weiteren tollen Ergebnissen für den nächsten Wettbewerb im kommenden Schuljahr.

 

Autor: Max Zawadzki

Bild: Die Auswahl des Parchimer Gymnasiums für die Landesmathematikolympiade 2018. Von links nach rechts: Felix Grimm, Annabel Fischer, Franziska-Lina Lietz und Frauke Lahl. (Benjamin Volk)